16.02.2026, Polizeipräsidium Schwaben Nord

Mobile Wache unterwegs

Die aktuellen Termine sind für Sie unter folgendem Link aufgeführt: 
Die Bayerische Polizei - Termine der Mobilen Wache des PP SWN


0241 – Polizei ermittelt nach Einbruch

Lechhausen – In der Zeit von Mittwoch (11.02.2026), 13.00 Uhr, bis Samstag (14.02.2026), 17.00 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt in eine Wohnung in der Robert-Bosch-Straße.

Die Unbekannten durchsuchten die Wohnung. Der Beuteschaden sowie der entstandene Sachschaden werden derzeit abgeklärt.

Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen Einbruchsdiebstahls. Zeugenhinweise nimmt die Kripo Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegen.

Um sich vor Wohnungseinbruch zu schützen hat die Polizei folgende Tipps:

Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren.

Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.

Notieren Sie sich Kennzeichen von fremden oder nicht bekannten Personen bzw. Fahrzeugen. Sprechen Sie unbekannte Personen gezielt an, wen oder was sie suchen, wenn sie sich auffällig für ein Haus interessieren.

Verständigen Sie umgehend die Polizei, wenn jemand auffällig um das Haus schleicht oder das Grundstück betritt.

Wenn möglich, halten Sie die Rollläden untertags geöffnet und nutzen vor Allem in der Dämmerung Zeitschaltuhren.

Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck.

Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.

Schließen Sie beim Verlassen die Türe immer zweimal ab, anstatt sie nur ins Schloss zu ziehen.

Weiter Informationen finden Sie unter folgenden Links:

https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/beratung/kriminalpolizeiliche-beratungsstellen/005241/index.html

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/

Neben den genannten Tipps, kommt die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle auch zu kostenlosen Beratungsterminen zu Bürgerinnen und Bürgern nach Hause. Dabei werden Lösungen empfohlen, die das Risiko Opfer eines Einbruchs zu werden, minimieren.

Ebenso bietet die Polizei in regelmäßigen Abständen Vorträge zum Thema Einbruchsschutz an, zu denen Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.

Für Medienvertreterinnen und Medienvertreter stellen wir unter folgendem Link O-Töne zur Thematik zu Verfügung: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/090151/index.html

Zudem dürfen wir Sie auf einen Social Media Beitrag des Polizeipräsidiums Schwaben Nord hinweisen: https://www.instagram.com/p/DQHWMqgj3sJ/?hl=de


0242 – Fazit nach Faschingsumzug in Rain (bereits lokal berichtet)

Rain - Der diesjährige Faschingsumzug in Rain verlief unter den Augen von etwa 8.000 Besucherinnen und Besuchern völlig friedlich und reibungslos.

Am Rande des Umzugs wurden durch die eingesetzten Fußstreifen der Polizei mehrere relevante Umstände festgestellt: Zunächst wurde gegen 16 Uhr eine 15-jährige Deutsche angetroffen, die sich infolge übermäßigen Alkoholkonsums übergeben musste und sich nicht mehr eigenständig zurechtfand. Sie wurde zunächst dem Sanitätsdienst und anschließend den verständigten Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen 16:35 Uhr wurde durch aufmerksame und ehrliche Jugendliche, die Bauchtasche einer 24-jährigen Deutschen aufgefunden und an eine Streife übergeben, welche im weiteren Verlauf die Tasche samt Inhalt an die Verliererin aushändigen konnte. Kurz bevor das Umzugsende das Bayerntor passiert hatte, gegen 16.45 Uhr, wurden mehrere alkoholisierte Jugendliche „auf frischer Tat“ festgestellt, wie sie an einem Wegweiser an der Ecke Hauptstraße / Schlossstraße so stark rüttelten, dass dessen Fundament beschädigt wurde. Der genaue Sachschaden muss noch ermittelt werden, wird sich jedoch im unteren dreistelligen Bereich befinden. Die alkoholisierten Jugendlichen erhielten einen Platzverweis, ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

Mit Ende des Umzugs und der anschließenden Auflösung der Faschingsgesellschaften, verteilte sich das Faschingstreiben ab 17 Uhr auf zwei genehmigte Faschingsveranstaltungen sowie die Gastronomiebetriebe im Stadtgebiet. Die Hauptstraße blieb für den Fahrverkehr weiterhin und bis etwa 19 Uhr gesperrt, im Außenbereich hielten sich in der Spitze etwa 700 Besucherinnen und Besucher auf. Im Fasanenweg bzw. der dortigen Turnhalle am Schulzentrum, fand eine Faschingsparty mit etwa 800 Besucherinnen und Besuchern statt, die bis 22 Uhr andauerte.

Beim grundsätzlich friedlichen Partygeschehen in der Turnhalle mussten mehrere Streitigkeiten durch den Sicherheitsdienst und die vor Ort befindlichen Polizeikräfte geschlichtet werden. Unbelehrbare wurden durch den Sicherheitsdienst der Veranstaltung verwiesen. Um 18.25 Uhr kam es in der Turnhalle zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, in deren Folge mehrere Beteiligte leicht verletzt wurden. Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung wurden eingeleitet, die Beteiligten – allesamt Deutsche zwischen 20 und 25 Jahre alt – wurden der Veranstaltung verwiesen bzw. polizeiliche Platzverweise ausgesprochen. Zum Veranstaltungsende hin, gegen 21.30 Uhr, attackierte im Ausgangsbereich ein 25-jähriger Deutscher Partybesucher zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes massiv und verletzt diese durch mehrere Schläge ins Gesicht. Die Polizeikräfte vor Ort schritten unmittelbar ein und nahmen den Tatverdächtigen fest. Auch gegen diesen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Party war für Ihn ebenfalls beendet. Die Geschädigten konnten vor Ort medizinisch betreut werden und wurden leicht verletzt.

Das Faschingstreiben im Außenbereich der Hauptstraße verlief störungsfrei und friedlich.

In einer Gaststätte in der Hauptstraße kam es gegen 18.30 Uhr zu einem Vorfall, bei dem ein bislang unbekannter Täter einen stark reizenden Stoff versprühte. Die gut gefüllte Lokalität wurde daraufhin unverzüglich geräumt, nachdem mehrere Gäste über starke Atemwegsbeschwerden, Übelkeit und teilweise Erbrechen sowie Augenreizungen klagten. Das Verlassen des Lokals verlief ruhig und geordnet, so dass hierdurch keine weiteren Beeinträchtigungen zu beklagen waren. In der Folge wurde in Abstimmung der Sicherheitspartner vor Ort eine Betreuungs- und Verletztensammelstelle im Rathaus der Stadt Rain eingerichtet. Hier wurden etwa 30 Personen betreut, medizinisch versorgt und zum Vorgefallenen befragt. Letztlich wurden bis zum gestrigen Abend insgesamt 16 leichtverletzte Personen polizeibekannt, die allesamt nur ambulant behandelt werden mussten.

Am Einsatz beteiligt waren ca. 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Rain, der Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Rain, Kreisbrandrat und Stellvertreter, Kreisbrandmeister sowie der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, der Leitende Notarzt und ca. 150 Rettungskräfte. Ebenso vor Ort kam der verständigte Bürgermeister der Stadt Rain, Karl Rehm, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.

Anhand der Befragungen vor Ort sowie eingegangener Hinweise wurden Überprüfungen und Fahndungsmaßnahmen durchgeführt sowie ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung in derzeit 16 Fällen eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Weitere Geschädigte bzw. Zeugen des Vorfalls, die sich in der Lokalität selbst oder in unmittelbarer Nähe dieser aufgehalten haben, und Hinweise zum Tathergang, zum Täter oder zu sich in sonstiger Weise verdächtig verhaltenden Personen geben können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Rain in Verbindung zu setzen (tel. 09090 / 7007 – 0).


0243 - Körperverletzung - Zeugen gesucht (bereits lokal berichtet)

Aichach - Im Zeitraum zwischen Samstag (14.02.2026), 22.30 Uhr und Sonntag (15.02.2026), 06.45 Uhr, ereignete sich im Bereich der Franz-Beck-Straße eine Körperverletzung. Zwei Personen wurden verletzt.

Ein 41-Jähriger und ein 64-Jähriger wurden von einer Gruppe bislang unbekannter Täter körperlich angegangen. Hierbei wurde der 41-Jährige und der 64-Jährige mittelschwer verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Tathergang, als auch die genaue Tatzeit, ist derzeit noch unklar.

Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können, werden gebeten, sich unter 08251/8989-0 bei der Polizeiinspektion Aichach zu melden.

Der 41-Jährige und der 64-Jährige besitzen die ukrainische Staatsangehörigkeit.




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