255. Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte – Obergiesing
256. Einbruch in Tankstelle – Unterhaching
257. Brandfall; vier Personen verletzt – Ramersdorf
258. Brandfall – Milbertshofen
259. Politisch motivierte Sachbeschädigung und Diebstahl – Hohenbrunn
260. Staatsschutzrelevantes Delikt – Maxvorstadt
255. Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte – Obergiesing
Am Sonntag, 15.02.2026, gegen 21:10 Uhr, verständigte ein Passant über den Notruf 112 die Einsatzzentrale über eine Person, die augenscheinlich hilflos auf dem Gehweg lag.
Sofort wurden Kräfte vom Rettungsdienst zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Als die Rettungskräfte die auf dem Boden liegende Person, einen 47-jährigen rumänischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, antrafen, trat dieser gegenüber dem Rettungsdienst aggressiv auf. Im weiteren Verlauf versuchte der 47-Jährige einen der Rettungskräfte körperlich anzugreifen und warf dabei sein Mobiltelefon in Richtung des Sanitäters.
Zwischenzeitlich wurde durch den Rettungsdienst über die Einsatzzentrale eine Streifenbesatzung der Polizei hinzugezogen. Da sich der 47-Jährige weiterhin aggressiv verhielt, wurde er durch die Polizeibeamten gefesselt.
Durch den Vorfall wurde niemand verletzt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 47-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Die Entscheidung des Haftrichters steht noch aus.
Der 47-Jährigen wurde unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung angezeigt.
Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 26.
256. Einbruch in Tankstelle – Unterhaching
Am Montag, 16.02.2026, gegen 03:10 Uhr, gelangte ein bislang unbekannter Täter gewaltsam über die Eingangstür in eine geschlossene Tankstelle. Er durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete unter anderem eine unbekannte Menge Bargeld aus dem Verkaufsbereich.
Anschließend flüchtete er unerkannt in unbekannte Richtung.
Seitens der Kriminalpolizei wurden vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im o.g. Zeitraum, zwischen 02:50 Uhr und 04:00 Uhr, im Bereich Albert-Schweitzer-Straße, Bussardstraße und Zwergerweg (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
257. Brandfall; vier Personen verletzt – Ramersdorf
Am Sonntag, 15.02.2026, gegen 19:35 Uhr, vernahm ein 30-jähriger Polizeibeamter in der I. Bereitschaftspolizeiabteilung in München einen akustischen Rauchwarnmelder innerhalb der Polizeiunterkunft. Der Beamte wählte daraufhin den Feuerwehrnotruf. Zu diesem Zeitpunkt wurden drei weitere Polizeibeamte, zwei 23-Jährige und ein 34-Jähriger, ebenfalls auf die Situation aufmerksam.
Trotz eines massiven Rauchaufkommens betraten die drei Beamten gemeinsam das betroffene Unterkunftszimmer für Einsatzkräfte, um nachzusehen, ob sich in diesem Zimmer Personen befanden, was nicht der Fall war.
Die drei Polizeibeamten konnten das vollständig verrauchte Zimmer noch vor Eintreffen der Berufsfeuerwehr München eigenständig wieder verlassen. Jedoch erlitten alle eine Rauchgasintoxikation, weshalb sie vom ebenfalls hinzugerufenen Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden.
Die beiden 23-Jährigen konnten nach kurzer Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, der 34-Jährige musste jedoch weiterhin stationär in ärztlicher Behandlung verbleiben.
Bei dem Löscheinsatz wurde zudem ein Feuerwehrbeamter leicht verletzt und ebenfalls zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Bei der anschließenden Brandortbegehung konnte festgestellt werden, dass sich eine Powerbank selbst entzündet hatte. Durch die dadurch entstandenen Hitze ist es zu einer schlagartigen Brandentwicklung gekommen, die das Zimmer zum Teil beschädigte.
Der entstanden Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 13.
258. Brandfall – Milbertshofen
Am Sonntag, 15.02.2026, gegen 13:30 Uhr, hielten sich vier Personen, eine 49-Jährige mit türkischer Staatsangehörigkeit, ein 27-Jähriger und eine 18-Jährige, beide mit deutsch-türkischer Staatsangehörigkeit und eine 24-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit, alle mit Wohnsitz in München, in einer Wohnung auf und bemerkten plötzlich Brandgeruch. Auf der Suche nach der Herkunft bemerkten sie Flammen im Inneren eines Kleiderschranks im Schlafzimmer.
Daraufhin verließen alle Personen die Wohnung und verständigten die Feuerwehr, welche den Brand später löschen konnte. Das Schlafzimmer brannte jedoch vollständig aus.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe eines fünfstelligen Betrags.
Die Wohnung ist aktuell nicht mehr bewohnbar. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, führt das Kommissariat 13.
259. Politisch motivierte Sachbeschädigung und Diebstahl – Hohenbrunn
Im Zeitraum von Mittwoch, 21.01.2026, 00:00 Uhr, bis Donnerstag, 12.02.2026, 20:00 Uhr, wurden durch ein oder mehrere bislang unbekannte Täter mehrerer Wahlplakate einer Partei, welche im Gemeindebereich Hohenbrunn angebracht bzw. aufgestellt wurden, teilweise beschädigt und teilweise wurden die Plakate entwendet.
Dies wurde durch einen 62-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis München, welcher ein Mitarbeiter betroffenen Partei ist, bei der Polizei angezeigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe eines dreistelligen Betrages.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 43.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Hohenbrunn Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
260. Staatsschutzrelevantes Delikt – Maxvorstadt
Am Freitag, 13.02.2026, gegen 00:30 Uhr, stellten Polizeibeamte einen 30-Jährigen mit indischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Baden-Württemberg fest, als dieser eine Geste zeigte, die im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus steht. Der 30-Jährige wurde daraufhin durch die Polizeibeamten festgenommen und aufgrund seiner Alkoholisierung in polizeilichen Gewahrsam genommen. Zudem wurde er wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.
Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall übernimmt das Kommissariat 44.