01.01.2026, Polizeipräsidium Oberbayern Süd

SÜDLICHES OBERBAYERN. Die Nacht auf den Jahreswechsel 2026 verlief im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wie erwartet einsatzreich. Die Beamtinnen und Beamten der Polizeidienststellen im südlichen Oberbayern wurden zu mehr als 600 Einsätzen gerufen. Erfreulicherweise wurden nach bisherigem Kenntnisstand keine Polizistinnen oder Polizisten verletzt.

Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten der Dienststellen im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zeigten in der Silvesternacht erhöhte Präsenz, um für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Erwartungsgemäß stieg die Zahl der Einsätze gegen Mitternacht stark an und beschäftigte die Polizistinnen und Polizisten bis in die frühen Morgenstunden.  

Insgesamt bildeten Ruhestörungen, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie Streitigkeiten den polizeilichen Schwerpunkt.

Für Silvester typisch kam es zum Jahreswechsel im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auch zu rund 80 kleineren Bränden von Hecken, Zäunen oder Papiertonnen, die oftmals durch Feuerwerk, Raketen oder Böller ausgelöst wurden. Die Brandherde konnten jedoch durch die eingesetzten Feuerwehren schnell unter Kontrolle gebracht und rasch abgelöscht werden, so dass es in dabei zu keinen Personenschäden und meist nur geringfügigen Sachschäden kam. Bei zwei größeren Bränden an Wohngebäuden entstanden jedoch hohe Sachschäden.

Auszug bedeutender Ereignisse in der Silvesternacht:

KOLBERMOOR, LKR. ROSENHEIM. Aus bisher ungeklärter Ursache brach um kurz vor Mitternacht am 31. Dezember 2025 in einer Wohnung in der Rosenheimer Straße in Kolbermoor ein Brand aus. Die Bewohner waren selbst nicht zuhause und wurden durch die Einsatzkräfte informiert. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf etwa 150.000 bis 200.000 Euro.

BAD ENDORF, LKR. ROSENHEIM. Wenige Minuten vor Mitternacht brach am 31. Dezember 2025 in der Hofhamer Straße in Bad Endorf in einem leerstehenden Gewerbegebäude ein Feuer aus und richtete hohen Sachschaden an. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.  

TRAUNSTEIN. Am Nachmittag des 31. Dezember 2025 wurde im Stadtgebiet eine bislang unbekannte Person mit einer augenscheinlichen Schreckschusswaffe in der Hand gesichtet. Der Mann wurde im Anschluss dann noch mehrfach von Zeugen gesehen, seine Identität konnte allerdings bislang trotz einer Fahndung nicht geklärt werden. Noch in der Silvesternacht wurde dann um kurz vor 02.00 Uhr erneut eine männliche Person mit einer Waffe in der Hand im Stadtgebiet mitgeteilt. Diesmal soll auch ein Schuss mit der Waffe abgegeben worden sein. Zu den Fällen berichtet die Polizeiinspektion Traunstein ausführlich mit einer Pressemeldung und bittet in dem Zusammenhang auch um Zeugenhinweise.

FISCHBACHAU, LKR. MIESBACH. Bei einem Bedrohungseinsatz in den frühen Morgenstunden des 1. Januar 2026 kam es in Fischbachau zum polizeilichen Schusswaffengebrauch, bei dem ein 33-Jähriger schwer verletzt wurde. Hierüber wird im Laufe des heutigen Tages gesondert mit einer Pressemeldung berichtet.

Die Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wünschen allen ein friedvolles, sicheres und gesundes Jahr 2026!

 

Stand: 1. Januar 08.30 Uhr  

Nachträglich bekannt gewordene Vorkommnisse sind in dieser Bilanz möglicherweise noch nicht berücksichtigt. Über viele Ereignisse aus der Silvesternacht berichten die örtlich zuständigen Polizeidienststellen im Laufe des 1. Januar in eigener Zuständigkeit

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Oberbayern Süd

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