2100. Beleidigung zum Nachteil von Kommunalpolitikern – Berg am Laim
2101. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und versuchte gefährliche Körperverletzung – Maxvorstadt
2102. Staatsschutzrelevantes Delikt – Altstadt
2103. Organisierter Callcenterbetrug; sog. Schockanruf durch falsche Polizeibeamte – Unterhaching
2100. Beleidigung zum Nachteil von Kommunalpolitikern – Berg am Laim
Am Samstag, 20.12.2025, gegen 09:25 Uhr, befanden sich zwei Münchner Kommunalpolitiker an einem Infostand im Bereich der Kreillerstraße / Baumkirchner Straße.
Nach aktuellem Ermittlungsstand wartete zu diesem Zeitpunkt ein bislang unbekannter Mann verkehrsbedingt auf einem Fahrrad an der dortigen roten Ampel unweit des Infostandes. Dort beleidigte der Fahrradfahrer die Politiker, indem er ihnen mehrfach den ausgestreckten Mittelfinger zeigte. Zudem beleidigte er die Politiker wiederholt verbal und spuckte vor den Infostand.
Im Anschluss entfernte er sich mit dem Fahrrad.
Die Geschädigten informierten daraufhin den Polizeinotruf. Umgehend wurden Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich eingeleitet. Diese führten bislang nicht zur Ergreifung und Identifizierung des Täters.
Das Kommissariat 44 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 49 Jahre alt, hagere Statur, west-/nordeuropäisches Erscheinungsbild; bekleidet mit einer schwarzen Wollmütze sowie einer kurzen Lederhose. Er war auf einem schwarz-roten Fahrrad mit auffällig tief eingestelltem Sitz unterwegs.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Kreillerstraße und Baumkirchner Straße (Berg am Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
2101. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und versuchte gefährliche Körperverletzung – Maxvorstadt
Am Samstag, 20.12.2025, gegen 01:00 Uhr, befand sich eine vierköpfige Personengruppe (alle 24 Jahre) zu Fuß in der Schellingstraße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand sich eine weitere Gruppe, bestehend aus etwa zehn bislang unbekannten männlichen Personen.
Nach aktuellem Ermittlungsstand stellten sich die Unbekannten dort in einer Reihe auf und eine Person aus der Gruppe skandierte lautstark rechtsextreme Parolen und zeigte den „Hitlergruß“ in Richtung der vier Passanten. Im Anschluss äußerte eine weitere Person aus der Gruppe ebenso eine ausländerfeindliche Parole, begab sich auf die Fahrbahn und warf gezielt eine Glasflasche in Richtung der vierköpfigen Gruppe. Dabei verfehlte die Glasflasche die Geschädigten und zersplitterte auf dem Boden.
Aufgrund dieses Vorfalls wurde der Polizeinotruf 110 verständigt. Zwischenzeitlich entfernten sich die Täter vom Tatort.
Eine sofort eingeleitete Tatortbereichsfahndung mit mehrere Streifen führte bislang nicht zur Identifizierung der Täter.
Das Kommissariat 44 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Täterbeschreibung:
Die unbekannte Gruppe bestand aus circa zehn Männern, 18 - 25 Jahre, ca. 180 cm bis 185 cm groß. Alle Personen waren mit Bomberjacken bekleidet.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Schellingstraße / Ludwigstraße (Maxvorstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
2102. Staatsschutzrelevantes Delikt – Altstadt
Am Samstag, 20.12.2025, gegen 21:45 Uhr, befanden sich zwei Personen, ein 41-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Landkreis München und ein 39-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München, in einem Restaurant am Marienplatz. Dort riefen sie Parolen mit ausländerfeindlichen Inhalten und Bezug zum Nationalsozialismus. Diese Aussagen konnten von diversen anderen Restaurantgästen wahrgenommen werden, die einen Mitarbeiter darauf aufmerksam machten. Dieser informierte daraufhin den Polizeinotruf 110.
Die beiden Tatverdächtigen wurden vor Ort von den eingesetzten Polizeibeamten vorläufig festgenommen und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen, sowie einer Blutentnahme im Institut für Rechtsmedizin wurden sie wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall übernimmt das Kommissariat 44.
2103. Organisierter Callcenterbetrug; sog. Schockanruf durch falsche Polizeibeamte – Unterhaching
Am Montag, 22.12.2025, in der Zeit von 09:30 bis 13:40 Uhr, erhielt ein 61-Jähriger mit Wohnsitz in München einen Anruf eines ihm unbekannten Mannes, welcher sich als Polizeibeamter ausgab. Im Telefonat wurde ihm mitgeteilt, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen worden wären. Bei ihnen wäre eine Namensliste aufgefunden worden, auf welcher auch sein Name verzeichnet sei.
Da ein angeblicher Mitarbeiter seiner Hausbank in Verdacht stehe mit den Einbrechern zusammen zu arbeiten, wurde der 61-Jährige aufgefordert, Geld von seinem Bankkonto abzuheben und dieses einem Polizeibeamten zur Überprüfung auf Falschgeld zu übergeben.
Der 61-Jährige hob im Anschluss mehrere Tausend Euro ab und übergab dieses an seiner Wohnanschrift einem angeblichen Polizeibeamten.
Als dem 61-Jährigen der Betrug auffiel, verständigte er den Polizeinotruf 110.
Eine sofort eingeleitete Fahndung ergab keine Hinweise auf den Täter.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Abholer wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 180 cm groß, kräftig, ca. 45 Jahre alt, braune kurze Haare, rot-brauner Kinnbart, braune Jacke, graue Hose
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Albert-Schweitzer-Straße, Kuckuckstraße sowie Falkenweg (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.