2091. Wohnungsbrand; eine Person verstorben – Aubing
2092. Person im Gleisbereich von U-Bahn erfasst; eine Person schwer verletzt – Maxvorstadt
2093. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad; eine Person schwer verletzt – Solln
2094. Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus – Aying
2095. Trunkenheitsfahrt – Neuhausen-Nymphenburg
2091. Wohnungsbrand; eine Person verstorben – Aubing
Am Samstag, 20.12.2025, gegen 05:00 Uhr, informierte ein Anwohner über den Notruf der Integrierten Leitstelle München 112, dass es in einem Mehrfamilienhaus in der Friedrichshafener Straße brennen würde.
Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr sowie mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort evakuierten die Einsatzkräfte zahlreiche Bewohner aus dem siebenstöckigen Gebäude, teilweise unter Einsatz von Leitern über die Balkone.
Im Zuge der Löscharbeiten bargen Rettungskräfte einen bewusstlosen Mann aus der Brandwohnung. Der 36-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch kurz darauf verstarb.
Für die Dauer der Rettungs- und Löscharbeiten mussten die umliegende Straßen durch die polizeilichen Einsatzkräfte gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die übrigen Bewohner unverletzt in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung wurde vollständig zerstört, zudem entstand ein Sachschaden an der Außenfassade des Gebäudes. Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen auf einen niedrigen sechsstelligen Euro-Betrag beziffert.
Das Kommissariat 13 hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
2092. Person im Gleisbereich von U-Bahn erfasst; eine Person schwer verletzt – Maxvorstadt
Am Freitag, 19.12.2025, gegen 04:20 Uhr, befand sich ein 19-jähriger Mann am Bahnsteig des U-Bahnhaltestelle Stiglmaierplatz. Nach aktuellem Ermittlungsstand verlor der Mann augenscheinlich das Gleichgewicht und stürzte alleinbeteiligt in den Gleisbereich.
Zur selben Zeit fuhr eine U-Bahn der Linie U1 in den Bahnhof ein. Als der Fahrer die im Gleis liegende Person bemerkte, leitete er umgehend eine Sofortbremsung ein. Der 19-Jährige geriet zwar unter den einfahrenden Zug, wurde jedoch von einem Schutzbügel des Fahrzeugs aufgefangen und vor dem Radwerk hergeschoben, sodass er nicht überfahren wurde.
Nachdem der Polizeinotruf 110 über die Leitstelle der MVG informiert wurde, wurden sofort mehrere Streifen sowie Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Der 19-Jährige konnte durch die Feuerwehr geborgen werden.
Durch den Vorfall wurde der 19-Jährige mit Wohnsitz in München und deutscher Staatsangehörigkeit schwer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Das Videomaterial der Bahnsteigüberwachung wurde sichergestellt und wird nun weiter ausgewertet.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr übernommen.
2093. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad; eine Person schwer verletzt – Solln
Am Freitag, 19.12.2025, gegen 10:00 Uhr, parkte ein 50-jähriger Mann mit Wohnsitz im Landkreis Mühldorf einen Pkw, Peugeot, ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand der Sollner Straße ab.
Zur selben Zeit befuhr ein 58-jähriger Mann, ebenfalls mit Wohnsitz in München, mit einem Fahrrad die Sollner Straße in stadteinwärtiger Richtung.
Nach aktuellem Ermittlungsstand wollte der 50-Jährige aus seinem Fahrzeug aussteigen. Der 58-Jährige kollidierte in der Folge frontal mit der sich öffnenden Fahrzeugtür und stürzte zu Boden.
Durch den Zusammenstoß wurde der 58-Jährige schwer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen trug der 58-Jährige zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm. Der 50-Jährige blieb unverletzt.
Am Pkw entstand geringer Sachschaden. Das Fahrrad blieb unbeschädigt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweise der Münchner Polizei:
Die Münchner Polizei bittet alle Autofahrerinnen und Autofahrer, daran zu denken, dass sie nach dem Einparken und vor dem Öffnen der Fahrzeugtüren auf den Straßenverkehr und insbesondere auf heranfahrende Fahrradfahrende achten. Durch das plötzliche Öffnen von Fahrzeugtüren kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen für anderer Verkehrsteilnehmer.
Auch der sog. Holländer-Griff, ein Öffnen der Tür mit der rechten Hand, wodurch der Oberkörper nach links gedreht wird und ein automatischer Schulterblick erfolgt, kann in solchen Situationen sinnvoll sein. Bitte weisen Sie auch Ihre Mitfahrerinnen und Mitfahrer beim Aussteigen auf Achtsamkeit hin.
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.
2094. Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus – Aying
Am Samstag, 20.12.2025, gegen 11:30 Uhr, bemerkte eine Anwohnerin eine starke Rauchentwicklung im Keller eines Mehrfamilienhauses im Ortsteil Kleinhelfendorf und informierte den Notruf. Umgehend wurden Feuerwehr und Polizei zur Brandörtlichkeit geschickt. Vor Ort wurde im Keller ein Schmorbrand festgestellt, welcher durch die Feuerwehr gelöscht wurde.
Durch die Rauchentwicklung wurden zwei Anwohner verletzt und vom Rettungsdienst vor Ort behandelt.
Der Sachschaden kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht genau benannt werden.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur genauen Brandursache, übernimmt das Kommissariat 13.
2095. Trunkenheitsfahrt – Neuhausen-Nymphenburg
Am Freitag, 19.12.2025, gegen 14:30 Uhr, informierte ein Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsüberwachung den Polizeinotruf 110 darüber, dass er im Bereich der Ebenauer Straße eine männliche Person dabei beobachten konnte, wie dieser alkoholische Getränke konsumierte und anschließend mit einem Pkw, Kia, davonfuhr.
Die verständigten Polizeibeamten konnten den Pkw in der näheren Umgebung feststellen und den Fahrer, einen 47-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München, kontrollieren. Bei einem durchgeführten freiwilligen Atemalkoholtest konnte eine starke Alkoholisierung festgestellt werden, weshalb die Weiterfahrt unterbunden wurde.
Im weiteren Verlauf verhielt sich der 47-Jährige zunehmend aggressiver und konsumierte weiterhin alkoholische Getränke. Da er sich zudem unkooperativ zeigte, musste er unter Anwendung von unmittelbarem Zwang von den Polizeibeamten aus dem Fahrzeug geholt werden. Im Anschluss wurde eine Blutentnahme im Institut für Rechtsmedizin durchgeführt. Der 47-Jährige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Er wurde u. a. wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Der Führerschein sowie der Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.