2045. Brandfall in einem Lagerraum – Westend
2046. Politisch motivierte Schmierschriften – Schwabing
2047. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchter gefährlicher Körperverletzung mittels Glasflasche – Au
2048. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Widerstand und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte nach Betäubungsmitteldelikt – Altstadt
2049. Brandfall in Keller; drei Personen verletzt – Neuhausen
2050. Sachbeschädigung nach Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion – Riem
2051. Organisierter Callcenterbetrug; sog. Schockanruf – Obermenzing
2045. Brandfall in einem Lagerraum – Westend
Am Donnerstag, 11.12.2025, gegen 02:25 Uhr, stellte ein Anwohner fest, dass eine nahegelegene Lagerhalle im Hinterhof eines Anwesens im Stadtteil Westend brannte.
Der Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Anwohner mussten nicht evakuiert werden. Durch den Brand wurden keine Personen verletzt. Der Sachschaden der vollständig ausgebrannten Lagerhalle wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Brandfahnder des Kommissariats 13 rückten zum Brandort aus, um die kriminalpolizeilichen Ermittlungen aufzunehmen. Bei der Brandortbegehung konnten in der Lagerhalle, die mitunter für Hausmeisterutensilien genutzt wurde, Hinweise für die Verwendung von Brandbeschleunigern festgestellt werden. Auf Grund dessen werden die weiteren Ermittlungen hinsichtlich eines Verbrechens der vorsätzlichen Brandstiftung geführt.
Die Ermittlungen werden beim Kommissariat 13 geführt.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Tulbeckstraße, Westendstraße, Bergmannstraße und Ganghoferstraße (Westend) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
2046. Politisch motivierte Schmierschriften – Schwabing
Am Mittwoch, 03.12.2025, zwischen 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr, besprühten ein oder mehrere unbekannte Täter im Inneren des Gebäudes der Ludwigs-Maximilians-Universität unter anderem eine Wand in einer Toilette und zudem jeweils eine Wand in zwei Hörsälen.
Die angebrachten Schmierschriften stehen inhaltlich im Kontext mit den Vorfällen in der Region Israel und Palästina.
Der hierbei entstandene Sachschaden beläuft sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag.
Die weiteren Ermittlungen bezüglich der Sachbeschädigung werden vom Kommissariat 44 geführt.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Leopoldstraße, Georgenstraße und Giselastraße (Schwabing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
2047. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchter gefährlicher Körperverletzung mittels Glasflasche – Au
Am Donnerstag, 11.12.2025, gegen 12.20 Uhr, teilte ein 42-jähriger, deutscher Gastronom mit Wohnsitz in München mit, dass ein 49-jähriger somalischer wohnsitzloser Gast, trotz bestehenden Hausverbotes, sein Lokal betreten hatte und es nicht wieder verlässt. Weiter drohte der 49-Jährige damit, den 42-Jährigen mit einer Bierflasche zu schlagen.
Der 42-Jährige drängte den 49-Jährigen Tatverdächtigen daraufhin aus dem Laden und brachte ihn zu Boden, noch bevor der 49-Jährige mit der Flasche zuschlagen konnte. Danach verständigte der 42-Jährige die Polizei.
Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes wurde ein polizeilicher Platzverweis ausgesprochen. Diesem kam der 49-Jährige zunächst nach, begab sich jedoch nach einer Stunde wieder an die Örtlichkeit zurück. Ein Gewahrsam wurde daraufhin durch die erneut hinzugerufene Streifenbesatzung angeordnet.
Bei der Verbringung in die Gewahrsamszelle spuckte er mehrmals in Richtung der Beamten und traf hierbei einen Beamten am Rücken. Zudem führte er exhibitionistische Handlungen durch und urinierte auf den Boden der Gewahrsamszelle. Daraufhin kam es zur Festnahme des 49-Jährigen.
Auf Grund dessen wurde der Tatverdächtige nach Durchführung einer Blutentnahme der Haftanstalt überstellt. Er wird im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheiden wird.
Alle Beteiligten blieben unverletzt.
Das Kommissariat 26 hat die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs, Beleidigung, Hausfriedensbruch und Exhibitionismus übernommen.
2048. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Widerstand und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte nach Betäubungsmitteldelikt – Altstadt
Am Montag, 10.12.2025, gegen 16:25 Uhr, fiel einer Polizeistreife ein 32-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz in Deutschland auf, der im Alten Botanischen Garten Marihuana in Form eines Joints konsumierte. Auf Grund der geltenden Konsumverbotszone wurde der Mann einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten sprachen den Mann auf das Verbot des Konsums in der Örtlichkeit an und erklärten ihm die Beschlagnahme des Betäubungsmittels.
Als ein Beamter den Joint zu diesem Zweck an sich nahm, schlug der 32-Jährige ihm diesen aus der Hand. Danach wollte er ihn zerstören. Um dies zu unterbinden, nahmen die Beamten eine Fesselung vor. Hierbei leistete der 32-Jährige Widerstand und verletzte hierdurch einen 25-jährigen Polizeibeamten.
Der 32-Jährige wurde im Anschluss vorläufig festgenommen. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Gegen den 32-Jährigen wird nun wegen Widerstand und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen die Cannabisverbotsverordnung ermittelt.
Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 24.
2049. Brandfall in Keller; drei Personen verletzt – Neuhausen
Am Donnerstag, 11.12.2025, 16:00 Uhr, verrichtete ein 17-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München im Keller eines Wohnanwesens Reparaturarbeiten an einem Motorroller. Hierbei kam es zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand.
Im Anschluss wurde der Notruf verständigt. Daraufhin wurden mehrere Streifenwägen der Polizei, sowie die Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Der 17-Jährige, sowie eine weitere Person, ein 69-Jähriger mit italienischer Staatsangehörigkeit und eine über 80-Jährige Deutsche als Anwohnerin des Gebäudes, erlitten Verletzungen. Der 17-Jährige und die über 80-Jährige wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.
Von Seiten der Polizei wurden Absperrungen vor Ort eingerichtet.
Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
2050. Sachbeschädigung nach Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion – Riem
Am Dienstag, 09.12.2025, gegen 11:40 Uhr, verständigte eine Passantin den Polizeinotruf, aufgrund eines zerstörten Fahrrades.
Die eintreffende Polizeistreife stellte fest, dass das Fahrrad (E-Bike) mittels pyrotechnischer Gegenstände stark beschädigt worden war.
In diesem Zusammenhang gingen bereits am Vorabend (Montag, 08.12.2025, gegen 19.50 Uhr) mehrere Anrufe aufgrund eines Knallgeräusches ein.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten Videos aus sozialen Medienplattformen mit der beschriebenen Detonation gefunden werden. Hierdurch gelang es vier Tatverdächtige, einen 14-Jährigen mit australischer Staatsangehörigkeit, einen 14-Jährigen Deutschen, einen 15-Jährigen mit deutscher und serbischer Staatsangehörigkeit sowie einen 15-Jährigen mit deutscher und griechischer Staatsangehörigkeit (alle mit Wohnsitz in München) festzustellen.
Gegen alle vier Tatverdächtigen wird nun wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und Sachbeschädigung ermittelt.
Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
2051. Organisierter Callcenterbetrug; sog. Schockanruf – Obermenzing
Am Donnerstag, 11.12.2025, gegen 17:25 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Anruf von einer bislang unbekannten Täterin sowie einem bislang unbekannten Täter.
Zuerst gab sich eine weibliche Person mit weinerlicher Stimme zu erkennen, welche sich als Tochter der über 80-Jährigen ausgab. Diese übergab dann an einen vermeintlichen Polizeibeamten, welcher der über 80-Jährigen mitteilte, dass ihre Tochter Verursacherin eines tödlichen Verkehrsunfalles wäre und nun eine Kaution zu zahlen wäre.
Im weiteren Verlauf bekam die über 80-Jährige einen weiteren Anruf eines bislang unbekannten Täters, welcher sich als Oberstaatsanwalt zu erkennen gab. Dieser brachte mittels Druckausübung die über 80-Jährige zur Herausgabe von Bargeld sowie Wertgegenständen in Höhe eines fünfstelligen Betrages. Dieser Aufforderung kam die über 80-Jährige nach.
Kurze Zeit später übergab die 80-Jährige das Bargeld sowie die Wertgegenstände an einen bislang unbekannten Täter als Abholer.
Nach einem weiteren Anruf des vermeintlichen Oberstaatsanwaltes und Übergabe der Gegenstände kontaktierte die über 80-Jährige ihre Tochter, wodurch der Betrug auffiel. Diese verständigte daraufhin den Polizeinotruf.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Schlusnusstraße, Slezakstraße und Rehkemperstraße (Obermenzing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte:
• Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen.
• Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
• Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten.
• Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
• Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.