1995. Schwerpunktkontrollen im Glücksspielbereich – Stadtgebiet München
1996. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Sexualdelikt – Ramersdorf
1997. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Milbertshofen
1998. Körperverletzungsdelikt – Neuperlach
1999. Einbruchsdiebstahl – Bogenhausen
2000. Verstoß gegen das Luftverkehrsgesetz – Altstadt
2001. Verkehrsunfall zwischen Lkw und Fußgängerin; eine Person schwer verletzt – Neuhausen-Nymphenburg
2002. Verkehrsunfall; eine Person verletzt – Englschalking
2003. Die Polizeiinspektion Wache des Polizeipräsidiums München hat privat gesammelt – Altstadt
1995. Schwerpunktkontrollen im Glücksspielbereich – Stadtgebiet München
Im Rahmen einer behördenübergreifenden Schwerpunktaktion zur Bekämpfung des unerlaubten Glücksspiels fanden in der Nacht von Dienstag, 02.12.2025 auf Mittwoch, 03.12.2025 zahlreiche Kontrollen in Bezug auf illegales Glücksspiel im Münchner Stadtgebiet statt.
Das zuständige Kommissariat 33 der Münchner Kriminalpolizei überprüfte gemeinsam mit dem Kreisverwaltungsreferat (KVR), der Staatsanwaltschaft München, der Regierung von Oberbayern sowie der Steuerfahndung hierbei verschiedene Lokalitäten.
Mit Unterstützung der Einsatzhundertschaft München waren rund 50 Polizeibeamtinnen und -beamte bei der Kontrollaktion eingesetzt.
Insgesamt wurden 20 gastronomische Betriebe und Wettannahmestellen kontrolliert. Gegenstand dieser Kontrollen war die Überprüfung aller geltenden glücksspielrechtlichen Vorschriften.
In zwei Objekten mussten insgesamt fünf unerlaubte sog. „Fun-Game-Automaten“, ein Wettterminal und vier unerlaubte Geldspielgeräte mit Gewinnmöglichkeiten, sowie das darin befindliche Bargeld sichergestellt werden.
Die Betreiber der jeweiligen Gaststätten wurden wegen unerlaubter Veranstaltung eines Glücksspiels angezeigt. Außerdem wurden über 20 Ordnungswidrigkeiten u.a. wegen Verstößen nach dem Gesundheitsschutzgesetz und dem Jugendschutzgesetz festgestellt, sowie ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz.
Wie bereits bei den zurückliegenden behördenübergreifenden Schwerpunktaktionen in Sachen unerlaubtem Glücksspiel hat sich auch bei diesem Einsatz das kooperative und zielgerichtete Zusammenwirken der beteiligten Stellen bewährt.
Am Mittwoch, 03.12.2025, gegen 03:40 Uhr, wurde durch Einsatzkräfte im Bereich Giesing eine weitere Kontrolle eines gastronomischen Betriebs aufgrund des Verdachts des unerlaubten Glücksspiels durchgeführt. An der Örtlichkeit konnten mehrere Personen beim unerlaubten Pokerspiel um Bargeld an mehreren Tischen in der Gaststätte angetroffen werden. Die Durchsuchung der Personen und der Örtlichkeit führte zum Auffinden eines mittleren fünfstelligen Bargeldbetrags. Das Bargeld wurde neben sämtlichen zum Pokerspielen verwendeten Gegenständen (Pokerchips, Pokerkoffern und Spielkarten) vor Ort beschlagnahmt. Zudem konnte ein unerlaubtes Wettterminal aufgefunden werden, welches ebenfalls beschlagnahmt wurde.
Gegen die 26 deutschen, bulgarischen, polnischen, kroatischen, türkischen und georgischen Tatverdächtigen im Alter zwischen 31 und 80 Jahren wurden Strafverfahren wegen der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels bzw. der Teilnahme daran eingeleitet. Weiterhin konnten mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt werden. Alle Personen wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Hinweis:
Glücksspiel ist staatlich reguliert: Hierzu gehört beispielsweise die Ziehung der Lottozahlen oder auch Glücksspiel in Casinos. Die gesetzlichen Regelungen dienen dem Spielerschutz und sollen privates Glücksspiel verbunden mit einer erhöhten Suchtgefahr unterbinden. Ein Glücksspiel (i.S. § 3 GlüStV) liegt vor, wenn im Rahmen eines Spiels für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung über den Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Ein öffentliches Glücksspiel liegt immer dann vor, wenn für einen größeren, nicht geschlossenen Personenkreis eine Teilnahmemöglichkeit besteht oder es sich um gewohnheitsmäßig veranstaltete Glücksspiele in Vereinen oder sonstigen geschlossenen Gesellschaften handelt. Private Pokerrunden um Geld und Sachpreise sind dennoch erlaubt, so lange mehrere Regeln (wie z. B. keine Öffentlichkeit, keine Regelmäßigkeit, kein Einkaufen - buy-in - ins Spiel) beachtet werden.
Prävention:
Alle Veranstalter und Vermittler von Glücksspielen, die über eine Erlaubnis oder Konzession nach dem Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland seit 2021 verfügen, sind auf der sogenannten „White List“ der gemeinsamen Glücksspielbehörde mit Sitz in Halle/Saale zu finden. Hier können Sie bequem ihren Anbieter überprüfen. Schützen Sie sich vor einer Strafanzeige.
Informieren Sie sich, bevor Sie an einem Glücks- oder Lottospiel im Internet teilnehmen über folgenden Link:
https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/erlaubnisfaehigesgluecksspiel/whitelist
1996. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Sexualdelikt – Ramersdorf
Am Dienstag, 02.12.2025, gegen 15:10 Uhr, befand sich eine 13-Jährige als Fahrgast in einem Bus der Linie 139 in Ramersdorf.
Dabei wurde sie von einem anderen männlichen Fahrgast unsittlich im Bereich des Oberschenkels berührt. Anschließend setzte sich der Täter auf einen anderen Sitzplatz im Bus.
Eine unbeteiligte Zeugin beobachtete diese Situation, bat dem Kind ihre Hilfe an und wandte sich im Anschluss an den Busfahrer. An der Quiddestraße verließ der Täter den Bus.
Nachdem die Polizei informiert worden war, konnte ein 27-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München im Rahmen der Fahndung in der Nähe eines Einkaufszentrums als Tatverdächtiger angetroffen und festgenommen werden.
Da der 27-Jährige psychisch auffällig auf die Beamten wirkte, wurde er im Anschluss in ein Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung gebracht.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
1997. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Milbertshofen
Am Mittwoch, 03.12.2025, gegen 11:20 Uhr, wurde eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München an ihrer Haustür von zwei bislang unbekannten Tätern (1 x männlich/1 x weiblich) angesprochen. Sie gaben sich als Handwerker aus und verschafften sich unter dem Vorwand, das Warmwasser überprüfen zu müssen, Zugang zu ihrer Wohnung.
Während die Täterin die über 80-Jährige im Badezimmer ablenkte, durchsuchte der Täter das Schlafzimmer. Dort entwendete er Schmuck in Höhe von mehreren tausend Euro.
Im Anschluss entfernten sich die beiden Täter in unbekannte Richtung.
Kurze Zeit später bemerkte die Seniorin den Diebstahl und verständigte telefonisch den Polizeinotruf 110.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täterin 1:
Weiblich, ca. 165 cm groß, sprach hochdeutsch, ca. 55 kg, dunkle Haare, aufgeklebte Wimpern; trug einen Wintermantel
Täter 2:
Männlich, ca. 175 cm, sprach hochdeutsch, ca. 30 Jahre, schlank, ca. 75 kg, ausländisches Erscheinungsbild; trug einen Trainingsanzug
Zeugenaufruf:
Wem sind am Mittwoch, 03.12.2025, gegen 11:20 Uhr, verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Schleißheimer Straße, Neustifter Straße sowie Korbinianstraße beziehungsweise in deren näheren Umgebung (Milbertshofen) aufgefallen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1998. Körperverletzungsdelikt – Neuperlach
Am Mittwoch, 03.12.2025, gegen 16:00 Uhr, wurde der Notruf der Polizei telefonisch über ein Körperverletzungsdelikt in der Kafkastraße informiert.
Die ersten Ermittlungen durch eingetroffene Polizeikräfte vor Ort ergaben, dass der 40-jährige Anrufer (mit irakischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München) auf der Straße von zwei ihm bekannten Tätern (27 und 26 Jahre alt; ebenfalls mit irakischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München) unvermittelt angegriffen und geschlagen wurde. Zudem soll einer der Täter den 40-Jährigen mit einem Messer bedroht haben.
Anschließend flüchteten die beiden Täter vom Tatort. Der 40-Jährige wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.
Das Kommissariat 26 hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Kafkastraße und Sudermannallee (Neuperlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 26, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1999. Einbruchsdiebstahl – Bogenhausen
Am Mittwoch, 03.12.2025, gegen 16:40 Uhr, drangen mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus in Bogenhausen ein.
Im Inneren durchsuchten die Täter das Haus und entwendeten Schmuck und Bargeld. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung vom Tatort.
Der genaue Schaden kann bislang noch nicht beziffert werden.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren mindestens drei spanisch sprechende Täter am Einbruch beteiligt.
Das Kommissariat 51 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Scheinerstraße, Donaustraße und Denninger Straße (Bogenhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 51, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
2000. Verstoß gegen das Luftverkehrsgesetz – Altstadt
Am Mittwoch, 03.12.2025, gegen 11:20 Uhr, entdeckten zivile Polizeibeamte eine Drohne über dem Christkindlmarkt am Marienplatz. Als Piloten konnten die Polizeibeamten einen 45-Jährigen mit griechischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland feststellen und kontrollieren.
Nachdem der 45-Jährige keinerlei Genehmigungen vorweisen konnte, wurde dieser wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Luftverkehrsgesetz angezeigt und nach Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro wieder entlassen.
Hinweis der Münchner Polizei:
Bitte beachten Sie bei der Benutzung von Drohnen die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen vor allem hinsichtlich Überflüge von Veranstaltungen oder Menschenansammlungen.
2001. Verkehrsunfall zwischen Lkw und Fußgängerin; eine Person schwer verletzt – Neuhausen-Nymphenburg
Am Mittwoch, 03.12.2025, gegen 09:30 Uhr, belieferte ein 40-jähriger, bulgarischer Lkw-Fahrer mit Wohnsitz in München, mit einem Fahrzeug Iveco ein Anwesen in der Rosa-Bavarese-Straße.
Für die Anlieferung wurde ein sonst durch Pfosten gesperrter Vorplatz in der Rosa-Bavarese-Straße geöffnet, sodass dieser für die Anlieferung vom 40-Jährigen genutzt wurde. Beim Rangieren auf dem Vorplatz übersah der 40-Jährige eine 55-jährige deutsche Fußgängerin mit Wohnsitz in München und erfasste diese.
Die 55-Jährige stürzte in Folge dessen zu Boden und wurde durch den Unfall schwer verletzt. Sie musste mit einem Rettungswagen unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht werden.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.
2002. Verkehrsunfall; eine Person verletzt – Englschalking
Am Mittwoch, 03.12.2025, gegen 14:00 Uhr, befuhr ein 59-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem VW die Ostpreußenstraße in Richtung Denning.
Kurz vor der Einmündung zum Bernt-Notke-Weg kam der 59-Jährige mit seinem Fahrzeug nach links auf die entgegengesetzte Fahrbahn. Dort touchierte er zwei ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkte Pkw VW und Opel. Anschließend fuhr er frontal gegen einen weiteren, ebenfalls am Fahrbahnrand geparkten, weiteren VW. Dabei wurde der VW auf einen dahinter geparkten Pkw Ford geschoben, welcher wiederum auf den hinter ihm geparkten VW geschoben wurde.
Infolge des Zusammenstoßes zwischen dem Pkw des 59-Jährigen und dem VW kippte das Fahrzeug auf die rechte Seite, wo es nach einigen Metern zum Stillstand kam.
Durch Passanten wurde der Pkw wieder in seine Ausgangsposition gebracht, woraufhin der 59-Jährige leicht verletzt selbstständig das Fahrzeug verlassen konnte.
Der 59-Jährige musste mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme konnten die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer wahrnehmen. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zudem konnte festgestellt werden, dass der Unfallverursacher nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.
Die Schadenshöhe beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.
Während der Unfallaufnahme kam es für eine Dauer von ca. zwei Stunden zu Verkehrsbeeinträchtigungen in der Ostpreußenstraße.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.
2003. Die Polizeiinspektion Wache des Polizeipräsidiums München hat privat gesammelt – Altstadt
Am Mittwoch, 03.12.2025, gegen 11:00 Uhr, unterstützte die Bayerische Polizei mit Geschenken den Johanniter-Weihnachtstrucker und half damit Kindern, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung in Südosteuropa. In München haben alle Dienstgruppen und das Geschäftszimmer der Polizeiinspektion Wache des Polizeipräsidiums München privat gesammelt und insgesamt 24 Pakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie Spielzeug für Kinder an die Johanniter übergeben.
Zitat des Dienststellenleiters – POR Eisch: „Wir, als Polizeiinspektion Wache Präsidium, spenden gerne für Hilfsbedürftige, weil Solidarität und Menschlichkeit auch zentrale Werte unserer Arbeit sind. Es ist uns eine Ehre, einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten zu dürfen.“
Im Rahmen der Hilfsaktion bitten die Johanniter im Advent Schulen, Firmen, Kindereinrichtungen und Privatleute, Hilfspakete mit bestimmten Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem Kinderspielzeug zu packen und diese bis 12. Dezember 2025 zu Johanniter-Dienststellen oder zu anderen Abgabestellen zu bringen und abzugeben.
In mehreren Konvois ehrenamtlicher Lkw-Fahrer oder per Spedition machen sich die Pakete dann auf den Weg zu bedürftigen Menschen in Albanien, Bosnien, Bulgarien, in die Republik Moldau und nach Rumänien. Ein Teil der Pakete verbleibt auch in Deutschland und wird über Tafeln verteilt. Im vergangenen Jahr konnten so über 78.000 Pakete übergeben werden.
Nicht nur in München packen Polizeikräfte für den Johanniter-Weihnachtstrucker, sondern auch in Würzburg engagieren sich Beamte der Bereitschaftspolizei bereits seit mehreren Jahren für diese Hilfsaktion.
Informationen zur Packliste, zu den Abgabestellen, sowie eine Möglichkeit, auch virtuell ein Paket zu packen, findet man unter: www.johanniter.de/weihnachstrucker.