OBERALLGÄU. Innerhalb der letzten vier Wochen sind im Altlandkreis Kempten zwei private Autoverkäufer Betrügern aufgesessen. Die Kriminalpolizei Kempten möchte auf diverse Betrugsmaschen hinweisen, durch welche private Verkäufer zum Betrugsopfer werden können. In einem Fall reagierte eine Familie auf einen Flyer, wonach Autos aufgekauft werden. Die Familie meldete sich dort zur Veräußerung ihres VW-Kleinbusses. Beim Termin vor Ort bestand Einigkeit über den Handel. Allerdings scheiterte die Zahlung angeblich an einem technischen Problem bei der Sofortüberweisung, was jedoch Teil der Betrugsmasche war. Die Verkäufer übergaben den Pkw und schenkte dem Käufer dahingehend Glauben, dass er zu einem späteren Zeitpunkt die Überweisung vornehmen würde. Dies geschah nicht.
Im anderen Fall hatte der vermeintliche Käufer bereits im Vorfeld durch elektronische Übersendung seiner Ausweispapiere Vertrauen beim Verkäufer aufgebaut, der seinen Pkw auf einer Onlineplattform angeboten hatte. Zur Abholung hatte sich der Käufer dann entschuldigen lassen und eine dritte Person beauftragt, die sich auch vom Zustand des Pkw überzeugen sollte. An den Verkäufer übermittelte der Betrüger sodann den Bildschirmabzug einer bestätigten Sofortüberweisung, so dass der Verkäufer seinen Audi an den Beauftragten übergab. Der Bildschirmabzug war jedoch eine Fälschung und die Ausweispapiere entstammten einem Identitätsdiebstahl.
Die ermittelnde Kriminalpolizei Kempten möchte bezüglich der Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Sofortüberweisungen sensibilisieren, die aber auch mit Onlinebezahlsystemen begangen werden. (KPI Kempten)
Weitere Informationen zu Betrugsmaschen im Zusammenhang mit An- und Verkauf von Fahrzeugen sowie Tipps für einen sicheren Verkauf können hier eingesehen werden: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/sicherer-autokauf/betrug-beim-autoverkauf/
Medienkontakt:
Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu),
Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).