01.12.2025, Polizeipräsidium München

1978.    Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Einbruchsdiebstahl – Pullach i. Isartal 

1979.    Verkehrsunfallflucht; eine Person verletzt – Aubing

1980.    Raubdelikt in einer Tankstelle – Giesing

1981.    Einbruch in Geschäftsgebäude – Obersendling 

1982.    Zimmerbrand; eine Person verstorben – Unterschleißheim 


1978.   Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Einbruchsdiebstahl – Pullach i. Isartal

Am Samstag, 29.11.2025, gegen 03:35 Uhr, teilte eine Anwohnerin dem Notruf 110 mit, dass sie eine Person in ihrem Anwesen vermutet, da der Hund anschlug und ein Bewegungsmelder aktiviert wurde. Bei Eintreffen der sofort entsandten Polizeistreifen konnten zwei Personen auf dem Grundstück festgestellt werden, welche sich sofort nach Erkennen der Polizei entfernten.

Einer der flüchtigen Täter konnte nach kurzer Verfolgung über angrenzende Grundstücke in einer Seitenstraße festgenommen werden. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung, bei welcher auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, konnte ein weiterer Tatverdächtiger in einem Gebüsch festgestellt und festgenommen werden.

Bei der Absuche des Anwesens konnte unter anderem ein Pfefferspray aufgefunden und sichergestellt werden. Dieses war nach ersten Erkenntnissen im Anwesen durch die Tatverdächtigen versprüht worden.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 44-Jährigen und um einen 39-Jährigen, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland und kroatischer Staatsangehörigkeit. Beide wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Ein Ermittlungsrichter erließ gegen beide Tatverdächtige Haftbefehl.

Durch das versprühte Pfefferspray wurde die Bewohnerin verletzt und musste vom Rettungsdienst vor Ort versorgt werden.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1979.   Verkehrsunfallflucht; eine Person verletzt – Aubing

Am Montag, 01.12.2025, gegen 01:20 Uhr, fuhr ein 18-jähriger Ukrainer mit Wohnsitz in München, mit einem VW Pkw auf der Wiesentfelser Straße. Mit ihm im Fahrzeug saßen drei weitere Ukrainer (15, 17 und 18 Jahre), alle mit Wohnsitz in München.

Im Bereich einer Linkskurve kam der 18-Jährige von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Begrenzungszaun der Landeshauptstadt München. Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen war ein weiteres dunkles Fahrzeug an dem Verkehrsunfall beteiligt, das sich unerlaubt vom Unfallort entfernte. Dieses Fahrzeug soll den vor ihm fahrenden VW Pkw des 18-Jährigen überholt und anschließend abgedrängt haben.

Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die drei Mitfahrer blieben unverletzt.

Der Pkw wurde erheblich beschädigt.

Da der 18-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, wird nun gegen ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum flüchtigen Pkw bzw. dessen Führer/in im Bereich der Wiesentfelser Straße, machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


1980.   Raubdelikt in einer Tankstelle – Giesing

Am Samstag, 29.11.2025, gegen 20:00 Uhr, betrat ein bislang unbekannter und maskierter Täter eine Tankstelle in Giesing. Unter Vorhalt eines Messers bedrohte der Täter einen Angestellten am Verkaufstresen und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Nachdem der Angestellte dem Täter einen Bargeldbetrag in Höhe von mehreren tausend Euro ausgehändigt hatte, entfernte er sich zu Fuß in Richtung Zehentbauernstraße.

Der Angestellte verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei welcher zahlreiche Streifen eingebunden waren, erbrachte bislang keine weiteren Hinweise auf den Täter.

Der Angestellte wurde bei dem Überfall nicht verletzt.

Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 20-30 Jahre, ca. 180cm groß, schlank, ca. 80kg, sprach deutsch ohne Akzent. Der Täter war wie folgt bekleidet: weiße Kapuzenjacke, dunkle Sporthose, schwarze Handschuhe, maskiert mit weißer Sturmhaube und Kapuze auf dem Kopf. Er war mit einem Messer bewaffnet.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Martin-Luther-Straße, Zehentbauernstrasse und Tegernseer Landstraße (Giesing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1981.   Einbruch in Geschäftsgebäude – Obersendling

Im Zeitraum von Montag, 17.11.2025, 11:00 Uhr, bis Freitag, 28.11.2025, 10:30 Uhr, drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in ein Geschäftsgebäude in Obersendling ein.

Der oder die Täter begaben sich anschließend auf die Dachterrasse des Anwesens, wo unter anderem Kunstgegenstände in einem Gartenhaus untergebracht waren. Dieses wurde gewaltsam geöffnet und mehrere darin befindliche Gegenstände entwendet.

Der oder die Täter flüchteten im Anschluss in unbekannte Richtung vom Tatort.

Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Hofmannstraße, Kistlerhofstraße und Aidenbachstraße (Obersendling) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1982.   Zimmerbrand; eine Person verstorben – Unterschleißheim

Am Freitag, 28.11.2025, gegen 14:00 Uhr, wollte eine 60-jährige Deutsche ihre über 80-jährige Familienangehörige besuchen. Beim Betreten des Hauses stellte die 60-Jährige eine Rauchentwicklung im Anwesen fest. Zudem waren sämtliche Rauchwarnmelder akustisch aktiv. Im Anwesen fand die 60-Jährige ihre Familienangehörige leblos in der Küche vor.

Anschließend informierte sie sofort den Notruf. Die nach kurzer Zeit eingetroffenen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Polizei konnten nur noch den Tod der über 80-Jährigen feststellen.

Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen in einem Nebenraum unweit des Ofens entstanden, jedoch zum Einsatzzeitpunkt bereits erloschen.

Die weiteren Ermittlungen unter anderem hinsichtlich der Todesursache, wurden durch das Kommissariat 13 übernommen.