1962. Brand in einem Mehrfamilienhaus; sechs Personen verletzt – Neuperlach
1963. Vortäuschen einer Straftat – Berg am Laim
1964. Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw; zwei Personen verletzt – Oberschleißheim
1965. Zwei Trickdiebstähle durch falsche Polizeibeamte – Obergiesing und Unterhaching
1966. Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung – Laim
1967. Organisierter Callcenterbetrug; falscher Polizeibeamter – Forstenried
1968. Organisierter Callcenterbetrug; falscher Krankenhausmitarbeiter – Schäftlarn
1969. Öffentlichkeitsfahndung nach Vermisstenfall – Großhadern
1962. Brand in einem Mehrfamilienhaus; sechs Personen verletzt – Neuperlach
Am Donnerstag, 27.11.2025, gegen 22:00 Uhr, wurden die Münchner Berufsfeuerwehr und die Münchner Polizei über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Kurt-Eisner-Straße informiert.
In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus war aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die beiden Bewohnerinnen konnten die Wohnung eigenständig verlassen.
Durch die starke Rauchentwicklung wurden insgesamt sechs Bewohner des Hauses verletzt. Eine 22-Jährige, eine 16-Jährige, eine 57-Jährige und eine 88-Jährige mussten vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in Münchner Krankenhäuser gebracht werden. Zwei Personen (eine 60-Jährige und eine 64-Jährige) wurden vor Ort ambulant versorgt.
Die Feuerwehr löschte den Brand und evakuierte kurzzeitig weitere Bewohner des Hauses. Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus.
Der Sachschaden beläuft sich auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.
Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1963. Vortäuschen einer Straftat – Berg am Laim
Am Donnerstag, 27.11.2025, gegen 16:30 Uhr, kam es in Berg am Laim zu einem Treffen zwischen einem 60-jährigen Münchner und einem 27-Jährigen (niederländischer Staatsangehöriger) aufgrund geschäftlicher Angelegenheiten.
Während der Verkaufsverhandlungen gerieten die beiden Männer in Streit. Der 60-Jährige soll dem 27-Jährigen daraufhin eine Schusswaffe vorgehalten haben. Im Anschluss zog sich der 60-Jährige in eine nahegelegene Wohnung zurück.
Der 27-Jährige verständigte deshalb den Polizeinotruf 110. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Der 60-Jährige konnte von den verständigten Einsatzkräften in der Wohnung gesichert werden. Eine Schusswaffe wurde nicht aufgefunden.
Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich erhebliche Zweifel an der Aussage des 27-Jährigen weshalb nun wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt wird.
Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1964. Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw; zwei Personen verletzt – Oberschleißheim
Am Donnerstag, 27.11.2025, gegen 06:50 Uhr, befuhr ein 39-Jähriger (mit Wohnsitz im Landkreis Pfaffenhofen) mit einem Pkw BMW die Ingolstädter Landstraße in stadtauswärtiger Richtung. Er beabsichtigte, an der durch Lichtzeichenanlagen geregelten Kreuzung zum Parkplatz Ost (Panzerwiese) nach links abzubiegen.
Gleichzeitig befuhr ein 50-Jähriger (mit Wohnsitz im Landkreis Dachau) mit einem Pkw Audi die Ingolstädter Landstraße in südliche Richtung.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen fuhren beide in den Einmündungsbereich ein, als die Ampel Grünlicht zeigte.
Beim Linksabbiegen kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.
Der 39-Jährige wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der 50-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde ebenfalls vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge wurden jeweils total beschädigt und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf über 50.000 Euro geschätzt.
Während der Unfallaufnahme kam es zu größeren Verkehrsbehinderungen.
Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.
1965. Zwei Trickdiebstähle durch falsche Polizeibeamte – Obergiesing und Unterhaching
Fall 1: (Obergiesing)
Am Donnerstag, 27.11.2025, gegen 14:55 Uhr, wurde eine über 90-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München von zwei ihr unbekannten Personen (1 x männlich, 1 x weiblich) an der Wohnungstür angesprochen.
Die beiden unbekannten Täter zeigten vermeintliche Polizeidienstausweise vor und behaupteten, dass sie Polizeibeamte seien und bezogen sich auf einen zurückliegenden Trickdiebstahl durch falsche Handwerker. Aus diesem Grund ließ die Seniorin die beiden Täter in ihre Wohnung. Dort übergab sie Wertsachen zur angeblichen Überprüfung.
Während dieses Vorgangs entwendeten die Täter Bargeld und Schmuck in Höhe eines vierstelligen Betrages. Anschließend verließen die beiden Täter die Wohnung in unbekannte Richtung.
Kurz darauf bemerkte die über 90-Jährige den Diebstahl und verständigte umgehend den Polizeinotruf 110. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen erbrachten keine neuen Hinweise auf die Täter.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 50 Jahre alt, ca. 180 cm groß, grau melierte Haare, stämmige Figur; gräuliche Jeans, schwarzer Mantel
Täterin 2:
Weiblich, 165 cm groß, schlank, schwarze lange offene Haare; langer Mantel
Fall 2: (Unterhaching)
Am Donnerstag, 27.11.2025, gegen 14:00 Uhr, wurde eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München vor ihrer Wohnungstür von zwei bislang unbekannten Personen (1 x männlich, 1 x weiblich) angesprochen.
Die beiden Personen zeigten vermeintliche Polizeidienstausweise vor und bezogen sich auf einen zurückliegenden Trickdiebstahl durch falsche Handwerker. Aufgrund dessen ließ die über 80-Jährige die Täter in die Wohnung.
In der Wohnung ließen sich die Täter Wertgegenstände zeigen. Nachdem die über 80-Jährige den Tätern anscheinend keine geeigneten Wertgegenstände und kein Bargeld vorzeigen konnte, verließen sie ohne Beute die Wohnung in unbekannte Richtung.
Die über 80-Jährige verständigte, nachdem ihr die Situation merkwürdig vorkam, im Laufe des Abends den Polizeinotruf 110.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 50 Jahre alt, ca .175 cm groß, 90 kg, helle Hautfarbe, grau-melierte Haare, korpulent; dunkle Lederjacke, dunkle Hose, Cap, Handschuhe, sprach hochdeutsch
Täterin 2:
Weiblich, ca. 35 Jahre, ca. 150 cm groß, schwarze schulterlange Haare, helle Haut, asiatisches Erscheinungsbild; dunkle Kleidung
In beiden Fällen hat das Kommissariat 55 die Ermittlungen übernommen und prüft Tatzusammenhänge.
Zeugenaufruf:
Wer hat in den angegebenen Zeiträumen im Bereich der Untersbergstraße und Weißenseestraße (Obergiesing) und im Bereich der Bussardstraße und Fasanenstraße (Unterhaching) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Polizei warnt ganz aktuell vor dem Auftreten von falschen Handwerkern in Kombination mit falschen Polizei- oder Kriminalbeamten.
Es wird dringend davor gewarnt, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Die falschen Polizeibeamten verwenden hierbei insbesondere die Masche den angeblichen Handwerker unmittelbar nach Eintreten als Trickdieb noch in der Wohnung zu verhaften. Dabei und in der Folge kommt es zu einer Absuche der Wohnung nach Geld und Wertsachen.
Vergewissern Sie sich bei geringsten Zweifeln durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen!
Denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
1966. Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung – Laim
Am Donnerstag, 27.11.2025, gegen 14:35 Uhr, befand sich eine 20-jährige Deutsche mit Wohnsitz in Baden-Württemberg am Pronnerplatz. Der spätere Tatverdächtige, ein 34-Jähriger mit bosnischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München, trat an die 20-Jährige von hinten heran und schlug ihr mit der Hand auf das Gesäß. Im Anschluss versuchte er zu flüchten.
Auf diese Situation wurden ein 47-Jähriger, ein 40-Jähriger und ein 57-Jähriger aufmerksam, weshalb sie den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei festhielten.
Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnte diese feststellen, dass der 34-Jährige ein gestohlenes Fahrrad mit sich führte. Er wurde festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Dort wird er im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1967. Organisierter Callcenterbetrug; falscher Polizeibeamter – Forstenried
Am Donnerstag, 27.11.2025, gegen 11:00 Uhr, erhielt ein über 80-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München einen Anruf von einem bislang unbekannten Täter, welcher sich als Polizeibeamter ausgab und von mehreren Wohnungseinbrüchen in der Nachbarschaft berichtete.
Im weiteren Verlauf forderte der unbekannte Täter den über 80-Jährigen auf, sämtliche Wertgegenstände in der Wohnung in einen Topf vor die Haustür zu stellen, damit diese von der Polizei abgeholt und sicher verwahrt werden können. Dieser Aufforderung kam der über 80-Jährige nach.
Ca. 15 Minuten nach dem Telefongespräch stellte er fest, dass der vor der Haustür abgestellte Topf mit Bargeld und Goldmünzen im Wert von mehreren zehntausend Euro abgeholt worden war. Daraufhin verständigte der über 80-Jährige den Polizeinotruf 110.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Hofbrunnstraße, Weltistraße und Fertigstraße (Forstenried) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass diese deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.
1968. Organisierter Callcenterbetrug; falscher Krankenhausmitarbeiter – Schäftlarn
Am Donnerstag, 27.11.2025, gegen 14:35 Uhr, wurde eine über 80-jährige deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Schäftlarn von einer bislang unbekannten Täterin angerufen, die sich als Mitarbeiterin eines Münchner Krankenhauses ausgab. Sie behauptete, die Tochter der Seniorin leide an Krebs und benötige dringend ein neues Medikament. Dieses koste jedoch mehrere tausend Euro und müsse privat bezahlt werden.
Im weiteren Gesprächsverlauf gab die über 80-Jährige an Gold und mehrere Goldmünzen bei der Bank zu haben. Anschließend begab sie sich zur Bank um diese abzuholen und übergab die Wertgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro, wie zuvor telefonisch vereinbart, an ihrer Haustür an einen weiteren unbekannten Täter, um so die Behandlung der Tochter zu bezahlen. Nach der Übergabe entfernte sich der Abholer zu Fuß.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61.
Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, dunkler Schnauzbart
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Zechstraße, Matthias-Bauer-Ring und Fischerschlößlstraße (Schäftlarn) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1969. Öffentlichkeitsfahndung nach Vermisstenfall – Großhadern
Am Donnerstag, 27.11.25, gegen 22:00 Uhr, verließ ein 68-Jähriger, welcher sich derzeit stationär zur ärztlichen Behandlung im Krankenhaus Großhadern befindet, sein Zimmer und kehrte nicht wieder zurück.
Der 68-Jährige ist möglicherweise orientierungslos und benötigt Hilfe.
Trotz intensiver polizeilicher Fahndungsmaßnahmen, insbesondere einer Überprüfung möglicher Aufenthaltsorte, konnte der Vermisste bislang nicht angetroffen werden.
Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Münchner Kriminalpolizei übernommen.
Die Vermisste wird wie folgt beschrieben:
Männlich, etwa 174 cm groß, schlanke Figur, europäisches Erscheinungsbild, grau melierte Haare, Schnauzbart
Bekleidet mit schwarze Jogginghose der Marke „Umbro“, weißes T-Shirt, blau/lila Daunenjacke
Zeugenaufruf:
Wer hat Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vermisstenfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Nähere Informationen zu der Vermissten sind unter nachfolgendem Link abrufbar:
https://www.polizei.bayern.de/fahndung/personen/vermisste/094854/index.html