1940. Sicherheit auf den Christkindlmärkten
1941. Staatschutzrelevantes Delikt – Altstadt
1942. Fahrradfahrer verstirbt nach Sturz – Schwabing
1943. Linienbus kollidiert mit Winterdienstfahrzeug; eine Person verletzt – Freimann
1944. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgänger; eine Person verletzt – Ottobrunn
1945. Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Sachbeschädigung durch Graffiti – Westend
1946. Versuchte schwere räuberische Erpressung; zwei Tatverdächtige festgenommen – Ludwigsvorstadt
1947. Einbruch in eine Wohnung – Moosach
1948. Einbruch in eine Wohnung – Bogenhausen
1949. Größerer Polizeieinsatz nach Körperverletzungsdelikt – Isarvorstadt
1940. Sicherheit auf den Christkindlmärkten
Bis zum 24.12.2025 finden im gesamten Stadtgebiet und im Landkreis München wieder zahlreiche Christkindlmärkte statt.
Für entsprechende Veranstaltungen gilt nach wie vor eine erhöhte abstrakte Gefährdung. Konkrete Gefährdungserkenntnisse liegen jedoch nicht vor.
Die Landeshauptstadt München als zuständige Sicherheitsbehörde ist für das Sicherheitskonzept auf den Christkindlmärkten in der Landeshauptstadt verantwortlich. Die Sicherheitsmaßnahmen und Einsatzkonzepte wurden in enger Zusammenarbeit zwischen Polizei und Landeshauptstadt sorgfältig geprüft und soweit notwendig, angepasst. Ziel ist es, ein höchstmögliches Sicherheitsniveau zu gewährleisten.
Hierzu wird die Polizei wieder eine hohe Präsenz auf den Christkindlmärkten zeigen. Neben uniformierten Streifen, zivilen Polizeibeamtinnen und -beamten und Taschendiebfahndern werden zusätzliche Polizeikräfte der Münchner Einsatzhundertschaften und der Bayerischen Bereitschaftspolizei eingesetzt. Ein Schwerpunkt wird auf die großen Christkindlmärkte im Innenstadtbereich gelegt.
Zudem werden am Marienplatz und in der Fußgängerzone wieder polizeieigene Videokameras betrieben, um Ordnungs- und Sicherheitsstörungen frühzeitig zu erkennen und bei Bekanntwerden von Straftaten auf beweiskräftige Videoaufzeichnungen zurückgreifen zu können.
Im Rahmen der fortlaufenden Anpassung der Einsatzkonzepte setzt die Münchner Polizei auch auf dem Christkindlmarkt vorsorglich Technik zur Detektion von unbefugten Drohnen ein, um geeignete Maßnahmen zur Abwehr ergreifen zu können. Diese standardisierte Präventivmaßnahme dient bei Großveranstaltungen, Versammlungen und Sportereignissen insbesondere der Gefahrenabwehr.
Die Polizei München bittet alle Besucherinnen und Besucher der Christkindlmärkte bei Sicherheitsstörungen oder Straftaten Zivilcourage zu zeigen. Dazu zählt insbesondere, bei verdächtigen Wahrnehmungen frühzeitig den Polizeinotruf 110 zu verständigen.
Zudem wird erneut darauf hingewiesen, dass das Mitführen von Waffen und Messern unter anderem auf Christkindlmärkten nach dem Waffengesetz untersagt ist. Die Polizei wird festgestellte Verstöße konsequent zur Anzeige bringen.
Aufgrund der Gegebenheiten ist wie in den vergangenen Jahren mit einem vermehrten Auftreten von Taschendieben zu rechnen. Daher bitten wir um Berücksichtigung folgender Präventionshinweise:
Bewahren Sie Wertgegenstände (Geldbörsen, Mobiltelefone, Schlüssel) stets in verschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung oder eng am Körper auf
Tragen Sie Rucksäcke oder Handtaschen immer verschlossen vor dem Körper.
Seien Sie besonders wachsam an den Ständen, in Warteschlagen oder im dichten Gedränge, da diese Situationen gezielt von Taschendieben genutzt werden.
Melden Sie Verdächtiges unter der 110!
Das Polizeipräsidium München wünscht allen Besucherinnen und Besuchern einen sicheren, friedlichen und besinnlichen Aufenthalt auf den Christkindlmärkten in der Stadt und im Landkreis.
1941. Staatschutzrelevantes Delikt – Altstadt
Am Samstag, 22.11.2025, 15:10 Uhr, ging ein 24-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einer Palästina Flagge und einem Plakat mit politischem Inhalt vom Tal in Richtung Isartor. Zudem verkündete er lautstark eine Parole im Kontext mit dem Israel – Palästina Konflikt.
Der 24-Jährige wurde deswegen von einer auf ihn aufmerksam gewordenen Polizeistreife einer Kontrolle unterzogen. Im Anschluss wurde der 24-Jährige zur weiteren Sachbearbeitung zu einer nahegelegenen Polizeidienststelle verbracht.
Gegen ihn wird nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Kriminalfachdezernat 4 der Münchner Kriminalpolizei geführt.
1942. Fahrradfahrer verstirbt nach Sturz – Schwabing
Am Montag, 17.11.2025, gegen 12:00 Uhr, befuhr ein über 80-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München die Hohenzollernstraße in Richtung Kurfürstenplatz. Auf Höhe der Hausnummer 56 kam er aus bislang unbekannten Gründen zu Sturz. Dabei erlitt er schwere Kopfverletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Am Montag, 24.11.2025, verstarb der über 80-Jährige.
Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.
1943. Linienbus kollidiert mit Winterdienstfahrzeug; eine Person verletzt – Freimann
Am Montag, 24.11.2025, gegen 06:20 Uhr, fuhr ein 58-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Winterdienstfahrzeug, Ladog, die Freisinger Landstraße stadteinwärts. Auf Höhe des Wagrainwegs beabsichtigte der 58-Jährige nach links in diesen abzubiegen. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit des Winterdienstfahrzeuges bildete sich hinter diesem ein Rückstau.
Zeitgleich befuhr ein 64-jähriger Busfahrer mit einem Linienbus die Freisinger Landstraße in gleiche Fahrtrichtung. Aufgrund des Rückstaus überholte der 64-Jährige die Fahrzeugkolonne. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem abbiegendem Winterdienstfahrzeug und dem Linienbus. Fahrgäste befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Linienbus.
Der 58-Jährige wurde durch den Zusammenstoß verletzt und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
An beiden Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden, sodass diese abgeschleppt werden mussten. Die Schadenshöhe beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Freisinger Landstraße stadtauswärts gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.
1944. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgänger; eine Person verletzt – Ottobrunn
Am Montag, 24.11.2025, gegen 19:25 Uhr, befuhr ein 57-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Pkw, Audi, die Unterhachinger Straße stadtauswärts. An der Kreuzung zur Rosenheimer Landstraße wollte der 57-Jährige nach links in diese abbiegen. Zeitgleich überquerte eine 45-jährige kosovarische Staatsangehörige mit Wohnsitz im Landkreis München die dortige Fußgängerampel an der Rosenheimer Landstraße. Hierbei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und der Fußgängerin.
Durch den Zusammenstoß wurde die 45-Jährige verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 57-Jährige blieb unverletzt.
Am Pkw entstand kein Schaden.
Während der Unfallaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass der 57-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.
1945. Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Sachbeschädigung durch Graffiti – Westend
Am Sonntag, 23.11.2025, gegen 02:45 Uhr, wurden an mehreren Hausfassaden im Westend neue und teilweise noch frische rote Schriftzüge festgestellt werden. In der Barthstraße wurden frische silberne Schriftzüge festgestellt. Durch eine zivile Streife konnten zwei Personen in der Guldeinstraße festgestellt werden, wie sie die Hausfassade mit roter Farbe besprühten. Anschließend entfernten sich die beiden fußläufig in Richtung Donnersbergerbrücke.
Im Rahmen der Sofortfahndung konnten die beiden Tatverdächtigen festgestellt und einer Personenkontrolle unterzogen werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 23-Jährigen und um eine 22-Jährige, beide mit Wohnsitz in München und deutscher Staatsangehörigkeit.
Bei der Höhe des Sachschadens wird von mehreren tausend Euro ausgegangen.
Gegen die beiden Tatverdächtigen wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt. Im Zuge der Ermittlungen wurden Tatmittel sichergestellt.
Die sachbearbeitende Dienststelle beim Polizeipräsidium München ist das Kommissariat 43.
Zeugenaufruf:
Wer hat am Sonntag, 23.11.2025, gegen 02:40 Uhr, im Bereich der Guldeinstraße, Barthstraße oder Westendstraße (Westend) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1946. Versuchte schwere räuberische Erpressung; zwei Tatverdächtige festgenommen – Ludwigsvorstadt
Am Freitag, 21.11.2025, gegen 20:00 Uhr, befand sich ein 24-Jähriger als Fußgänger in der Schillerstraße. Dort wurde er von zwei Männern, die ihm entgegenkamen, angesprochen.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen soll einer der Männer dem 24-Jährigen ein Messer vorgezeigt und ihn damit bedroht haben. Anschließend soll er die Herausgabe von Bargeld gefordert haben.
Als der Geschädigte die Herausgabe verweigerte, wurde er von beiden Tätern tätlich angegriffen und geschlagen. Der 24-Jährige erlitt dadurch Verletzungen im Bereich des Gesichts und Kiefers.
Anschließend flüchtete sich der 24-Jährige in einen nahegelegenen Kiosk, von wo aus er den Polizeinotruf 110 wählte. Sofort wurden mehrere Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Aufgrund der der kürzlich aufgestellten mobilen Videotürme wurde der Fluchtweg aufgezeichnet. Durch die umgehende Auswertung der Videoaufnahmen konnte festgestellt werden, dass die beiden Tatverdächtigen zwischenzeitlich in ein nahegelegenes Hotel flüchteten.
Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 25 Jahren (beide afghanische Staatsangehörige, wohnhaft im Landkreis Weilheim-Schongau und Neuburg-Schrobenhausen) konnten in dem Hotel angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Sie wurden noch am Samstag dem Haftrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl gegen den 25-Jährigen aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen erließ.
Das Münchner Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1947. Einbruch in eine Wohnung – Moosach
Am Montag, 24.11.2025, zwischen 07:20 Uhr und 17:20 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter über eine Garagentür Zutritt in das Wohnanwesen. Dort wurde eine Wohnungstür geöffnet und anschließend die Räumlichkeiten durchsucht.
Hierbei wurden Schmuck und Bargeld sowie ein in einer Wand verankerter Tresor entwendet. Der Entwendungsschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Der oder die unbekannten Täter flüchteten im Anschluss in unbekannte Richtung.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Ohlauer Straße, Braunschweiger Straße und Rathgeberstraße (Moosach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
1948. Einbruch in eine Wohnung – Bogenhausen
Zwischen Mittwoch, 12.11.2025. 20:00 Uhr, und Montag, 24.11.2025, 14:05 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter über die Balkontür gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung in Bogenhausen.
Im Anschluss wurden die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen durchsucht und insbesondere Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro entwendet.
Der oder die unbekannten Täter flüchteten im Anschluss in unbekannte Richtung.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Opitzstraße, Adalbert-Stifter-Straße und Flemingstraße (Bogenhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
1949. Größerer Polizeieinsatz nach Körperverletzungsdelikt – Isarvorstadt
Am Montag, 24.11.2025, gegen 19:25 Uhr, befanden sich ein 17-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München und ein 19-jähriger kosovarischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland in einem Hinterhof eines Anwesens in der Corneliusstraße. Hier trafen beide auf zwei bislang unbekannte Täter.
Im Verlauf der folgenden Auseinandersetzung wurde auf den 17-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe geschossen, wodurch dieser sich schwere Verletzungen zuzog. Ferner wurde bei der Auseinandersetzung Pfefferspray eingesetzt. Der 19-Jährige konnte sich in ein nahegelegenes Geschäft flüchten, von wo aus der Polizeinotruf 110 verständigt wurde.
Der 17-Jährige wurde aufgrund seiner Verletzungen und notwendigen ärztlichen Behandlung schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich erbrachte keine Hinweise auf die Identität der beiden Täter.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 23.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Corneliusstraße, Baaderstraße, Erhardtstraße (Isarvorstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.