WEILHEIM, LKR. WEILHEIM-SCHONGAU. Am Samstagnachmittag, den 15. November 2025, ereignete sich auf der ST2057 ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Ein Rennrad-Fahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die Polizeiinspektion Weilheim übernahm die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.
Am Samstag (15. November 2025), gegen 14 Uhr, befuhr ein 71-Jähriger aus Weilheim mit seinem Pkw die Staatsstraße ST 2057 von Weilheim kommend in Richtung Tankenrain. Zeitgleich befuhr ein 59-Jähriger aus Peißenberg mit seinem Rennrad die Staatsstraße in gleicher Richtung und wollte auf Höhe der Tankenrainer Straße 41 nach links in die für Anlieger freigegebene Verbindungsstraße nach Oderding einbiegen.
Der 59-Jährige hatte sich bereits ordnungsgemäß eingeordnet, als er in der Fahrbahnmitte vom nachfolgenden Pkw des 71-Jährigen frontal erfasst und anschließend überrollt wurde. Der Rennrad-Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.
Als Unfallursache ist nach derzeitigen Erkenntnissen eine mögliche Sichtbehinderung durch die tiefstehende nicht auszuschließen. An Pkw und Rennrad entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 3000 Euro.
Zur Unfallaufnahme wurde eine Umleitung durch Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Weilheim eingerichtet und von der Straßenmeisterei Weilheim übernommen. Die Unfallstelle war bis 18.30 Uhr gesperrt. Insgesamt befanden sich 12 Einsatzkräfte des BRK, 11 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Weilheim und 7 Einsatzkräfte der Polizei vor Ort.
Die Unfallaufnahme sowie die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernahm, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II, die örtlich zuständige Polizeiinspektion Weilheim.
Gegen den 71-Jährigen aus Weilheim wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Von der Staatsanwaltschaft München II wurde unter anderem ein unfallanalytisches Gutachten sowie die Sicherstellung der Fahrzeuge angeordnet.