1873. Polizeieinsatz aufgrund anstehender Fußball-WM-Qualifikation
1874. Hilflose Person wird von aufmerksamen Passanten in Waldstück aufgefunden – Ludwigsfeld
1875. Polizeibeamte retten Person vor einfahrendem Schnellzug – Hauptbahnhof
1876. Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach versuchtem Diebstahl von Fahrrädern – Neuhausen
1877. Organisierter Callcenterbetrug; falscher Krankenhausmitarbeiter – Moosach
1878. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Wohnungseinbruchsdiebstahl – Schwabing-West
1879. Busfahrer wird vom eigenen Bus eingeklemmt und verletzt – Allach
1880. Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw; vier Personen verletzt – Ramersdorf
1881. Brandfall in einer Wohnung – Altstadt
1873. Polizeieinsatz aufgrund anstehender Fußball-WM-Qualifikation
Allgemeines
Im Vorfeld und Umfeld der anstehenden Fußball-WM-Qualifikationsspiele wird die Münchner Polizei zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Einsatz sein. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf den innerstädtischen Bereichen, die regelmäßig für größere, spontane Fanansammlungen, Autokorsos und Feiern genutzt werden (z. B. im Bereich der Ludwig- und Leopoldstraße).
Einsatzziele
Die Münchner Polizei hat sich zur Bewältigung der Einsatzlage folgende Kernziele gesetzt:
- Aufrechterhaltung der Sicherheit der Münchner Bürgerinnen und Bürger.
- Frühzeitige und konsequente Unterbindung von Sicherheitsstörungen, insbesondere durch unzulässige Autokorsos, anderen Verkehrsdelikten, Sachbeschädigungen und Rohheitsdelikte.
- Konsequente Verfolgung von Straftaten ohne jegliche Toleranz für rechtsfreie Räume.
- Schutz der Allgemeinheit, insbesondere von Anwohnern, vor Beeinträchtigungen und Gefährdungen durch aggressives Verhalten und Lärm
Fan-Veranstaltungen
Im Kontext des Fußballspiels sind keine größeren, organisierten Veranstaltungen im klassischen Sinne (wie z. B. Public Viewing) angezeigt. Die Münchner Polizei stellt sich jedoch auf spontane, dynamische Ansammlungen und Feierlichkeiten im Anschluss an die Partien ein.
Grundsätzlich gilt: Freude und Jubel sind willkommen. Legitime Feiern enden dort, wo strafbares und ordnungswidriges Verhalten beginnt und die Sicherheit der Allgemeinheit gefährdet wird.
Festgestellte Straftaten, unzulässige Autokorsos und ähnliche fantypische Verstöße, die den Verkehr übermäßig behindern oder Dritte gefährden oder belästigen, werden nicht toleriert und konsequent verfolgt. Dies gilt insbesondere für die Ludwigstraße und Leopoldstraße.
Bürgerinformation und direkte Kontakte
Sollte es zu gefährlichen Situationen kommen, wählen Sie sofort den Polizeinotruf 110 - wir helfen rund um die Uhr.
Zudem steht das Bürgertelefon unter 089 / 2910 - 1910 (24 / 7) für sonstige Fragen zur Verfügung.
Aktuelle Hinweise zum polizeilichen Einsatzgeschehen – insbesondere zu Verkehrs- und Sicherheitsmaßnahmen – werden fortlaufend über die Social-Media-Kanäle der Münchner Polizei veröffentlicht.
1874. Hilflose Person wird von aufmerksamen Passanten in Waldstück aufgefunden – Ludwigsfeld
Bereits am Mittwoch, 05.11.2025, gegen 13:25 Uhr, wurde in einem bewaldeten Gebiet im Bereich „Auf den Schrederwiesen“ eine hilflose Person von einem 33-jährigen Passanten festgestellt.
Der Hilflose, ein 78-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München, lag im höheren Gras am Beginn eines Waldstücks und war augenscheinlich entkräftet. Er konnte weder selbstständig aufstehen, noch verbal auf sich aufmerksam machen. Der Passant leistete Hilfe und verständigte den Polizeinotruf 110.
Nach Eintreffen einer Polizeistreife wurde der 78-Jährige, welcher an einer kognitiven Beeinträchtigung litt, vor Ort betreut und im Anschluss an seine Wohnadresse verbracht. Dort wurde er einem Pflegedienst übergeben. Der 78-Jährige war nicht verletzt und bedurfte keiner medizinischen Versorgung.
Nach Einschätzung der Polizeibeamten war es aufgrund des körperlichen Zustandes und der Witterungsverhältnisse ausgeschlossen, dass sich der 78-Jährige selbst aus der Lage hätte befreien können. Zum Zeitpunkt des Vorfalls betrugen die Temperaturen etwa sechs Grad Celsius und die nächtlichen Tiefstwerte lagen knapp über dem Gefrierpunkt. Zudem ist das betroffene Waldgebiet nur gering frequentiert.
Nur durch das beherzte Eingreifen des Passanten konnte Schlimmeres verhindert werden.
1875. Polizeibeamte retten Person vor einfahrendem Schnellzug – Hauptbahnhof
Am Dienstag, 11.11.2025, gegen 19:20 Uhr, befand sich eine 27-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München am Münchner Hauptbahnhof. Dort stieg die 27-Jährige unvermittelt vom Bahnsteig ins Gleisbett und begab sich von Gleis 11 in Richtung Gleis 12.
Drei zufällig vor Ort anwesende Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16, welche gerade im Umfeld eine Personenkontrolle durchführten, bemerkten die Situation und begaben sich sofort ebenfalls ins Gleisbett. Dort zogen sie die 27-Jährige kurz vor der unmittelbaren Einfahrt eines Railjet-Schnellzugs aus dem Gefahrenbereich und verbrachten sie auf den Bahnsteig.
Die 27-Jährige blieb bei dem Vorfall unverletzt und wurde im Anschluss zu einer nahegelegenen Polizeidienststelle transportiert.
Durch das schnelle und entschlossene Handeln der Einsatzkräfte konnte ein Überfahren verhindert und das Leben der Frau gerettet werden.
Da die 27-Jährige psychisch auffällig auf die Beamten wirkte, wurde sie mit einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung gebracht.
Die Münchner Polizei prüft jetzt, ob sich die 27-Jährige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr strafbar gemacht hat.
1876. Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach versuchtem Diebstahl von Fahrrädern – Neuhausen
Am Mittwoch, 12.11.2025, gegen 00:50 Uhr, konnte eine Anwohnerin zwei männliche Personen in einem Innenhof eines Mehrfamilienhauses in der Dom-Pedro-Straße beobachten, die sich an dort abgestellten Fahrrädern zu schaffen machten. Die Anwohnerin verständigte daraufhin den Polizeinotruf 110.
Da sich die beiden Täter augenscheinlich von der Anwohnerin gestört fühlten, flüchteten sie fußläufig aus dem Innenhof. Sie konnten durch eine Polizeistreife im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 52-Jährigen mit serbischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck und einen 46-Jährigen mit serbischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.
Bei der Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen konnten diebstahltypische Hilfsmittel, welche zum gewaltsamen Öffnen von Fahrradschlössern verwendet werden können, aufgefunden werden. Bei einer anschließenden Nachschau im Innenhof wurden zwei angegangene hochwertige Fahrräder festgestellt.
Im Umfeld des Tatortes konnten die Polizeibeamten zudem den Pkw des 46-Jährigen feststellen, welcher bereits zum Abtransport der Fahrräder vorbereitet worden war.
Die beiden Tatverdächtigen wurden festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München verbracht. Sie werden im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter zur Entscheidung der Haftfrage vorgeführt.
Der Pkw wurde sichergestellt und in die Verwahrstelle des Polizeipräsidiums München gebracht. Die angegangenen Fahrräder haben einen Wert von mehreren tausend Euro.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1877. Organisierter Callcenterbetrug; falscher Krankenhausmitarbeiter – Moosach
Am Mittwoch, 12.11.2025, wurde eine über 70-Jährige mit Wohnsitz in München in den Mittagsstunden von einem bislang unbekannten Täter angerufen, der sich als Mitarbeiter eines Münchner Krankenhauses ausgab. Der Täter behauptete, dass die Tochter der über 70-Jährigen an Krebs leide und nun eine teure medizinische Behandlung benötige. Dafür solle die über 70-Jährige eine größere Bargeldsumme bereitstellen.
Der unbekannte Täter übte durch geschickte Gesprächsführung stetigen Druck auf die über 70-Jährige aus, so dass diese letztlich gegen 18:30 Uhr Bargeld sowie Goldmünzen in Höhe eines sechsstelligen Betrages an zwei weitere unbekannte Täter an ihrer Wohnadresse übergab.
Im weiteren Verlauf fiel der über 70-Jährigen der Betrug auf. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1: (Abholer des Geldes in einer Plastiksporttasche)
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schmächtig, blaue Augen, schmales Gesicht; blaue Kleidung
Täter 2: (Abholer der Goldmünzen)
Männlich, ca. 45 Jahre alt, schwarze Haare, dunkler Teint, sehr dick; weißer Pullover
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Feldmochinger Straße, Merseburger Straße und Bingener Straße (Moosach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1878. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Wohnungseinbruchsdiebstahl – Schwabing-West
Am Mittwoch, 12.11.2025, zwischen 17:10 Uhr und 18:45 Uhr, verschaffte sich ein oder mehrere unbekannte Täter gewaltsam über die Balkontür Zutritt zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Die Räumlichkeiten wurden im Anschluss nach Wertgegenständen durchsucht und es wurden Schmuck sowie andere Wertgegenstände entwendet. Der Beuteschaden beläuft sich auf einen vierstelligen Betrag.
Als die Anwohner der Wohnung wenig später nach Hause kamen, bemerkten sie die offenstehende Tür und die durchwühlten Räumlichkeiten. Daraufhin verständigten sie umgehend den Polizeinotruf 110.
Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein 50-Jähriger mit bulgarischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland angetroffen werden. Bei einer Kontrolle und Durchsuchung des Tatverdächtigen konnten Damenschmuck, ein Parfüm sowie diverses Einbruchswerkzeug festgestellt werden. Die Wertgegenstände aus der betroffenen Wohnung führte er nicht bei sich. Allerdings ergaben sich Anhaltspunkte, dass die Wertgegenstände aus einem anderen Einbruch stammen könnten.
Der Tatverdächtige wurde festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Er wird im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Rosa-Aschenbrenner-Bogen, Therese-Studer-Straße und Saarstraße (Schwabing-West) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1879. Busfahrer wird vom eigenen Bus eingeklemmt und verletzt – Allach
Am Mittwoch, 12.11.2025, gegen 05:20 Uhr, befand sich ein Busfahrer in seinem Mercedes Omnibus und startete diesen. Im Anschluss verließ er den Bus.
Aus bisher ungeklärter Ursache rollte der Bus plötzlich auf die Fahrbahn. Dabei schloss sich die Vordertür automatisch. Versuche, die Tür von außen zu öffnen, misslangen. Schließlich begab sich der Fahrer vor den rollenden Bus und stemmte sich gegen diesen.
Anschließend prallte der Bus gegen eine Straßenlaterne, wodurch der Busfahrer eingeklemmt wurde. Dabei wurde er schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1880. Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw; vier Personen verletzt – Ramersdorf
Am Mittwoch, 12.11.2025, gegen 18:30 Uhr, fuhr eine 22-jährige österreichische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Österreich mit einem VW Pkw, auf der Claudius-Keller-Straße. An der Kreuzung zur Rosenheimer Straße wollte sie links in diese einbiegen. Mit im Fahrzeug befanden sich eine 32-Jährige und eine 24-Jährige, beide ebenfalls österreichische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Österreich.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 31-Jähriger mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München, mit einem Mercedes Pkw, auf der Melusinenstraße und wollte die Kreuzung zur Rosenheim Straße und Claudius-Keller-Straße geradeaus überqueren.
Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Pkw der 22-Jährigen überschlug sich durch den Aufprall und kam auf dem Dach zum Liegen.
Alle Unfallbeteiligten wurden verletzt und mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden.
Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt.
Für die Unfallaufnahme mussten die Melusinenstraße und die Rosenheimer Straße zeitweise gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
1881. Brandfall in einer Wohnung – Altstadt
Am Dienstag, 12.11.2025, 19:30 Uhr, geriet eine Küchenzeile in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses aus bislang unbekannten Gründen in Brand. Ein Zeuge konnte Flammen aus einem Fenster wahrnehmen und verständigte den Notruf. Sofort wurden Einsatzkräfte von der Polizei und Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Nach aktuellem Kenntnisstand wurde durch das Feuer niemand verletzt. Die Wohnung, in der das Feuer ausbrach, war zum Zeitpunkt des Brandes leer und ist derzeit wie auch eine weitere Wohnung im Anwesen nicht bewohnbar. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird derzeit auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.