1860. Zwei Einbruchsdelikte in Reihenhäuser – Ottobrunn und Hohenbrunn
1861. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Körperverletzungsdelikt – Altstadt
1862. Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Inverkehrbringen von Falschgeld – Altstadt
1863. Betrug durch falsche Handwerker – Unterföhring
1864. Raubdelikt – Giesing
1860. Zwei Einbruchsdelikte in Reihenhäuser – Ottobrunn und Hohenbrunn
Am Montag, 10.11.2025, wurden der Münchner Polizei zwei Einbrüche in Reihenhäuser mitgeteilt.
Im Tatzeitraum von Montag, 10.11.2025, zwischen 16:00 Uhr und 19:00 Uhr, kam es zu zwei Einbrüchen in Reihenhäuser in Ottobrunn und in Hohenbrunn.
Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster in die Anwesen ein.
Dort wurden sämtliche Räume nach Wertgegenständen durchsucht. In Ottobrunn wurden ein Mobiltelefon und Schmuck und in Hohenbrunn eine Handtasche und Schmuck entwendet.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Rosenheimer Landstraße, Prinz-Otto-Straße, Haidgraben (Ottobrunn) und Rosenheimer Landstraße, Carl-Zeiss-Straße und Robert-Bosch-Straße (Hohenbrunn) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1861. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Körperverletzungsdelikt – Altstadt
Am Montag, 10.11.2025, gegen 05:30 Uhr, befanden sich ein bis Dato unbekannter Täter und ein Polizeibeamter (privat in ziviler Kleidung) am Bahnsteig der U-Bahn am Karlsplatz.
Dort hinterließ der unbekannte Täter Unrat, weshalb er vom Polizeibeamten auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde. Zudem wies sich der Polizeibeamte aus und erteilte ihm einen Platzverweis.
Daraufhin zog der Unbekannte ein mitgeführtes Messer und versuchte mit diesem durch Stichbewegungen und Schläge auf den Polizeibeamten einzuwirken. Der Polizeibeamte konnte die Stiche und Schläge mit seinem mitgeführten Rucksack abwehren. Im Anschluss flüchtete der unbekannte Täter vom Tatort. Der Polizeibeamte wurde durch den Angriff nicht verletzt.
Eine sofort eingeleitete Fahndung ergab zunächst keine weiteren Hinweise auf den Täter.
Anhand von Videoaufnahmen konnte ein 31-Jähriger mit israelischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Tatverdächtige identifiziert werden.
Im Laufe der weiteren Ermittlungen konnte der Tatverdächtige gegen 11:20 Uhr in einer Unterkunft in der Preysingstraße festgenommen werden. Dort konnte zudem die vermeintliche Tatwaffe aufgefunden und sichergestellt werden. Der 31-Jährige wurde im Anschluss in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München verbracht. Ein Ermittlungsrichter wird im Laufe des heutigen Tages über die Haftfrage entscheiden.
Die weiteren Ermittlungen bezüglich des tätlichen Angriffs und der versuchten gefährlichen Körperverletzung führt das Kommissariat 24.
1862. Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Inverkehrbringen von Falschgeld – Altstadt
Am Sonntag, 09.11.2025, gegen 00:05 Uhr, wurde die Münchner Polizei von Mitarbeitern einer Diskothek über das Auffinden von Falschgeld informiert. Umgehend wurde eine Polizeistreife zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Vor Ort konnten zwei Tatverdächtige identifiziert und durch die eingesetzten Polizeibeamten angetroffen werden. Hierbei handelt es sich um einen 22-Jährigen mit deutsch-kosovarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Ingolstadt, sowie einen 24-Jährigen mit deutsch-albanischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Ingolstadt.
Die beiden Tatverdächtigen bezahlten mehrfach in der Diskothek mit falschen 50-Euro-Banknoten. Bei der anschließenden Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen konnten weitere gefälschte Banknoten aufgefunden und sichergestellt werden. Aus diesem Grund wurden sie vor Ort vorläufig festgenommen und zu einer Polizeiinspektion verbracht.
Bei einer anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchung des 24-Jährigen konnte weiteres Falschgeld in Höhe eines vierstelligen Wertes aufgefunden und sichergestellt werden.
Die beiden Tatverdächtigen wurden wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld angezeigt.
Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 65.
1863. Betrug durch falsche Handwerker – Unterföhring
Am Freitag, 07.11.2025, gegen 10:00 Uhr, klingelten vier bislang unbekannte Männer unangekündigt an der Haustür eines über 80-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis München. Hierbei gaben sie sich als Handwerker aus und boten ihm an, eine vermeintlich defekte Dachrinne auf dem Hausdach des über 80-Jährigen zu reparieren und zu reinigen.
Am Montag, 10.11.25, gegen 11:00 Uhr, kamen die vier unbekannten Männer erneut zum Anwesen des Seniors und verrichteten die Arbeiten an der Dachrinne. Nachdem die Männer nach einer Stunde vorgaben mit den Arbeiten fertig zu sein, verlangten diese einen fünfstelligen Rechnungsbetrag vom Senior.
Da der über 80-Jährige diesen Betrag nicht aufbringen konnte, fuhren die vier Täter mit dem über 80-Jährigen zu diversen Banken und Geldautomaten. Dort hob der über 80-Jährige einen Teil des Rechnungsbetrages ab und übergab diesen gutgläubig an die vermeintlichen Handwerker.
Eine Bankangestellte schöpfte Verdacht und verständigte den Polizeinotruf. Eine eingeleitete Fahndung ergab bislang keine weiteren Hinweise auf die Täter.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Dachdecker, Heizungsmonteure, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass entsprechende Schäden vorliegen. Ferner empfiehlt es sich, zuerst bei der Hausverwaltung oder dem Hausmeister nachzufragen sowie Angehörige überprüfen zu lassen, ob entsprechende Behauptungen der Wahrheit entsprechen.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.
1864. Raubdelikt – Giesing
Am Montag, 10.11.2025, gegen 17:15 Uhr, befand sich ein 35-Jähriger deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München, auf einem Parkplatz in der Klausener Straße.
Aus einem Gebüsch heraus trat ihm eine bislang unbekannte männliche Person entgegen, zeigte ein Messer vor und forderte die Aushändigung von Wertgegenständen. Daraufhin übergab ihm der 35-Jährige sein mitgeführtes Bargeld in Höhe eines mittleren zweistelligen Betrages.
Ein 51-jähriger Zeuge bemerkte die Situation und schritt ein, woraufhin der unbekannte Täter die Flucht ergriff.
Der Polizeinotruf wurde von einer weiteren Zeugin verständigt, woraufhin sofort mehrere Streifen entsandt wurden. Vor Ort konnte ein Rucksack aufgefunden und dem Täter zugeordnet werden. In diesem befand sich ein Identitätsdokument des Täters. Eine sofort eingeleitete Fahndung ergab keine weiteren Hinweise auf den Aufenthaltsort des Täters.
Am Dienstag, 11.11.2025, gegen 01:00 Uhr, rief der Tatverdächtige selbst beim Polizeinotruf an und gab seinen Standort preis. Der 33-Jährige deutsche Staatsangehörige, ohne festen Wohnsitz in Deutschland, konnte anschließend in der Volmstraße an einer Bushaltestelle festgenommen werden.
Er wurde der Haftanstalt überstellt und wird zur Klärung der Haftfrage dem Richter vorgeführt.
Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 21 geführt.