ASCHAU I. CHIEMGAU, LKR. ROSENHEIM. Nach den Brandereignissen in der Nacht auf den 23. Oktober 2025 in Aschau, bei denen zwei Papiercontainer sowie ein Bergbauernladen in Flammen standen, geriet eine 29-jährige Deutsche in Verdacht. Vor kurzem wurde die unter dringendem Tatverdacht stehende Frau aus Aschau, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, in einer Fachklinik untergebracht.
In der Nacht auf Donnerstag, 23. Oktober 2025 standen neben zwei Papiercontainern auch ein Bergbauernladen in Aschau i. Chiemgau in Flammen. Die Brände waren durch die örtlichen Feuerwehren schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht worden. Zum Glück wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Schaden beläuft sich jedoch auf mehrere Hunderttausend Euro.
Noch in der Tatnacht übernahm der Kriminaldauerdienst die Spurensicherung vor Ort. Die weiteren Ermittlungen und Untersuchungen wurden von spezialisierten Brandermittlern der Kriminalpolizei Rosenheim übernommen.
Bereits bei ersten Einsatzmaßnahmen der Polizeiinspektion Prien und der Kriminalpolizei vor Ort rückte eine 29-jährige Deutsche aus Aschau in den Fokus der Ermittler. Nach umfassenden Ermittlungen und Befragungen erhärtete sich der dringende Tatverdacht gegen die Dame aus Aschau.
Nachdem sich konkrete Anhaltspunkte für psychische Auffälligkeiten und dadurch eine Gefahr für die Allgemeinheit der dringend Tatverdächtigen ergaben, erließ der zuständige Ermittlungsrichter am gestrigen Tag (5. November 2025) auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, wegen des Tatvorwurfs der vorsätzlichen Brandstiftung einen Unterbringungsbefehl. Die 29-Jährige wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus überstellt.
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