MITTENWALD, LKR. GARMISCH-PARTENKIRCHEN. Ein zunächst Unbekannter hatte am 21. März 2025 einen Bewohner an dessen Haustüre mit einer Waffe bedroht und war anschließend, ohne Beute gemacht zu haben, unerkannt geflüchtet. Die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen ermittelte seither, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II, unter Hochdruck. Ein 34-Jähriger mit Nebenwohnsitz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gilt als dringend tatverdächtig und sitzt nunmehr in Haft.
Am Freitagabend (21. März 2025), gegen 20.45 Uhr, hatte ein zunächst unbekannter Täter einen 74-jährigen Mann aus Mittenwald an dessen Haustüre mit einer Schusswaffe bedroht. Dem 74-Jährigen gelang es geistesgegenwärtig seine Haustüre zu schließen und dem Unbekannten den Zutritt zum Haus zu verwehren, woraufhin dieser in unbekannte Richtung flüchtete.
Der Hausbewohner trug im Zuge des Überfalls glücklicherweise keine Verletzungen davon. Es wurden keine Wertgegenstände oder ähnliches entwendet.
Eine unmittelbar nach Verständigung der Polizei eingeleitete Großfahndung und durchgeführte Sofortmaßnahmen zeigten zunächst aber keinen Erfolg.
Die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen übernahm die weiteren Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II und arbeitete seitdem unter Hochdruck an der Aufklärung des Falls. Es wurden zahlreiche kriminalpolizeiliche Maßnahmen ergriffen und Spuren ausgewertet.
Der Ermittlungserfolg liegt nun vor: Ein 34-jähriger Deutscher aus München, mit Nebenwohnsitz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, wurde als dringend Tatverdächtiger im Zusammenhang mit dem versuchten schweren Raub festgenommen. Am gestrigen Dienstag (4. November 2025) wurde der Beschuldigte dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der den Erlass der Untersuchungshaft anordnete. Anschließend wurde der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
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