24.09.2025, Polizeipräsidium München

1499.   Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Urkundenfälschung, Diebstahl und Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz – Altstadt

1500.   Verkehrsunfall; Pkw kommt von Fahrbahn ab; eine Person verletzt – Oberschleißheim

1501.   Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen; fünf Personen verletzt – Sauerlach

1502.   Einbruch in Gewerbebetrieb – Altstadt

1503.   Festnahme eines Tatverdächtigen nach Raubdelikt in einer Tankstelle – Obersendling

Wiesnbericht:

1504.   Festnahme einer Tatverdächtigen nach tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung auf der Wiesnwache

1505.   Urkundenfälschung und Betrug vor der „Oidn Wiesn“

1506.   Festnahme eines Tatverdächtigen nach einem staatsschutzrelevanten Delikt vor der Wiesnwache

1507.   Festnahme eines Tatverdächtigen nach Körperverletzungsdelikt


1499.   Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Urkundenfälschung, Diebstahl und Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz – Altstadt

Am Samstag, 20.09.2025, gegen 14:25 Uhr, wurde die Polizei über den Notruf 110 darüber in Kenntnis gesetzt, dass in einer Apotheke ein gefälschtes Rezept für ein Medikament zur Gewichtsreduktion vorgelegt wurde.

Ein 14-Jähriger mit Wohnsitz in Landkreis Erding verließ nach Aushändigung des Rezepts unter einem Vorwand die Apotheke, da ihm der Bedienvorgang zu lange dauerte.

Im Rahmen von sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der 14-Jährige in der Innenstadt festgenommen werden. Bei ihm befand sich ein weiterer Tatverdächtiger, ein 18-Jähriger mit Wohnsitz in München.

Durchsuchungsmaßnahmen in der Wohnung des 18-Jährigen in Ramersdorf führten zur Auffindung weiterer Rezepte im zweistelligen Bereich. Zudem konnten eine Vielzahl an hochwertigen und noch mit Diebstahlssicherung versehene Kleidungsstücke und Parfüms aufgefunden werden, die sichergestellt wurden. Noch während der Durchsuchungsmaßnahmen, suchte ein weiterer 18-jähriger Tatverdächtiger mit Wohnsitz in München die Wohnung auf, um eine volle Einkaufstüte mit gestohlenen Kleidungsstücken vorbei zu bringen. Dieser wurde ebenfalls festgenommen und nach weiteren Durchsuchungsmaßnahmen entlassen. Der Wert des Diebesgutes liegt im mittleren 5-stelligen Bereich.

Die beiden anderen Tatverdächtigen wurden wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz, Diebstahl sowie Urkundenfälschung angezeigt. Nach Verständigung der Erziehungsberechtigten wurden sie der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die beiden Untersuchungshaftbefehle wurden gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Das Kommissariat 84 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1500.   Verkehrsunfall; Pkw kommt von Fahrbahn ab; eine Person verletzt – Oberschleißheim

Am Dienstag, 23.09.2025, gegen 16:25 Uhr, fuhr ein 52-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Dachau mit einem Renault Pkw, auf der Staatsstraße 2342 in Oberschleißheim.

Dabei kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Der Rettungsdienst und die Polizei wurden von einem Zeugen verständigt. Der 52-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und begab sich selbst in ärztliche Behandlung.

Der Pkw wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Während der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges wurde die Straße für eine Stunde komplett gesperrt und der Verkehr abgeleitet werden.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1501.   Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen; fünf Personen verletzt – Sauerlach

Am Dienstag, 23.09.2025, gegen 14:50 Uhr, fuhr eine 80-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit einem Audi Pkw auf der Staatsstraße 2573 von Otterfing kommend in Richtung Sauerlach.

Vor ihr fuhr eine 30-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem Toyota Pkw. Mit ihr im Fahrzeug saßen eine 21-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München sowie eine 49-Jährige mit nordmazedonischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Unmittelbar vor dem Pkw der 30-Jährigen fuhr ein 62-Jähriger mit Wohnsitz in Baden- Württemberg mit einem VW Pkw und beabsichtigte nach links in die Holzkirchener Straße abzubiegen.

Aufgrund von Gegenverkehr verringerte er die Geschwindigkeit. Der Toyota Pkw verringerte ebenfalls die Geschwindigkeit. Die 80-jährige Pkw-Fahrerin fuhr mit dem Audi Pkw gegen den vor ihr fahrenden Pkw und es kam zu einem Auffahrunfall zwischen den drei Fahrzeugen.

Die 80-Jährige sowie die 30-Jährige wurden bei dem Unfall verletzt und mussten vom Rettungsdienst zur weiteren stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Beifahrer des Toyota Pkw sowie der 62-Jährige wurden auch verletzt und sie begaben sich selbständig zum Arzt.

Der Toyota Pkw wurde total beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die beiden anderen Fahrzeuge wurden leicht beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Die Straße musste zur Verkehrsunfallaufnahme gesperrt werden und der Verkehr wurde umgeleitet. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1502.   Einbruch in ein Geschäft – Altstadt

Am Dienstag, 23.09.2025, gegen 09:30 Uhr, wurde der Polizeinotruf 110 von einer Mitarbeiterin eines Geschäfts verständigt. Diese teilte mit, dass in den Betrieb eingebrochen wurde.

Nach den ersten Ermittlungen vor Ort wurde festgestellt, dass im Tatzeitraum von Montag, 22.09.2025, 19:45 Uhr, bis Dienstag, 23.09.2025, 09:30 Uhr, ein oder mehrere bislang unbekannte Täter sich auf unbekannte Weise Zutritt in das Geschäft in der Altstadt verschafft hatten.

Dort entwendeten die unbekannten Täter einen Tresor mit Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro. Danach flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Sendlinger Straße, Hackenstraße und Oberanger (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1503.   Festnahme eines Tatverdächtigen nach Raubdelikt in einer Tankstelle – Obersendling

Am Dienstag, 23.09.2025, gegen 19:20 Uhr, betrat eine männliche Person eine Tankstelle. Unter Vorhalt eines Hammers bedrohte die Person einen Angestellten am Verkaufstresen und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Täter konnte erbeutete einen Bargeldbetrag von mehreren hundert Euro. Anschließend entfernte er sich in unbekannte Richtung.

Der Mitarbeiter verständigte umgehend den Polizeinotruf 110. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der zahlreiche Streifen sowie die Diensthundestaffel der Münchner Polizei eingebunden waren, führte zu einer Festnahme eines Tatverdächtigen ca. 40 Minuten nach der Tat am U-Bahnhof Aidenbachstraße. Der Mitarbeiter wurde durch die Tat nicht verletzt.

Der Tatverdächtige, ein 17-Jähriger mit Wohnsitz in München, wurde vernommen und danach wieder entlassen. Inwieweit er für die Tatausführung in Frage kommt, ist momentan noch Gegenstand der intensiv vom Kommissariat 21 geführten Ermittlungen.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 16-20 Jahre alt, ca. 170-180 cm groß, sprach akzentfreies deutsch, kurze Haare; schwarze Hose mit weißen Streifen an den Seiten, schwarze Sneaker mit Metallfragment auf der Oberseite; schwarze Jacke

Zeugenaufruf:
Wer hat möglicherweise den Täter auf der Flucht beobachtet?

Wer kann möglicherweise Hinweise zu einem entsorgten herrenlosen Hammer (als Tatmittel) zwischen dem Tatort und dem Kontrollort (Gmunder Straße 40 / Bereich Aidenbachstraße U-Bahnstation) machen?

Wer hat zudem im angegebenen Zeitraum im Bereich der Boschetsrieder Straße, Geisenhausenerstraße und Aidenbachstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1504.   Festnahme einer Tatverdächtigen nach tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung auf der Wiesnwache

Am Dienstag, 23.09.2025, gegen 23:45 Uhr, betrat eine 35-Jährige mit Wohnsitz in München die Wiesnwache, da sie nach einem Familienangehörigen suchte, welcher sich in polizeilichem Gewahrsam befand. Als ihr mitgeteilt wurde, dass die Sachbearbeitung noch einige Zeit in Anspruch nehmen würde, wurde sie ungehalten und verbal aggressiv.

Sie wurde gebeten die Wiesnwache zu verlassen. Dieser Bitte kam sie nicht nach, woraufhin zwei Polizeibeamtinnen versuchten die 35-Jährige nach draußen zu bringen. Hierbei sperrte sich die 35-Jährige und versuchte eine der Polizeibeamtinnen zu schlagen. Zuvor beleidigte sie die beiden Polizeibeamtinnen noch mit einer Geste.

Die 35-Jährige wurde schließlich zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen. Sie wurde wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt.

Die 35-Jährige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo sie in den Morgenstunden des 24.09.2025 wieder entlassen wurde.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt die Münchner Kriminalpolizei.


1505.   Urkundenfälschung und Betrug vor der „Oidn Wiesn“

Am Dienstag, 23.09.2025, gegen 18:00 Uhr, wurde ein 37-Jähriger mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes angesprochen, da er Zugangsbändchen für die „Oide Wiesn“ zum Verkauf anbot.

Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes stellte dabei fest, dass es sich offensichtlich um gefälschte Zugangsbänder handelte und verständigte daraufhin den Polizeinotruf.

Bei der anschließenden Durchsuchung konnten bei dem 37-Jährigen noch mehrere dieser gefälschten Zugangsbänder aufgefunden werden. Zudem konnten Videoaufnahmen gesichert werden, auf welchen zu erkennen ist, wie der 37-Jährige mehrfach die gefälschten Zugangsbänder zum Verkauf anbot und auch verkauft hatte.

Er wurde mit zur Wiesnwache genommen, die Zugangsbänder wurden sichergestellt und er wurde wegen Urkundenfälschung und Betrug angezeigt. Nach Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurde er von dort aus wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt die Münchner Kriminalpolizei.


1506.   Festnahme eines Tatverdächtigen nach einem staatsschutzrelevanten Delikt vor der Wiesnwache

Am Dienstag, 23.09.2025, gegen 21:00 Uhr, zeigte ein 17-jähriger, niederländischer Wiensbesucher im Bereich vor der Wiesnwache den sog. „Hitlergruß“. Zudem schrie er eine Grußformel aus der NS-Zeit. Das Ganze konnte auf Videobändern gesichert werden.

Der 17-Jährige wurde von Einsatzkräften der Wiesnwache vorläufig festgenommen und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.

Nach Beendigung der notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Kriminalpolizei.


1507.   Festnahme eines Tatverdächtigen nach Körperverletzungsdelikt

Am Dienstag, 23.09.2025, gegen 22:40 Uhr, wurden Einsatzkräfte der Münchner Polizei verständigt, da es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 42-jährigen albanischen Staatsangehörigen und einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes gekommen war.

Aufgrund seines aggressiven Verhaltes wurde der 42-Jährige in Gewahrsam genommen. Dabei wehrte er sich, beleidigte die Einsatzkräfte und trat schließlich gegen den Oberschenkel eines Polizeibeamten. Weitere Angriffe des 42-Jährigen konnten durch die Einsatzkräfte unterbunden werden.

Der 42-Jährige wurde zur Wiesnwache gebracht, wegen Körperverletzung sowie Angriff und Widerstand gegen Polizeibeamte angezeigt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Er wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter zur Entscheidung über die Haftfrage vorgeführt.

Die weiteren Ermittlungen in dem Fall führt das Kommissariat 26.