1459. Gewaltdelikt – Berg am Laim
1460. Böller in Wohnungen geworfen; bisher zwei Fälle bekannt – Schwabing West
1461. Polizeieinsatz aufgrund von zwei alkoholisierten Gästen einer Diskothek – Altstadt
1462. Körperverletzungsdelikt in einer Diskothek – Maxvorstadt
1463. Bilanz der Verkehrsaufklärungsaktion – Sicher zur Schule – Sicher nach Hause 2025
Aktion „Kinder fragen Raser“ – Forstenried
1459. Gewaltdelikt – Berg am Laim
Am Donnerstag, 18.09.2025, gegen 05:15 Uhr wurde der Polizeinotruf 110 von einem Zeugen über verletzte Personen auf dem Gehweg vor einem Geschäft in der Berg-am-Laim-Straße informiert.
Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei und Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Vor Ort trafen sie auf einen 24-Jährigen und einen 27-Jährigen jeweils mit somalischer Staatsangehörigkeit. Beide Personen waren verletzt und wurden vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in Münchner Krankenhäuser gebracht.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen vor Ort stellte sich heraus, dass die Verletzungen mit einem spitzen Gegenstand verursacht wurden. In welchem Zusammenhang die beiden Personen zueinander stehen, ist derzeit Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.
Die Münchner Kriminalpolizei (K11 – Tötungsdelikte) hat die Arbeit noch am Tatort aufgenommen und umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Während des Polizeieinsatzes war die Berg-am-Laim-Straße zwischen der Schlüsselbergstraße und der Baumkirchner Straße komplett gesperrt. Es kam in diesem Bereich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Berg-am-Laim-Straße (Berg-am-Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1460. Böller in Wohnungen geworfen; bisher zwei Fälle bekannt – Schwabing West
Fall 1:
Am Sonntag, 07.09.2025, gegen 20:00 Uhr, warf ein bisher unbekannter Täter im Bereich der Deidesheimer Straße einen pyrotechnischen Gegenstand durch ein geöffnetes Fenster einer Erdgeschoßwohnung eines Mehrfamilienhauses.
Durch die Explosion des sog. China-Böllers brannte sich ein Loch in die Decke von einem in dem Zimmer stehenden Bett.
Es entstand ein Schaden in dreistelliger Höhe.
Verletzt wurde dabei niemand.
Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen.
Fall 2:
Am gleichen Tag, gegen 20:30 Uhr, warf ein bisher unbekannter Täter im Bereich der Schwere-Reiter-Straße einen pyrotechnischen Gegenstand durch ein geöffnetes Fenster einer Erdgeschoßwohnung eines Mehrfamilienhauses.
In dem Zimmer befand sich zu diesem Zeitpunkt ein 30-jähriger Bewohner. Durch den Knall der Explosion wurde der 30-Jährige leicht an den Ohren verletzt.
Auch der Parkettboden wurde beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in dreistelliger Höhe.
Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Deidesheimer Straße, Ackermannstraße und Schwere-Reiter-Straße (Schwabing-West) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten
Täter denkbar.
1461. Polizeieinsatz aufgrund von zwei alkoholisierten Gästen einer Diskothek – Altstadt
Am Donnerstag, 18.09.2025, gegen 01:50 Uhr, meldete sich ein Verantwortlicher einer Diskothek im Bereich der Löwengrube beim Polizeinotruf 110, da er Probleme mit zwei erheblich alkoholisierten und aggressiven Gästen hatte und diese nach Aufforderung die Diskothek nicht verlassen wollten.
Als die ersten Einsatzkräfte der Polizei eintrafen, befanden sich ca. 30 Personen im Bereich vor der Diskothek. Es kam zu Solidarisierungsaktionen zwischen den Anwesenden.
Zur Unterstützung wurden weitere Polizeikräfte angefordert. Da die beiden Betrunkenen (ein 22-Jähriger und ein 18-Jähriger, beide mit Wohnsitzen in München) Anordnungen der Polizeibeamten nicht nachkamen, wurden die beiden Personen unter Anwendung von unmittelbarem Zwang (Fesselung) aus dem Bereich gebracht und danach aufgrund ihrer Alkoholisierung für mehrere Stunden in Gewahrsam genommen.
Der Vorfall wird momentan noch auf mögliche rechtliche Verstöße geprüft.
1462. Körperverletzungsdelikt in einer Diskothek – Maxvorstadt
Am Sonntag, 14.09.2025, zwischen 00:00 Uhr und 01:30 Uhr, befand sich ein 20-Jähriger mit Wohnsitz in München mit Bekannten in einer Diskothek in der Max-Joseph-Straße. Als sich der 20-Jährige im Toilettenbereich befand, betrat ein unbekannter Täter ebenfalls diesen Bereich. Er schubste zunächst eine andere Person und unmittelbar darauf schlug der Täter mit der Faust in das Gesicht des 20-Jährigen.
Der 20-Jährige wurde dadurch im Gesicht verletzt und begab sich danach in ein Krankenhaus, wo er aufgrund seiner Verletzungen stationär aufgenommen werden musste.
Erst am Mittwoch, 17.09.2025, erstattete ein Angehöriger eine Anzeige bei einer Polizeiinspektion in Hessen.
Das Kommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1463. Bilanz der Verkehrsaufklärungsaktion – Sicher zur Schule – Sicher nach Hause 2025
Aktion „Kinder fragen Raser“ – Forstenried
Am Mittwoch, 17.09.2025, von 08:30 Uhr – 10:00 Uhr führte die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung und -aufklärung (VPI VE) gemeinsam mit der Polizeiinspektion 29 (Forstenried) die Aktion „Kinder fragen Raser“ im Bereich der Grundschule an der Walliser Straße durch.
Dabei wurde die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h vor der Schule kontrolliert. Insgesamt wurden 32 Autofahrer und Autofahrerinnen angehalten. Elf davon fuhren schneller als die erlaubten 30 km/h. Die höchste festgestellte Geschwindigkeit waren 44 km/h.
Im Anschluss an die Messungen wurden die Fahrzeugführerinnen und -führer von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule direkt angesprochen. Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt, erhielt als Belohnung ein Stück Schokolade. Verkehrsteilnehmer, die zu schnell unterwegs waren, wurden symbolisch mit einem Zitronenbonbon „abgestraft“.
Die Reaktionen der Kontrollierten waren durchweg positiv. Viele bezeichneten die Aktion als gewinnbringend und nahmen das Gespräch mit den Kindern zum Anlass, ihr Fahrverhalten zu überdenken.