12.09.2025, Polizeipräsidium München

Inhalt:

1427.   Versuchter Einbruch in Supermarkt – Allach

1428.   Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgänger; eine Person schwer verletzt – Neuhausen-Nymphenburg

1429.   Festnahme eines Tatverdächtigen nach Raubdelikt und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte – Ludwigsvorstadt

1430.   Trickdiebstahl durch falschen Polizeibeamten – Schwabing

1431.   Brand in einem gastronomischen Betrieb; drei Personen verletzt – Sendling-Westpark

1432.   Terminhinweis: Verkehrsaufklärungsaktion – Sicher zur Schule – Sicher nach Hause 2025 - Aktion „Kinder fragen Raser“


 

1427.   Versuchter Einbruch in Supermarkt – Allach

Am Sonntag, 07.09.2025, gegen 14:30 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einen Supermarkt in Allach. Dabei gelangten bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Büroräume des Marktes, wobei es zu einer Alarmauslösung kam. Sie flohen ohne Beute in unbekannte Richtung vom Tatort.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 52 geführt.

Zeugenaufruf:
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befanden sich zur Tatzeit mehrere Passanten in Tatortnähe. Insbesondere diese werden als Zeugen gesucht.
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Georg-Reismüller-Straße, Ludwigsfelder Straße, Vesaliusstraße und S-Bahnhof Allach Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


 

1428.   Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgänger; eine Person schwer verletzt – Neuhausen-Nymphenburg

Am Donnerstag, 11.09.2025, gegen 10:00 Uhr, fuhr eine 73-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem Mercedes Pkw auf der Lothstraße in Richtung Nymphenburger Straße. An der Einmündung zu dieser wollte sie nach links abbiegen.

Zur gleichen Zeit wollte ein 77-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Oberallgäu zu Fuß die Nymphenburger Straße an der gleichen Stelle überqueren.

Beim Abbiegevorgang kollidierte die 73-Jährige mit dem Fußgänger. Dieser stürzte daraufhin zu Boden und erlitt eine schwere Kopfverletzung. Er wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Am Pkw entstand nur minimaler Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme musste die Nymphenburger Straße beidseitig für ca. 30 Minuten gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


 

1429.   Festnahme eines Tatverdächtigen nach Raubdelikt und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte – Ludwigsvorstadt

Am Donnerstag, 11.09.2025, gegen 16:00 Uhr, saß ein 58-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland mit Krücken auf einer Treppenstufe an einer Kirche in der Ludwigsvorstadt.

Ein 28-Jähriger mit Wohnsitz in München setzte sich gemeinsam mit seinem Dobermann dazu. Plötzlich und ohne erkennbaren Grund forderte der Hundebesitzer Geld vom 58-Jährigen und versuchte ihm, in den Rücken zu treten. Diesem Tritt konnte der 58-Jährige jedoch ausweichen. Außerdem versuchte der 28-Jährige seinen Hund auf den 58-Jährigen zu hetzen. Der Hund reagierte jedoch nicht auf die Anweisung.

Der 58-Jährige nahm daraufhin seine Krücken, rief um Hilfe und wurde durch mehrere Passanten unterstützt, indem sie Zivilcourage zeigten. Diese verständigten den Polizeinotruf, woraufhin der Tatverdächtige mit seinem Hund flüchtete.

Eine schnell eintreffende Streifenbesatzung konnte den 28-Jährigen im Rahmen der Fahndung antreffen. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand, indem er sich körperlich zur Wehr setzte

Anschließend wurde er zu einer nahegelegenen Polizeiinspektion verbracht. Dort versuchte er beim Verbringen in eine Haftzelle einen Polizeibeamten zu beißen. Insgesamt wurden bei der Widerstandshandlung drei Beamte leicht verletzt.

Der Hund wurde in Obhut genommen und einem Bekannten des 28-Jährigen zur weiteren Betreuung übergeben.

Da der 28-Jährige psychisch auffällig auf die Beamten wirkte, wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung gebracht.

Er wurde wegen des versuchten Raubdelikts, Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt.

Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


 

1430.   Trickdiebstahl durch falschen Polizeibeamten – Schwabing

Am Donnerstag, 11.09.2025, gegen 14:00 Uhr, klingelte eine bislang unbekannte männliche Person bei einer über 90-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus. Deshalb blickte die über 90-Jährige von ihrem Balkon im Obergeschoss und nahm Kontakt mit der männlichen Person vor dem Anwesen auf. Im Anschluss klingelte der unbekannte Mann erneut und wurde deshalb von ihr ins Anwesen gelassen.

Dort gab er sich ihr gegenüber als Polizeibeamter aus und zeigte einen Ausweis mit der Aufschrift „Polizei“ vor. Unter diesem Vorwand verschaffte er sich Zutritt zur Wohnung. Nach kurzer Zeit verließ der vermeintliche Polizeibeamte die Wohnung und das Anwesen in unbekannte Richtung.

Die über 90-Jährige bemerkte anschließend den Diebstahl von Schmuck und Bargeld in vierstelliger Höhe. Angesichts dessen verständigte sie den Polizeinotruf 110.

Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 55 (Trickdiebstahl) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 40 Jahre alt, europäisches Erscheinungsbild, hochdeutsche Sprache

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Lerchenauer Straße, Birnauer Straße, St.-Blasien-Straße (Schwabing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis der Münchner Polizei:
Die Polizei warnt vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden oft den Trick, dass sie mitteilen, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Vergewissern Sie sich bestenfalls durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen! Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!


 

1431.   Brand in einem gastronomischen Betrieb; drei Personen verletzt – Sendling-Westpark

Am Donnerstag, 11.09.2025, gegen 17:00 Uhr, kam es in Sendling zu einem Brand in einem gastronomischen Betrieb.

Nach den ersten Ermittlungen kam es in der Küche zu einem Fettbrand, nachdem zwei Mitarbeiter (ein 50- und ein 41-jähriger Angestellter) versuchten, mit Wasser das durch erhitztes Öl entstandene Feuer zu löschen. Im Anschluss geriet die Küche des Betriebes durch eine Verpuffung in Brand.

Die sofort verständigte Feuerwehr konnte das Feuer ablöschen. Durch den Brand wurden drei Personen, der 50-Jährige und der 41-Jährige sowie ein auf das Feuer aufmerksam gewordener 27-jähriger Zeuge, welcher sich zum Brandort begab und die Angestellten aus dem Gefahrenbereich ins Freie brachte, verletzt. Beide Angestellten mussten mit einem hinzugerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren zehntausend Euro.

Gegen den 50-Jährigen wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.

Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Warnhinweis der Münchner Polizei:
Laufende Kochvorgänge sind immer unter Aufsicht durchzuführen! Löschen Sie einen Fettbrand niemals mit Wasser. Beim Kontakt von Wasser mit brennendem Fett verdampft das Wasser schlagartig und es kann zu einer Explosion kommen. Verständigen Sie im Notfall sofort die Feuerwehr über die Notrufnummer 112.

Unter folgendem Link sehen sie wertvolle Tipps zum Thema Brandschutz:
https://www.ffw-muenchen.de/buergerservice/brandschutztipps/


 

1432.   Terminhinweis: Verkehrsaufklärungsaktion – Sicher zur Schule – Sicher nach Hause 2025 - Aktion „Kinder fragen Raser“

Am Dienstag, 16.09.2025, beginnt für die Münchner Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr 2025/2026. Ein zentrales Anliegen der Münchner Polizei ist es, die Sicherheit der Kinder auf ihrem täglichen Schulweg zu gewährleisten.

Aus diesem Grund führt die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung und -aufklärung (VPI VE) gemeinsam mit der Polizeiinspektion 29 – Forstenried die Aktion „Kinder fragen Raser“ durch.

Dabei wird die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h vor Schulen kontrolliert. Fahrerinnen und Fahrer, die sich an die Vorgaben halten, werden von den Kindern symbolisch mit Süßigkeiten „belohnt“. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen erfolgt eine „Strafe“ durch die Übergabe von sauren Drops.

Ziel der Aktion ist es, die Fahrzeugführenden im direkten Gespräch mit den Kindern zusätzlich für das Thema Verkehrssicherheit zu sensibilisieren.

Die Aktion findet am

Mittwoch, 17.09.2025, in der Zeit von 08:30 bis 10.00 Uhr

im Bereich der Grundschule an der Walliser Straße statt.

Die Anlaufstelle für interessierte Medienvertreter befindet sich auf dem Parkplatz der Bezirkssportanlage Graubündener Straße 100.