KEMPTEN. Die Polizeiinspektion Kempten informiert über die Jugendverkehrsschule für Kinder im Schuljahr 2024/25.
Bei der Jugend-Verkehrsschul-Ausbildung (JVS) handelt es sich um eine fest im Lehrplan verankerte schulische Pflichtausbildung. Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen werden im Rahmen der JVS auf die Herausforderungen und eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet und für die Gefahren sensibilisiert.
Die unterrichteten Schüler stammten aus den Grundschulen der Stadt Kempten und des nördlichen Landkreises Oberallgäu. Die Ausbildung, rund um den sogenannten „Fahrradführerschein“, umfasst neben einem umfangreichen Theorieunterricht durch die Lehrer der zuständigen Schulen, vor allem praktische Fahrübungen, angeleitet durch die polizeilichen Verkehrserzieherinnen. Zum Abschluss standen sowohl eine schriftliche und eine praktische Prüfung auf dem Übungsgelände, als auch eine Fahrt im Realverkehr, im Nah-Bereich der jeweiligen Schulen, an. Im abgelaufenen Schuljahr bildeten die Verkehrserzieherinnen der PI Kempten an über 100 Tagen insgesamt 1.373 Schülerinnen und Schüler aus 66 Klassen praktisch aus. Dem Großteil der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler konnte nach erfolgreichem Abschluss der heißbegehrte Fahrradführerschein überreicht werden.
Neben der Jugendverkehrsschule gibt es weitere spezielle Präventionsveranstaltungen, wie etwa die „Beschulung toter Winkel“, das „Schulbustraining“, sowie die „Ausbildung zu Verkehrshelfern und Schülerlotsen“. Diese Präventionsangebote sind ebenso wichtige Elemente um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Schülerinnen und Schüler, aber auch deren Eltern und Lehrer, in Bezug auf besondere Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Die Vorbereitungen auf das kommende Schuljahr haben bereits begonnen. Hierzu steht die Polizeiinspektion Kempten in einem regen Austausch mit den verantwortlichen Schulen.
Zitat PD Sven-Oliver Klinke - Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Kempten: „Der sich stetig dynamisch entwickelnde Straßenverkehr, die damit einhergehenden steigenden Anforderungen, der immer engere Verkehrsraum und die fortwährend größer werdende Vielfalt an Verkehrsarten, begründen die große Bedeutung der Jugendverkehrsschule.“ Ständig steigende Unfallzahlen mit beteiligten Fahrradfahrern und verletzten Kindern, mit teils schwerwiegenden Unfallfolgen, belegen zudem die Notwendigkeit einer frühzeitigen, professionellen und möglichst nachhaltigen positiven Prägung der Kinder. (PI Kempten)
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