29.07.2025, Polizeipräsidium München

1181. Verkehrsunfall zwischen mehreren Kfz - Sendling

1182. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl eines Kleinkraftrades - Altstadt

1183. Wohnungsbrand - Schwabing

1184. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Einbruch - Berg am Laim

1185. organisierter Callcenterbetrug, sog. Schockanruf - Freimann

1186. organisierter Callcenterbetrug, sog. Schockanruf - Neuperlach

1187. Festnahme einer Tatverdächtigen nach einem Körperverletzungsdelikt - Haidhausen

1188. versuchtes Raubdelikt - Altstadt

1189. Eilversammlung in der Münchner Innenstadt

1190.   Verdächtiges Ansprechen einer Frau – Berg am Laim


1181. Verkehrsunfall zwischen mehreren Kfz - Sendling

Am Montag, 28.07.2025, gegen 17:30 Uhr befuhr ein 42-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München mit seinem Pkw MG die Brudermühlstraße in Richtung Plinganser Straße.

Aus bislang unbekannten Gründen bemerkte der 47-Jährige das Stauende zu spät und fuhr trotz Vollbremsung auf das Heck eines VW Tiguan eines 41-Jährigen Schweizers auf. Der Tiguan wurde dadurch auf einen VW Multivan eines 56-Jährigen mit Wohnsitz in München geschoben. Beim Versuch auszuweichen prallte der 42-Jährige zudem seitlich gegen den LKW eines 57-Jährigen Österreichers.

Beim Unfall wurden der 41-Jährige Fahrer des VW Tiguan sowie die drei weiteren Insassen jeweils leicht verletzt. Alle vier wurden zur ambulanten Behandlung in Münchner Krankenhäuser verbracht.

Der Gesamtschaden wird auf eine mittlere fünfstellige Summe geschätzt.

Aufgrund der Unfallaufnahme mussten zwei Fahrstreifen des Mittleren Rings gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsstörungen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.


1182. Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl eines Kleinkraftrades - Altstadt

Am Dienstag, 29.07.2025, gegen 02:00 Uhr wurden durch eine zivile Streifenbesatzung zwei Personen auf einem Kraftrad (Roller) festgestellt, welche ohne Beleuchtung und Helm auf dem Gehweg im Bereich der Sonnenstraße fuhren. Als die Personen einer Kontrolle unterzogen werden sollten, stieg der Sozius vom Roller ab und flüchtete zu Fuß. Der Fahrer des Kleinkraftrads flüchtete mit dem Roller über den Gehweg. Der Roller wurde schließlich in der Nähe des Sendlinger-Tor-Platzes aufgefunden. Der Fahrer konnte unerkannt flüchten.

Im Rahmen der Fahndung konnte der Sozius, ein 21-Jähriger mit Wohnsitz in Augsburg, vorläufig festgenommen werden.

Der entwendete Roller wurde beschlagnahmt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 54 geführt.


1183. Wohnungsbrand in Wohnung - Schwabing

Am Montag, 28.07.2025, gegen 16:45 Uhr, kam es in der Wohnung einer 43-Jährigen mit Wohnsitz in München aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand. Eine Anwohnerin stellte Rauch aus der Wohnung fest und verständigte die Feuerwehr und die Polizei.

Die Wohnung wurde durch die Feuerwehr geöffnet und der Brand konnte gelöscht werden. Die 43-Jährige Wohnungsinhaberin befand sich zum Brandzeitpunkt nicht in der Wohnung. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Personen kamen durch den Brand nicht zu Schaden.

Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen.


1184. Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Einbruch

Am Montag, 28.07.2025, gegen 22:55 Uhr, erhielt der Besitzer eines Gartenhäuschens in einer Kleingartenanlage in Berg am Laim eine Mitteilung über einen Bewegungsmelder in seinem Gartenhäuschen auf sein Handy.

Sofort verständigte er über den Notruf 110 die Münchner Polizei. Vor Ort befanden sich mittlerweile zwei Besitzer von Gartenhäuschen (Mitteiler und ein weiterer) welche den Einsatzkräften mitteilten, dass eine bisher unbekannte männliche Person über ein Fenster gewaltfrei versucht habe in das Innere von einem Gartenhäuschen zu gelangen.  Anschließend betrat er ein weiteres Gartengrundstück und machte sich am Gartenhäuschen zu schaffen. Sie konnten auch eine Videoaufzeichnung einer Überwachungskamera vorzeigen.

Durch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnte ein 49-jähriger Tatverdächtiger mit polnischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland noch in der Kleingartenanlage kontrolliert und festgenommen werden. Er wurde wegen versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls und Hausfriedensbruch in zwei Fällen angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Am Fenster entstand ein Schaden in dreistelliger Höhe.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen


1185. organisierter Callcenterbetrug, sog. Schockanruf - Freimann

Am Montag, 28.07.2025, um 19:15 Uhr wurde eine über 80-jährige mit Wohnsitz in München wurde telefonisch von einem bislang unbekannten Täter kontaktiert, der sich als Arzt eines Krankenhauses ausgab. Der Anrufer schilderte, dass die Tochter der Seniorin schwer erkrankt sei und dringend ein kostspieliges Medikament benötige.

Unter dem Eindruck dieser erfundenen Notlage übergab die Geschädigte nach einem rund zweistündigen Gespräch mehrere tausend Euro Bargeld sowie Goldmünzen im Gesamtwert von mehreren tausend Euro an einen unbekannten Abholer.

Erst etwa 20 Minuten später informierte die Seniorin ihre tatsächliche Tochter sowie den Polizeinotruf.

Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich brachte keine neunen Erkenntnisse zu dem unbekannten Abholer.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61 der Münchner Kriminalpolizei.

Der Abholer konnte wie folgte beschreiben werden:
Ca. 170 cm groß, ca. 35 Jahre alt, dunkle Haare, rundes Gesicht, bekleidet mit weißem Strickpullover

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Seidelbastraße, Sondermeierstraße, Maiglückchenstraße, Am Blütenring (Freimann) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1186. organisierter Callcenterbetrug, sog. Schockanruf - Neuperlach

Am Montag, 28.07.2025, gegen 13:15 Uhr, erhielt eine über 80-jährige mit Wohnsitz in München einen Telefonanruf von einer weiblichen Täterin, die sich unter Tränen als ihre Tochter ausgab und angab, einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben. Im Anschluss übernahm eine weitere Frau das Gespräch und gab sich als Polizeibeamtin aus.

Unter dem Vorwand, die Tochter habe einen tödlichen Unfall verursacht und könne nur durch die Zahlung einer hohen Kaution eine Inhaftierung vermeiden, forderten die Täter 90.000 Euro. Die Geschädigte übergab in der Folge Bargeld sowie mehrere Schmuckstücke an einen bislang unbekannten Mann vor ihrer Wohnadresse. Während der Übergabe blieb das Telefonat mit den Täterinnen durchgehend aktiv.

Als die Seniorin parallel ihre tatsächliche Tochter über Mobiltelefon kontaktierte, wurde dies von der vermeintlichen Polizistin bemerkt, die daraufhin behauptete, es handle sich um eine Verwechslung und die Übergabe werde rückgängig gemacht. Eine Rückgabe der Wertgegenstände erfolgte jedoch nicht.

Die Tochter verständigte umgehend den Polizeinotruf.

Eine direkt eingeleitete Fahndung im Nahbereich brachte keine neuen Erkenntnisse auf den Abholer.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61 der Münchner Kriminalpolizei

Der Abholer konnte wie folgt beschrieben werden:
Ca. 160 cm groß, ca. 25 Jahre, südländisches Aussehen, grauer Sonnenhut

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Oskar-Maria-Gtraf-Ring, Stemplingeranger, Marieluise-Fleißner-Bogen (Neuperlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1187. Festnahme einer Tatverdächtigen nach einem Körperverletzungsdelikt - Haidhausen

Am Montag, 28.07.2025, gegen 17:10 Uhr, beobachteten zwei 13-Jährige mit Wohnsitzen in München in einem Linienbus Bus, wie eine 23-Jährige ohne festen Wohnsitz auf eine unbeteiligte Mitfahrerin zugehen und offenbar auf diese einschlagen wollte. Die beiden 13-Jährigen griffen ein, um die Situation zu klären. In der Folge kam es zu einem Übergriff durch die Tatverdächtige, bei dem die beiden Jugendlichen zu Boden gebracht und im Kopfbereich verletzt wurden.

Die Tatverdächtige entfernte sich zunächst, konnte jedoch im Rahmen eines weiteren Einsatzes durch Polizeikräfte festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen, bei denen ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.

Die beiden 13-Jährigen wurden mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, dort ambulant behandelt und konnten anschließend in häusliche Obhut entlassen werden.

Die 23-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Nach Rücksprache mit Staatsanwaltschaft wurde sie nach Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Im Laufe des heutigen Tages wird sie dem Haftrichter vorgeführt, der über einen Haftbefehl entscheidet.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 24 der Münchner Kriminalpolizei.


1188. versuchtes Raubdelikt

Am Mittwoch, 23.07.2025, gegen 11:00 Uhr, befand sich ein 17-Jähriger mit Wohnsitz in München, im Bereich des Herzog-Wilhelm-Park, als mehrere bislang unbekannte Täter auf ihn zukamen und Wertsachen und Bargeld von ihm verlangten.

Einer der unbekannten Täter zog dabei ein Messer und machte Stichbewegungen in Richtung des 17-Jährigen, welche dieser abwehren konnte. Hierbei verletzt sich der 17-Jährige am Unterarm.

Daraufhin flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Erst am 25.07.2025, im Rahmen eines anderen Polizeieinsatzes in der Wohnung des 17-Jährigen wurde der Vorfall der Polizei bekannt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 21 der Münchner Kriminalpolizei

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Herzog-Wilhelm-Straße, Josephspitalstraße (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1189. Eilversammlung in der Münchner Innenstadt

Am 29.07.2025 gegen 08.50 Uhr fuhren eine Vielzahl von Taxis, teilweise in größeren Gruppen, in Richtung Marienplatz zu einer dortigen Versammlung mit thematischem Bezug zum Taxigewerbe. Die Taxis fuhren dabei vereinzelt sehr langsam und behinderten den Verkehr. Dadurch kam es zu starken Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich. Vor allem im Bereich des Altstadtrings war der Verkehr massiv beeinträchtigt.

Die kurzfristig angemeldete Eilversammlung am Marienplatz startete gegen 09.45 Uhr mit ca. 200 Teilnehmern. Die Teilnehmer trugen Plakate und machten u. a. mit Trillerpfeifen auf Ihr Anliegen aufmerksam. Kurz vor 12.00 Uhr wurde die Versammlung durch den Versammlungsleiter mit inzwischen ca. 300 Teilnehmern vor Ort beendet.

Es waren insgesamt ca. 100 Polizeibeamte für die Anfahrten, die Versammlung sowie Verkehrsmaßnahmen im Einsatz. Es wurden wegen verbotswidrig im Innenstadtbereich abgestellten Taxen Verwarnungen erteilt.

Nach Versammlungsende entfernten sich alle Versammlungsteilnehmer ohne Störungen aus dem Innenstadtbereich.


1190.   Verdächtiges Ansprechen einer Frau – Berg am Laim

Am Freitag, 25.07.2025, gegen 02:30 Uhr, ging eine 25-Jährige, die in München wohnhaft ist, aus einem Lokal im Münchner Werksviertel zur Tiefgarage, in der sie ihren Pkw geparkt hatte. Hierbei wurde sie von einem ihr unbekannten Mann verfolgt. Dieser sprach sie unter anderem an, dass er sie küssen wolle und sie nach Hause begleiten möchte. Dies wurde von ihr zwar klar abgelehnt, allerdings ließ der Mann nicht von ihr ab, sondern ging ihr stattdessen bis in die Tiefgarage hinterher. Als sie dort in ihrem Pkw saß, sperrte sie sich ein, während sich der Mann vor das Fahrzeug stellte. Dadurch konnte sie zunächst nicht losfahren. Nach ein paar Minuten entfernte sich der Mann schließlich in unbekannte Richtung und sie konnte unversehrt nach Hause fahren.

Der Vorfall wurde von der 25-Jährigen gefilmt und in den Sozialen Medien veröffentlicht. Dadurch wurde das Geschehen auch bei der Polizei bekannt. Ein Kontakt mit der jungen Frau wurde hergestellt. Sie zeigte den Vorfall daraufhin bei einer Polizeiinspektion an.

Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache werden nun vom Kommissariat 15 geführt.