1061. Raubdelikt – Altstadt
1062. Raubdelikt – Schwabing
1063. Größerer Polizeieinsatz – Solln
1064. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Obersendling
1061. Raubdelikt – Altstadt
Am Montag, 07.07.2025, gegen 14:20 Uhr, waren eine 34-Jährige und ein 27-Jähriger (beide mit Wohnsitz in München und Angestellte einer Gaststätte) auf dem Weg zu einem Geldinstitut, um die Einnahmen der Gaststätte dort einzuzahlen.
Im Zwischengeschoss des U-Bahn Sendlinger Tor trat ein unbekannter Mann an die beiden Personen heran, sprühte den beiden Angestellten Pfefferspray in deren Gesichter und entriss ihnen die Tasche mit den Einnahmen. Die 34-Jährige wurde zudem von dem unbekannten Täter ins Gesicht geschlagen.
Im Anschluss flüchtete der Täter über den Treppenaufgang Wallstraße in unbekannte Richtung.
Ein Passant verständigte daraufhin den Polizeinotruf. Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Tatörtlichkeit beordert, konnten aber im Rahmen der Fahndung die verdächtige Person nicht mehr feststellen.
Der 27-Jährige und die 34-Jährige wurden bei dem Vorfall verletzt und mussten vom Rettungsdienst vor Ort behandelt werden.
Der erbeutete Betrag beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 20-30 Jahre alt, 180-190 cm groß, hagere Figur, südeuropäische Erscheinung; bekleidet mit einem grauen Kapuzenpullover, dunkle Jogginghose, schwarzes Basecap
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Wallstraße rund um den U-Bahnhof Sendlinger-Tor-Platz (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1062. Raubdelikt – Schwabing
Am Sonntag, 06.07.2025, gegen 14:00 Uhr, befand sich eine über 90-Jährige mit Wohnsitz in München am Nordfriedhof und war dort mit Grabpflege beschäftigt.
Unvermittelt trat ein unbekannter Mann an sie heran und riss ihr die um den Hals getragenen Halsketten ab. Die über 90-Jährige stürzte dabei zu Boden und konnte nicht selbständig wieder aufstehen.
Nach einiger Zeit wurde die Seniorin von Friedhofsbesuchern aufgefunden. Diese verständigten auch den Polizeinotruf 110.
Der Täter konnte durch die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten nicht mehr festgestellt werden.
Die erbeuteten Halsketten haben einen Wert von mehreren hundert Euro.
Die über 90-Jährige wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.
Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 25-30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, ungepflegte Frisur
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Ungerer Straße rund um den Nordfriedhof (Schwabing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1063. Größerer Polizeieinsatz – Solln
Am Montag, 07.07.2025, gegen 16:15 Uhr, hielt sich ein 57-Jähriger mit Wohnsitz in München auf dem Balkon einer Wohnung auf, hielt ein Messer in der Hand und schrie laut herum.
Ein Zeuge verständigte daraufhin die Einsatzzentrale der Polizei. Sofort wurden zahlreiche Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Durch die eingesetzten Kräfte vor Ort wurde festgestellt, dass sich der 57-jährige Bewohner in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Er konnte im weiteren Verlauf durch die Polizeibeamten in seiner Wohnung angetroffen werden. Er wurde anschließend vom Rettungsdienst in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
1064. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Obersendling
Am Montag, 07.07.2025, gegen 13:45 Uhr, klingelte ein bislang unbekannter Täter an der Wohnungstür einer über 80-Jährigen mit Wohnsitz im München. Er gab sich als Handwerker aus und berichtete ihr von einem Wasserrohrbruch in einer Nachbarwohnung des Mehrfamilienhauses. Unter dem Vorwand, ein Fachmann zu sein, ließ die Frau den Mann gutgläubig in ihre Wohnung.
Anschließend gingen sie gemeinsam in den Keller, um den dortigen Zähler zu überprüfen, ehe der unbekannte Täter das Anwesen verließ.
Die über 80-Jährige sprach im Anschluss mit den Nachbarn, wobei sich herausstellte, dass es keinen Wasserrohrbruch im Haus gegeben hat. Nach dem die über 80-Jährige daraufhin ihre Wertsachen überprüfte, stellte sie fest, dass diverse Schmuckstücke im Wert eines vierstelligen Betrages entwendet worden waren. Anschließend verständigte sie telefonisch den Polizeinotruf 110.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen zum genauen Tathergang übernommen.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Kräftige Statur, dunklerer Teint, akzentfreies Deutsch.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Murnauer Straße, Zielstattstraße und Illingstraße (Obersendling) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.