26.06.2025, Polizeipräsidium München

992.     Pressekonferenz zum Lagebild „Gewalt gegen Polizeibeamte im Jahr 2024“ im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München

993.     Festnahme von zwei Tatverdächtigen wegen eines Gewaltdeliktes – Ludwigsvorstadt

994.     Verdacht auf Brandstiftung in einem Waldstück – Grasbrunn

995.     Körperverletzungsdelikt – Au

996.     Täterfestnahme nach räuberischer Erpressung – Ludwigsvorstadt

997.     Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad; eine Person verletzt – Unterhaching

998.     Verkehrsunfall zwischen Motorroller und Pkw; eine Person verletzt – Moosach

999.     Zusammenstoß von zwei Fahrrädern; eine Person verletzt und eine Unfallbeteiligte entfernt sich vom Unfallort – Schwabing


992.     Pressekonferenz zum Lagebild „Gewalt gegen Polizeibeamte im Jahr 2024“ im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München

Am Donnerstag, 26.06.2025, 11:30 Uhr, stellte Polizeipräsident Thomas Hampel im Medienzentrum des Polizeipräsidiums Münchens in einer Pressekonferenz das Lagebild „Gewalt gegen Polizeibeamte im Jahr 2024“ im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München vor.

Im vergangenen Jahr wurden mit insgesamt 1.338 Fällen 111 Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte weniger als im Vorjahr erfasst, was einem Rückgang von -7,7% entspricht. Demgegenüber steht jedoch ein Anstieg der Fälle im 10-Jahresvergleich von +10,4%.

Die insgesamt 1.338 Straftaten gegen Polizeibeamtinnen und -beamte setzen sich schwerpunktmäßig wie folgt zusammen:

332 Beleidigungen (2023: 443 Fälle)

- 25,1%

347 Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamte (2023: 332 Fälle)

+ 4,5%

483 Tätliche Angriffe (2023: 489 Fälle)

- 1,2%

63 gefährliche oder schwere Körperverletzungen (2023: 67 Fälle)

- 6,0%

Trotz des Rückgangs liegt die Anzahl gewaltsamer Übergriffe auf hohem Niveau. Ein Großteil des Rückgangs der Gesamtzahl bezieht sich auf den Bereich der Beleidigungen. Über 70% aller registrierten Straftaten richteten sich direkt gegen die körperliche Unversehrtheit der Polizeikräfte.

Dabei wurden 609 Polizeibeamtinnen und -beamte verletzt (2023: 568). Seit 2015 (331 Verletzte) stieg die Zahl innerhalb von 10 Jahren somit auf nahezu das doppelte an.

Das sind fast zwei verletzte Polizeibeamte jeden Tag.

In 23 (12) Fällen wurden Hieb- und Stoßwaffen mitgeführt, bzw. eingesetzt. In 3 (3) Fällen handelte es sich um Messerangriffe gegen Polizeikräfte.

Polizeibeamte werden häufig mit Einsätzen konfrontiert, bei denen damit gerechnet werden muss, dass die agierenden Personen Waffen oder gefährliche Gegenstände mitführen. Im Jahr 2024 kam es zu insgesamt 236 entsprechenden Einsätzen, mit Einsatzschlagworten wie „Bedrohung - Waffe“ oder „Körperverletzung - Waffe“. In den überwiegenden Fällen kann durch schnelles und konsequentes Einschreiten der Polizeikräfte verhindert werden, dass es zu konkreten Gefährdungen oder Personenschäden kommt.

Dennoch kommt es immer wieder vor, dass sich Polizeibeamtinnen und -beamte bei ihrer Dienstverrichtung mit gefährlichen und sogar lebensgefährlichen Situationen konfrontiert sehen. In diesen Situationen müssen sie innerhalb von Sekunden reagieren.

Durch den Attentäter am Karolinenplatz im September 2024 wurde gezielt auf Polizeibeamte geschossen. Da das diesbezügliche Ermittlungsverfahren allerdings noch nicht abgeschlossen ist, findet der Angriff jedoch noch keinen Eingang in die aktuelle Statistik.

Doch auch scheinbar harmlose Einsätze können schnell und unvorhersehbar eskalieren. Am 28.08.2024 wurde eine Streife der Polizeiinspektion 41 (Laim) zu einer Sachbeschädigung an mehreren geparkten Pkw in die Schröfelhofstraße beordert. Die schnell eintreffende Streifenbesatzung konnte einen Tatverdächtigen feststellen, der passiv am Gehweg stand. Als sich die Polizeibeamten im Streifenfahrzeug näherten, begann der 46-Jährige zu schreien und schlug auf die Beifahrerseite des Fahrzeugs ein, sodass die Beifahrerin nicht aussteigen konnte.

Der 51-jährige Polizeibeamte, der das Fahrzeug führte, stieg aus. Der Tatverdächtige rannte unmittelbar auf ihn zu und schlug ihn mit einer mitgeführten Tüte, in der sich ein Glas befand so massiv ins Gesicht, dass der Polizeibeamte einen Jochbeinbruch und eine stark blutende Schnittverletzung am Kopf davontrug. Er musste stationär im Krankenhaus behandelt werden und war mehr als zwei Wochen dienstunfähig. Näheres ist der Medieninformation 1356 vom 30.08.2024 zu entnehmen.

Die Anzahl der Tatverdächtigen beläuft sich auf insgesamt 1.174 (2023: 1.264). Über diese kann Folgendes festgehalten werden:

über 84% männlich

53,0% alkoholisiert (allgemeine Gewaltkriminalität ohne Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte: ~ 27%)

77,2% bereits polizeibekannt

Mit 1.002 Personen von 1.174 Tatverdächtigen handelte es sich bei den Beschuldigten überwiegend um Erwachsene. In 88 Fällen waren die Tatverdächtigen Heranwachsende unter 21 Jahren, in 81 Fällen Jugendliche und in 3 Fällen strafunmündige Kinder. Die zuletzt angestiegene Kinder- und Jugendkriminalität ist somit auch im Bereich Gewalt gegen Polizeibeamte als relevant anzusehen.

Nach herausfordernden Einsätzen, auch mit verletzten Polizeibeamten, geht es nicht nur darum, die körperliche Gesundheit wiederherzustellen, sondern auch möglichen psychischen Folgen solcher Angriffe zu begegnen. Bereits unmittelbar nach belastenden Einsätzen beginnt ein umfangreiches Fürsorge- und Betreuungskonzept. In der unmittelbaren Erstphase erfolgt die Betreuung durch die direkten Vorgesetzten. In entsprechenden Fällen organisiert das Präsidium zudem darauf aufbauend Nachsorgemaßnahmen durch psychosoziale Fachkräfte und speziell beschulte Beamte, sogenannte „Peers“. Diese sollen als qualifizierte und kollegiale Ansprechpartner in den ersten Stunden und Tagen nach herausfordernden Einsätzen dienen und sind ein weiterer Baustein, mit dem das Polizeipräsidium München seinen Einsatzkräften zur Seite steht.

In diesem Zusammenhang bedankte sich Polizeipräsident Hampel sowohl beim Zentralen Psychologischen Dienst der Bayerischen Polizei, der Einsatzkräfte nach belastenden Erlebnissen professionell behandelt und begleitet sowie allen weiteren Beteiligten. Hierzu sagte Polizeipräsident Hampel: „Wer täglich mit Gewalt und Eskalation konfrontiert ist, braucht nicht nur körperlichen Schutz, sondern auch mentale Stärke. Und die volle Rückendeckung der Organisation.“

Außerdem wurde erneut der Dank für die großzügige und unbürokratische Unterstützung verletzter Polizeibeamter durch die Bayerische Polizeistiftung ausgesprochen, die im Jahr 2024 in 35 Fällen Zuwendungen in Höhe von insgesamt ca. 50.000 EUR an Geschädigte ausgezahlt hatte.

Um die Einsatzkräfte bestmöglich vor Angriffen zu schützen, arbeitet die Münchner Polizei umfangreich im präventiven Bereich. Neben intensiver Aus- und Fortbildung, moderner Schutzausstattung, neuer Dienstwaffe, Body-Cam und Distanz-Elektroimpulsgerät (DEIG), liegt ein Schwerpunkt auf moderner Einsatzsteuerung. Damit soll erreicht werden, dass die Polizei bestens auf jedes erdenkliche Szenario vorbereitet ist. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigten zudem, dass sich auch unscheinbare Einsatzlagen dynamisch entwickeln können und eine moderne Informationssteuerung zwischen der Einsatzzentrale und den beteiligten Einsatzkräften entscheidend sein kann.

Ein Einsatzmittel, das sich in den vergangenen Jahren zum Schutz von Einsatzkräften etabliert hat, ist die Bodycam. Sie dient primär dazu, potentielle Straftäter abzuschrecken, indem sie ab der manuellen Aktivierung durch den Nutzer Video- und Tonaufzeichnungen des Geschehens fertigt. Neben einem präventiven Nutzen haben die Bodycam Aufzeichnungen auch einen hohen Beweiswert im Strafverfahren. In 420 (2023: 356) Fällen von Gewalt gegen Polizeibeamte wurden im vergangenen Jahr Bodycam Aufzeichnungen gefertigt. Kriminaldirektor Holger Schmidt, Leiter der Bayernweiten Verfahrenskoordinierung Bodycam, schilderte die Erfahrungen mit diesem Einsatzmittel und gab einen Ausblick auf die Weiterentwicklung und zukünftigen technischen Möglichkeiten bei der Bayerischen Polizei.

Polizeipräsident Thomas Hampel betonte zum Abschluss der Pressekonferenz: „Die Münchner Polizei genießt bei der großen Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger ein hohes Maß an Vertrauen - und das zurecht. München ist zum 49. Mal in Folge sicherste Millionenstadt Deutschlands und hat sich zum wiederholten Male auf Platz 1 bei den sichersten Städten über 200.000 Einwohnern behauptet. Doch gleichzeitig beobachten wir, dass die Hemmschwelle, Polizistinnen und Polizisten zu beleidigen, zu bedrohen oder gar anzugreifen, sinkt. Deshalb ist unser gemeinsames Handeln gefordert. Unsere Polizistinnen und Polizisten stehen für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ein. Wer sie angreift, greift nicht nur Menschen in Uniform an. Er greift auch die Werte an, auf denen unser Zusammenleben fußt.“


993.     Festnahme von zwei Tatverdächtigen wegen eines Gewaltdeliktes – Ludwigsvorstadt

Am Mittwoch, 25.06.2025, gegen 01:15 Uhr, kam es im Bereich der Schwanthalerstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 30-Jährigen aus Sierra Leone und zwei 31-jährigen Brüdern aus Eritrea. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung, die nach aktuellem Erkenntnisstand auf einem Streit unbekannter Ursache basierte, wurde der 30-Jährige mittels einer zerbrochenen Glasflasche mehrfach im Kopf- und Oberkörperbereich verletzt. Ein 37-jähriger Zeuge konnte hier schließlich dazwischen gehen und Schlimmeres verhindern. Die beiden Brüder flüchteten im Anschluss. Im Rahmen einer polizeilichen Sofortfahndung konnten sie schließlich festgenommen werden. Der verletzte 30-Jährige wurde aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und von dort aus nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

Aufgrund des geschilderten Tathergangs wurden die weiteren Ermittlungen noch in der Nacht vom Kommissariat 11 übernommen. Die beiden Tatverdächtigen werden heute im Laufe des Tages zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Zeugenaufruf:
Wer hat zum Tatzeitpunkt Beobachtungen zu Tatablauf machen können?
Personen, die hierzu sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0 oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


994.     Verdacht auf Brandstiftung in einem Waldstück – Grasbrunn

Am Mittwoch, 25.06.2025, gegen 12:35 Uhr, nahm eine Passantin aus einem nahegelegenen Waldstück, welches zwischen der Putzbrunner Straße und dem Solalindner Weg liegt, Brandgeruch wahr. Sie verständigte daraufhin telefonisch den Notruf.

Kurz darauf trafen mehrere Polizeistreifen sowie die Freiwillige Feuerwehr ein. Vonseiten der Polizei wurden Absperrungen eingerichtet.

Wenige Meter von der Straßen- bzw. Weggabelung entfernt standen mehrere hundert Waldschonungs-Quadratmeter, welche mit Jungholz und kniehohem Gras bewachsen sind, in Brand.

Die Freiwillige Feuerwehr konnte den Brand löschen, wodurch ein Übergreifen der Flammen auf den Hochwald verhindert werden konnte.

Nach aktuellem Ermittlungsstand besteht der Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung.

Ermittler des Kommissariats 13 übernahmen vor Ort die kriminalpolizeilichen Maßnahmen, insbesondere die genaue Brandursache ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im Zeitraum des Mittwochs, 25.06.2025, zwischen 11:30 Uhr und 13:00 Uhr im Bereich des Forsts bei Grasbrunn, insbesondere der Putzbrunner Straße, Solalindner Weg und der Keferloher Straße (Grasbrunn) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


995.     Körperverletzungsdelikt – Au

Am Mittwoch, 25.06.2025, gegen 19:15 Uhr, parkte ein 72-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München seinen Pkw in der Eduard-Schmid-Straße an den Isarauen.

Ein ihm zu diesem Zeitpunkt unbekannter Mann ging auf seinen Pkw zu und wollte sich auf die Beifahrerseite setzen, womit der 72-Jährige aber nicht einverstanden war.

Auf dem Weg zur Isar, den er zu Fuß ging, wurde der 72-Jährige von dem Mann verfolgt. Als dieser den 72-Jährigen eingeholt hatte, fing er an mehrfach auf ihn einzuschlagen. Anschließend flüchtete dieser.

Zeugen konnten den Vorfall vor Ort beobachten und verständigten telefonisch die Polizei.

Der 72-Jährige wurde durch den Vorfall verletzt und vom Rettungsdienst stationär in ein Krankenhaus gebracht.

Bei den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifen konnte der Tatverdächtige in Tatortnähe festgenommen werden. Es handelte sich hierbei um einen 26-Jährigen mit Wohnsitz in München. Bei der Festnahme zeigte der 26-Jährige gegenüber den Beamten ein aggressives Verhalten, woraufhin ihm Handfesseln angelegt werden mussten.

Beim Transport zur Wache der Polizeiinspektion griff der 26-Jährige die Polizisten körperlich und verbal an. Dabei wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Sie waren weiterhin dienstfähig.

Der 26-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und am Folgetag wieder entlassen.

Gegen den 26-Jährigen wird unter anderem wegen Körperverletzung und dem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Das Kommissariat 26 hat die Ermittlungen übernommen.


996.     Täterfestnahme nach räuberischer Erpressung – Ludwigsvorstadt

Am Mittwoch, 25.06.2025, gegen 20:30 Uhr, war ein 33-Jähriger mit Wohnsitz in München in der Goethestraße zu Fuß unterwegs zu einem Geschäft. Hier wollte er Mobiltelefone verkaufen. Unvermittelt traten vier ihm unbekannte männliche Personen an ihn heran und forderten die Herausgabe der Mobiltelefone.

Einer der Täter zog ein Messer und hielt es in der Hand. Der 33-Jährige händigte daraufhin die vier Mobiltelefone an einen der Täter aus. Anschließend flüchtete die Tätergruppe.

Zeugen verständigten daraufhin die Polizei. Es wurden umgehend Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten zwei Personen, auf welche die Täterbeschreibungen zutraf festgestellt und kontrolliert werden. Bei einem der Tatverdächtigen handelt es sich um einen 48-Jährigen mit somalischer Staatsbürgerschaft ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Bei ihm wurden zwei der geraubten Mobiltelefone aufgefunden. Er wurde daraufhin festgenommen. Der 48-Jährige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo er im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt wird.

Bei dem zweiten Tatverdächtigen handelt es sich um einen 28-Jährigen mit Wohnsitz in München. Da aufgrund der Täterbeschreibung der Verdacht besteht, dass er ebenfalls an der Tat beteiligt war, wurde er ebenfalls wegen des Raubdeliktes angezeigt, allerdings nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die beiden anderen Täter konnten bislang nicht ermittelt werden.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 21.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Goethestraße, Bayerstraße, Schwanthalerstraße (Ludwigsvorstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


997.     Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fahrrad; eine Person verletzt – Unterhaching

Am Mittwoch, 25.06.2025, gegen 05:30, fuhr eine 28-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem BMW Pkw von einer Hofeinfahrt auf die Fasanenstraße. Zur selben Zeit fuhr ein 58-Jähriger mit Wohnsitz m Landkreis München mit einem Fahrrad auf der Fasanenstraße. Als die 28-Jährige mit dem Pkw auf die Straße fuhr kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrrad, wodurch der 58-Jährige stürzte.

Er wurde bei dem Sturz verletzt (darunter auch Kopfverletzungen). Der 58-Jährige trug bei dem Unfall keinen Fahrradhelm. Der Fahrradfahrer wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und danach zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.

Die 28-Jährige wurden wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat den Unfall aufgenommen und führt die weiteren Ermittlungen.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.
Dazu appelliert die Münchner Polizei an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich stets vorausschauend, umsichtig und vorsichtig im Straßenverkehr zu verhalten und gegenseitig Rücksicht, insbesondere auf die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden, zu nehmen.


998.     Verkehrsunfall zwischen Motorroller und Pkw; eine Person verletzt – Moosach

Am Mittwoch, 25.06.2025, gegen 14:40 Uhr, fuhr ein 39-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Opel Pkw auf der Feldmochinger Straße stadteinwärts. Dort musste er verkehrsbedingt warten. Zur selben Zeit fuhr ein 51-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Motorroller auf der Feldmochinger Straße in dieselbe Richtung. Er bemerkte den wartenden Pkw und bremste ab. Dabei stürzte er auf die Fahrbahn und danach kollidierten er und der Motorroller mit dem Heck des Pkw.

Bei dem Unfall wurde der 51-Jährige verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und danach in ein Krankenhaus gebracht.

Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren tausend Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat den Unfall aufgenommen und führt die weiteren Ermittlungen. Während der Unfallaufnahme musste die Feldmochinger Straße komplett für ca. 30 Minuten gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen, von denen auch der ÖPNV betroffen war.


999.     Zusammenstoß von zwei Fahrrädern; eine Person verletzt und eine Unfallbeteiligte entfernt sich vom Unfallort – Schwabing

Am Mittwoch, 25.06.2025, gegen 14:15 Uhr, befand sich eine 42-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem Fahrrad auf einem Parkplatz im Bereich der Münchner Freiheit. Sie wollte den Parkplatz über eine Ausfahrt mit dem Fahrrad in Richtung des Radwegs der Leopoldstraße verlassen. Zur selben Zeit fuhr eine bislang unbekannte Fahrradfahrerin mit einem Lastenrad auf dem Gehweg der Leopoldstraße verbotswidrig stadteinwärts. Es kam zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrräder, wobei die 42-Jährige stürzte. Dabei wurde sie verletzt.

Die bislang unbekannte Fahrradfahrerin entfernte sich mit dem Lastenrad nach einem kurzen Gespräch vom Unfallort, ohne ihren gesetzlichen Verpflichtungen als Unfallbeteiligte nachzukommen.

Die Polizei wurde informiert und es wurden Fahndungsmaßnahmen nach der unbekannten Fahrradfahrerin aufgenommen. Diese erbrachten keine Hinweise auf die Fahrerin.

Die 42-Jährige wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Münchner Verkehrspolizei hat vor Ort die Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.