27.05.2025, Polizeipräsidium München

813.     Verkehrsunfall; Lkw reißt Oberleitung von Trambahn ab und entfernt sich vom Unfallort – Ramersdorf

814.     Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgänger; eine Person verletzt – Grünwald

815.     Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin; eine Person verletzt – Haidhausen

816.     Schwerpunkteinsatz in Sachen Autoposer – Stadtgebiet München

817.     Wohnungsraub – Pullach

818.     Öffentlichkeitsfahndung - Vermissung eines 72-Jährigen in München-Solln


813.     Verkehrsunfall; Lkw reißt Oberleitung von Trambahn ab und entfernt sich vom Unfallort – Ramersdorf

Am Montag, 26.05.2025, gegen 15:00 Uhr, fuhr ein bislang unbekannter Fahrer eines roten Lkw mit Aufbaukran auf der Ständlerstraße von der Schwanseestraße kommend in Richtung Balanstraße.

Als er von der Ständlerstraße in die Aschauer Straße abbiegen wollte, riss er mit seinem Aufbaukran die Oberleitung der Trambahngleise im Kreuzungsbereich ab. Anschließend flüchtete er in westliche Richtung auf der Ständlerstraße, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Die Oberleitung stürzte herunter und beschädigte mehrere geparkte und fahrende Pkw. Der Smart Pkw eines 92-Jährigen mit Wohnsitz in München kam mit der Oberleitung in Berührung und blieb liegen. Er konnte sein Fahrzeug erst wieder verlassen, nachdem die Stromzufuhr abgeschalten wurde. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Gesamtschadenshöhe wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Der Trambahnverkehr musste für eine Stunde eingestellt werden. Ebenso wurde die Ständlerstraße ab der Schwanseestraße bis zur Balanstraße und die Aschauer Straße für eine Stunde gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum flüchtigen Fahrer und dessen roten Lkw mit Kranaufbau machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


814.     Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgänger; eine Person verletzt – Grünwald

Am Montag, 26.05.2025, gegen 14:05 Uhr, befuhr ein 31-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Mercedes Pkw die Nördliche Münchner Straße von der Robert-Koch-Straße kommend in Richtung Forsthausstraße.

Zur selben Zeit überquerte ein 24-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Rottweil als Fußgänger vor einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw die Straße. Beim Überqueren wurde der 24-Jährige frontal von dem Mercedes des 31-Jährigen erfasst und hierdurch schwer verletzt.

Der 24-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht.

Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


815.     Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin; eine Person verletzt – Haidhausen

Am Montag, 26.05.2025, gegen 16:35 Uhr, fuhr ein 69-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Fiat Pkw auf der Einsteinstraße in Richtung Leuchtenbergring. Dort wollte er nach links in diesen abbiegen.

Zur gleichen Zeit überquerte eine 80-Jährige mit Wohnsitz in München als Fußgängerin den Leuchtenbergring an einer dort befindlichen Ampelanlage. Dabei wurde sie frontal von dem Fiat erfasst und verletzt.

Die 80-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der Schaden am Pkw wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Für die Unfallaufnahme musste ein Fahrstreifen des Leuchtenbergrings in Richtung Berg am Laim für ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


816.     Schwerpunkteinsatz in Sachen Autoposer – Stadtgebiet München

Von Samstag, 24.05.2025, 18:00 Uhr, auf Sonntag, 25.05.2025, 02:00 Uhr, fand im Stadtgebiet München sowie teilweise im Umland durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 44 (Moosach) mit Unterstützung der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung zahlreiche Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen statt.

Dabei kam es zu über 100 festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Anzeigen wegen anderer verkehrsrechtlicher Verstöße.

Bei den Geschwindigkeitsverstößen war ein 21-Jähriger aus dem Landkreis Dachau mit 113 km/h statt erlaubten 50 km/h, der mit seinem BMW X3 auf der Max-Born-Straße unterwegs war, Spitzenreiter.

Ein 21-Jähriger mit Wohnsitz in Landshut fiel ebenfalls durch überhöhte Geschwindigkeit (88 km/h statt erlaubten 50 km/h) sowie ständiges Gasgeben in der Hanauer Straße auf. Dieser war mit einem hochmotorisierten Mercedes GLE unterwegs und wurde unter anderem wegen Lärmbelästigung angezeigt und die Weiterfahrt unterbunden.

Ein 33-Jähriger mit Wohnsitz in München wurde mit seinem E-Scooter im Georg-Mauerer-Weg kontrolliert, wobei ein freiwilliger Atemalkoholtest knapp zwei Promille ergab. Er wurde wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

Bei einer 25-Jährigen mit Wohnsitz in München wurde nach festgestellten Auffälligkeiten ein Drogenschnelltest durchgeführt, welcher auf THC sowie Kokain positiv reagierte. Sie war mit ihrem Pkw auf der Lassallestraße unterwegs. Die 25-Jährige wurde wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit gemäß § 24a StVG angezeigt.

Hinweis der Münchner Polizei:
Die Münchner Polizei wird zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Verkehrskontrollen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.


817.     Wohnungsraub – Pullach

-siehe Medieninformation vom 08.04.2025, Nr. 545

Wie bereits berichtet, drangen am Dienstag, 08.04.2025, gegen 03:00 Uhr, zwei bislang unbekannte Täter während der Anwesenheit der beiden, zu diesem Zeitpunkt schlafenden Bewohner gewaltsam in ein Einfamilienhaus in Pullach ein. Im Haus wurden die beiden Senioren durch die Täter gefesselt, tätlich angegriffen und mit massiver Gewalt misshandelt.

Im Anschluss erbeuteten die Täter Bargeld, Wertgegenstände und mindestens eine Flasche Wein, bevor sie das Haus verließen und in unbekannte Richtung flüchteten.

Nachdem sich die Geschädigten eigenständig befreien konnten, verständigten sie den Polizeinotruf 110. Sie wurden bei dem Überfall schwer verletzt, erlitten massive Gesichtsverletzungen und mussten mit dem Rettungsdienst zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten damals nicht zur Ergreifung der Täter. Umgehend übernahm das Kommissariat 21 die weitere Sachbearbeitung. Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch Spezialisten der Münchner Kriminalpolizei durchgeführt. Mittlerweile konnte in Erfahrung gebracht werden, dass das Anwesen von den Tätern schon Tage / Wochen zuvor ausspioniert worden war. Die Flasche Wein wurde noch in unmittelbarer Nähe des Tatortes geöffnet und im Anschluss auf dem Fluchtweg zurückgelassen.

Aufgrund der Gesamtumstände wird davon ausgegangen, dass die Täter mit einem Pkw unterwegs waren und sich bereits vor der Tat längere Zeit auf dem Grundstück aufgehalten haben.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:
Männlich, osteuropäisches Erscheinungsbild; dunkel gekleidet, sprachen vermutlich Russisch

Zeugenaufruf:
Wer hat bereits Tage / Wochen vor dem Dienstag, 08.04.2025 im Bereich Großhesselohe in der Georgenstraße, Pullacher Straße, Bahnhofplatz, Georg-Kalb-Straße und Fritz-Gerlich-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Haben sie verdächtige / fremde Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


818.     Öffentlichkeitsfahndung - Vermissung eines 72-Jährigen aus München-Solln

Am Dienstag, 27.05.2025, ab 10.00 Uhr war ein 72-Jähriger stark dementer Münchner allein in seiner Wohnung. Zu einem bislang unbekannten Zeitpunkt verließ er die Wohnung und gilt seitdem als vermisst. Der 72-Jährige ist völlig orientierungslos und kann sich auch nicht mehr artikulieren. Er wurde von seiner Lebensgefährtin gegen Abend bei der Münchner Polizei als vermisst gemeldet. 

Aufgrund der Hilflosigkeit seiner Person wurde eine Öffentlichkeitsfahndung durch die Münchner Kriminalpolizei initiiert.

Die Bayerische Polizei - Öffentlichkeitsfahndung - Vermissung eines 72-jährigen aus München-Solln

Die weiteren polizeilichen Ermittlungen in dieser Sache übernimmt das Kommissariat 14. 

Zeugenaufruf:
Wer hat den 72-Jährigen gesehen und kann Auskünfte zu seinem aktuellen Aufenthaltsort geben?

Personen, die hierzu sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit dem ermittelnden Kommissariat 14, Tel. 089 2910-0 oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.