21.04.2025, Polizeipräsidium München

609.     Verkehrsunfallflucht; eine Person verletzt – Landkreis München

610.     Verkehrsunfall zwischen Fahrradfahrer und Fußgänger mit Hund; zwei Personen verletzt – Altstadt

611.     Wohnungsbrand; eine Person verletzt – Berg am Laim

612.     Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohungssituation – Haar


609.     Verkehrsunfallflucht; eine Person verletzt – Landkreis München 

Am Samstag, 19.04.2025, gegen 11:30 Uhr, fuhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit einem grauen Pkw die Waldbrunner Straße von Grasbrunn kommend in Fahrtrichtung Wasserburger Landstraße entlang. Zeitgleich befuhr ein 55-Jähriger mit Wohnsitz in München mit seinem Fahrrad den Fahrradweg parallel zur Wasserburger Landstraße.  An der Kreuzung bog der Pkw nach rechts in die Wasserburger Landstraße ab und kollidierte dabei mit dem geradeaus fahrenden 55-Jährigen.

Der Fahrradfahrer stürzte daraufhin und wurde verletzt. Der Fahrradfahrer informierte anschließend den Notruf und wurde von einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der unbekannte Fahrer des Pkw entfernte sich mit seinem Pkw vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


610.     Verkehrsunfall zwischen Fahrradfahrer und Fußgänger mit Hund; zwei Personen verletzt – Altstadt 

Am Samstag, 19.04.2025, gegen 20:30 Uhr, überquerte ein 34-Jähriger mit Wohnsitz in Ingolstadt mit seinem angeleinten Hund zu Fuß die Maximilianstraße. Zeitgleich fuhr ein 75-Jähriger mit Wohnsitz in München auf einem Fahrrad die Maximilianstraße entlang.

Der 75-Jährige berührte mit dem Fahrrad die Hundeleine und kam daraufhin zu Sturz. Ein unbeteiligter Zeuge verständigte den Notruf.

Der 75-Jährige wurde bei dem Sturz schwer, der 34-Jährige leicht verletzt. Der Hund blieb unverletzt. Der 75-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 34-Jährige benötigte keine medizinische Versorgung vor Ort.

Während der Unfallaufnahme kam es zu einer ca. 30-minütigen Sperrung der Straßenbahnschienen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.

Dazu appelliert die Münchner Polizei an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich stets vorausschauend, umsichtig und vorsichtig im Straßenverkehr zu verhalten und gegenseitig Rücksicht, insbesondere auf die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden, zu nehmen.


611.     Wohnungsbrand; eine Person verletzt – Berg am Laim 

Am Samstag, 19.04.2025, gegen 23:30, kam es zu einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Berg am Laim.

Ein Nachbar bemerkte den ausgelösten Rauchmelder und verständigte den Notruf. Alle Bewohner des Stockwerks verließen daraufhin eigenständig das Gebäude.

Das Feuer konnte durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht werden.

Der Bewohner der Wohnung wurde, bei dem Versuch das Feuer zu löschen, leicht verletzt und durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Nach aktuellem Ermittlungsstand ging das Feuer von der Küchenzeile der betroffenen Wohnung aus. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Die betroffene Wohnung ist aktuell nicht bewohnbar.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, führt das Kommissariat 13.

Hinweis der Münchner Polizei:
In diesem Zusammenhang weist die Münchner Polizei darauf hin, dass Rauchmelder in Wohnung sehr wichtig sind. Diese können Leben retten. Sie kosten nur wenige Euro und bieten einen effektiven Schutz, da sie bei beginnenden Wohnungsbränden mit einem akustischen Alarmsignal schnell auf giftige Rauchgase hinweisen. Die meisten Toten bei Bränden sterben nicht durch die unmittelbare Wirkung des Feuers, sondern an einer Rauchgasintoxikation. Diese Todesursache kann mit Rauchmeldern meist vermieden werden.


612.     Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohungssituation – Haar 

Am Samstag, 19.04.2025, gegen 08:15 Uhr, griff ein 29-jähriger Patient einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung einen 58-jährigen Mitarbeiter mit einem Gegenstand an. Der 29-Jährige demolierte anschließend die Inneneinrichtung und bewaffnete sich mit einem spitzen Gegenstand.

Die Einrichtung informierte daraufhin den Polizeinotruf 110. Umgehend wurden mehrere Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Bei Eintreffen der Polizeibeamten schlug der 29-Jährige mit demontierten Gegenständen gegen die Einsatzmittel der Beamten, sodass einige dadurch beschädigt wurden. Im weiteren Verlauf wurden weitere Einsatzkräfte zum Einsatzort geschickt, da der 29-Jährige weiterhin in seinem Zimmer randalierte. Schlussendlich konnte er dort gesichert werden.

Der 29-Jährige, sowie der 58-jährige Mitarbeiter wurden beide verletzt. Der 29-Jährige wurde von einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 58-Jährige bedurfte keiner weiteren medizinischen Versorgung vor Ort.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und der ambulanten ärztlichen Versorgung wurde der 29-Jährige wieder der psychiatrischen Einrichtung überstellt.

Der 29-Jährige wurde u.a. wegen einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Kriminalpolizei.