586. Versuchtes Tötungsdelikt; eine Tatverdächtige festgenommen – östl. Landkreis München
587. Zusammenstoß zwischen zwei Pkw; zwei Personen verletzt – Grasbrunn
588. Verkehrsunfall zwischen Fußgängerin und Trambahn; eine Person verletzt – Isarvorstadt
589. Mehrere Diebstahlsdelikte; Festnahme von zwei Tatverdächtigen – Ludwigsvorstadt
590. Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem 29-Jährigen – Altstadt
591. Schwere Brandstiftung – Moosach
592. Ermittlungen wegen verdächtigem Ansprechen von Kindern – Haidhausen/Bogenhausen
586. Versuchtes Tötungsdelikt; eine Tatverdächtige festgenommen – östl. Landkreis München
Am Montag, 14.04.2025, in den frühen Morgenstunden, wurde die Münchner Polizei über den Notruf von einer 22-jährigen Frau informiert, dass diese kurz zuvor von ihrer 19-jährigen Schwester in deren gemeinsamer Wohnung mit einem stumpfen Gegenstand attackiert und verletzt worden sei. Polizeiliche Einsatzkräfte kamen daraufhin vor Ort und führten eine Sofortfahndung nach der Geflüchteten durch. Die 22-Jährige wurde mit einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Ihre Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich.
Im Rahmen der Sofortfahndung konnte schließlich die 19-jährige Tatverdächtige widerstandslos festgenommen werden. Auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde für sie durch das Amtsgericht München ein Unterbringungsbefehl erlassen.
Das Kommissariat 11 hat in diesem Fall die Ermittlungen übernommen. Gegenständig sind dabei insbesondere der genaue Tatablauf sowie die Tathintergründe.
587. Zusammenstoß zwischen zwei Pkw; zwei Personen verletzt – Grasbrunn
Am Dienstag, 15.04.2025, gegen 13:20 Uhr, fuhr eine 35-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Skoda Pkw auf der Wasserburger Landstraße in Richtung München. An der Kreuzung Waldbrunner Straße wollte die 35-Jährige in diese nach links abbiegen.
Zur gleichen Zeit fuhr eine 62-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Mercedes Pkw auf der Wasserburger Landstraße in Richtung Zorneding.
Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Dabei wurden beide Fahrerinnen verletzt. Beide Fahrerinnen wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die beiden Fahrzeuge wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit, so dass sie abgeschleppt werden mussten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.
Im Rahmen der Unfallaufnahme musste die Kreuzung Wasserburger Landstraße und Waldbrunner Straße für die Dauer von zwei Stunden teilweise gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zur Schaltung der Ampel, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.
588. Verkehrsunfall zwischen Fußgängerin und Trambahn; eine Person verletzt – Isarvorstadt
Am Dienstag, 15.04.2025, gegen 16:10 Uhr, fuhr ein Trambahnfahrer der Linie 18 auf der Reichenbachbrücke stadteinwärts und wollte an der Haltestelle „Fraunhoferstraße“ halten. Im Bereich der Haltestelle wollte zeitgleich eine 24-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis Erding als Fußgängerin die Straße überqueren. Hierzu trat sie unvermittelt in den Gleisbereich ohne auf den Verkehr zu achten.
Der Trambahnfahrer leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein, dennoch kam es zum Zusammenstoß zwischen der Trambahn und der 24-Jährigen. Diese wurde hierbei verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrgäste der Straßenbahn blieben unverletzt.
An der Trambahn entstand leichter Sachschaden.
Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste der Unfallbereich für ca. zwei Stunden gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
589. Mehrere Diebstahlsdelikte; Festnahme von zwei Tatverdächtigen – Ludwigsvorstadt
Am Montag, 14.04.2025, gegen 09:30 Uhr, stellte ein 64-Jähriger mit Wohnsitz in Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen fest, dass sein Mobiltelefon entwendet worden war. Das Mobiltelefon hatte sich abgelegt hinter dem Tresen eines gastronomischen Betriebes befunden. Kurz zuvor hatte der 64-Jährige zwei Männer bemerkt, die sich ohne erkennbaren Grund im Betrieb aufgehalten hatten und dann plötzlich verschwunden waren.
Der 64-Jährige konnte sein Mobiltelefon anschließend in der Nähe des Viktualienmarktes orten. Daraufhin informierte er die Polizei über den Notruf 110. Die hinzugerufenen Beamten konnten im Zuge einer Sofortfahndung zwei Tatverdächtige festnehmen.
Bei ihnen handelt es sich um zwei männliche Personen im Alter von 19 und 22 Jahren, jeweils mit algerischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Bei der Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen wurde weiteres Diebesgut aus vorangegangenen anderweitigen Taten sichergestellt.
Im Anschluss wurden beide Tatverdächtige in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ jeweils Haftbefehl.
Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
590. Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem 29-Jährigen – Altstadt
Seit Dienstag, 15.04.2025, 15:45 Uhr, wird ein 29-Jähriger mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen vermisst. Der 29-Jährige leidet an einer autistischen Erkrankung und ist in München nicht orientiert. Er könnte sich daher in einer hilflosen Lage befinden.
Der 29-Jährige befindet sich zusammen mit seiner Mutter zu Besuch in München und wurde zuletzt am Kaufhaus "Oberpollinger" in der Neuhauser Straße 18 gesehen. Bisher durchgeführte Suchmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zum Auffinden des Vermissten, weshalb um Mithilfe bei der Suche gebeten wird.
Die Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern und einer Beschreibung des Vermissten ist unter dem folgenden Link zu finden:
Die Bayerische Polizei - Vermisstenfahndung nach 29-Jährigem in München-Altstadt
Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 14 geführt.
Beschreibung:
ca. 190 cm groß, 90 kg schwer, braune Haare (an den Schläfen grau), Drei-Tage-Bart, tiefe Stimme, west-/nordeuropäische Erscheinung.
Bekleidung:
khakifarbene Hose, senfgelbe Weste, dunkelblaues Poloshirt
Mitgeführte Gegenstände:
dunkelgrüne Umhängetasche, Ausweis, Mobiltelefon
Zeugenaufruf:
Wer hat den 29-Jährigen gesehen bzw. kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
591. Schwere Brandstiftung – Moosach
Am Dienstag, 15.04.2025, gegen 23:05 Uhr, wurde der Polizeinotruf durch Zeugen über einen Brand in einem Wohngebäude verständigt. Vor Ort konnte durch die Einsatzkräfte ein Brand im dritten Obergeschoss des Anwesens festgestellt werden. Die ebenfalls verständigte Feuerwehr konnte mehrere Personen aus dem Gebäude verbringen und den Brand löschen.
Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der Brand durch einen 22-Jährigen Bewohner der Einrichtung verursacht worden war. Dieser hatte nach jetzigem Kenntnisstand einen Brand in der Wohnung verursacht. Der 22-Jährige wurde festgenommen. Da er sich psychisch auffällig verhielt, wurde er vorläufig in ein psychisches Krankenhaus eingewiesen.
Bei diesem Vorfall wurden nach aktuellem Stand sechs Personen verletzt. Hierunter wurden vier Personen vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
592. Ermittlungen wegen verdächtigem Ansprechen von Kindern – Haidhausen/Bogenhausen
Im Bereich der Stadtteile Haidhausen und Bogenhausen kursieren aktuell in verschiedenen Messenger-Gruppen (z. B. Elterngruppen) Mitteilungen, dass Kinder von unbekannten Männern im Bereich von Kindergärten bzw. Schulen angesprochen wurden.
Nach aktuellem Erkenntnisstand soll es dabei bislang drei unterschiedliche Vorfälle gegeben haben. Die Beschreibungen der unbekannten Männer differieren dabei komplett, so dass diese Fälle wohl nicht zusammenzuführen sind. Vom Ablauf stehen verschieden Verhaltensweisen wie z. B. das Anbieten von Süßigkeiten oder auch die bloße Anwesenheit vor Ort im Raum.
Die weiteren Ermittlungen dazu wurden vom Kommissariat 17 übernommen. Dabei geht es in erster Linie um eine Verifizierung, in wie weit es hier zu dergleichen Vorfällen gekommen ist. Die örtlich zuständigen Polizeiinspektionen 21 und 22 sind involviert und haben ihre Einsatzkräfte entsprechend sensibilisiert.