13.03.2025, Polizeipräsidium Oberbayern Süd

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE, LKR. BERCHTESGADENER LAND. Weil er am Donnerstag, 13. März 2025, einen Nachbarn mit einer Waffe bedroht haben soll, wurde ein Mann bei einem Polizeieinsatz in Schönau am Königssee von Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) vorläufig festgenommen. Verletzt wurde dabei niemand. Gegen den Beschuldigten wird nun wegen Bedrohung ermittelt.

Ein Mann hatte der Polizei am frühen Donnerstagnachmittag (13.03.2025) mitgeteilt, dass er von seinem Nachbarn im Garten bedroht worden wäre. Der Nachbar habe mit einer Langwaffe auf ihn gezielt. Der Tatverdächtige hielt sich danach durchgehend in seinem Wohnanwesen in Schönau am Königssee auf.  

Weil die Polizei Erkenntnisse hatte, dass der Tatverdächtige tatsächlich berechtigt Waffen besitzt, wurden unter der Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen sowie Spezialeinsatzkräfte (SEK) und speziell geschulte Beamte der Verhandlungsgruppe in das Einsatzgeschehen eingebunden.  

Der Mann wurde von den SEK-Beamten gegen 16.20 in seinem Wohnhaus widerstandlos vorläufig festgenommen. Verletzt wurde niemand. Das betreffende Wohnhaus war während der gesamten Dauer des Polizeieinsatzes umstellt und gesichert.  

Die polizeilichen Untersuchungen in der Sache dauern an.

NACHTRAG vom 14.03.2025:

Die polizeilichen Ermittlungen in der Sache werden von der Polizeiinspektion Berchtesgaden wegen des Verdachts der Bedrohung geführt. Der Tatverdacht gegen den Mann aus Schönau am Königssee erhärtete sich nicht. Der Mann konnte die Polizeidienststelle nach seiner Vernehmung noch am selben Tag (13.03.2025) wieder verlassen.

Über die Rückgabe der sichergestellten Waffen, welche der Mann legal in Besitz hat, wird die zuständige Waffenbehörde beim Landratsamt entscheiden.  

Polizeipräsidium 
Oberbayern Süd

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