07.03.2025, Polizeipräsidium München

363.     Räuberische Erpressung; Festnahme von mehreren Tatverdächtigen – Maxvorstadt

364.     Einbruch in Einfamilienhaus – Lerchenau

365.     Raubdelikt – Laim

366.     Brandfall; eine Person verletzt – Planegg

367.     Brand eines Einfamilienhauses – Unterschleißheim

368.     Ermittlung eines Tatverdächtigen nach versuchtem Einbruch in Betreuungseinrichtung – Perlach

369.     Größerer Polizeieinsatz – Aschheim

370.     Größerer Polizeieinsatz – Altstadt


363.     Räuberische Erpressung; Festnahme von mehreren Tatverdächtigen – Maxvorstadt

Am Mittwoch, 05.03.2025, gegen 13:00 Uhr, hielt sich ein 16-Jähriger mit Wohnsitz in München im Alten Botanischen Garten auf.

Aus einer Personengruppe heraus wurde der 16-Jährige angesprochen und aufgefordert, sein mitgeführtes Bargeld auszuhändigen.

Aufgrund der zahlenmäßigen Übermacht sowie bedrohlichen und beleidigenden Äußerungen, die aus der Gruppe heraus getätigt wurden, gab der 16-Jährige schließlich einen niedrigen zweistelligen Bargeldbetrag heraus.

Anschließend ließen die sieben Täter von dem 16-Jährigen ab und dieser entfernte sich von der Gruppe. Der 16-Jährige wurde nicht verletzt. Im weiteren Verlauf konnte der 16-Jährige aus der Nähe beobachten, dass die Personen unabhängig von dem vorherigen Geschehen, von Mitarbeitern des Kommunalen Außendienstes (KAD) einer Kontrolle unterzogen wurden. Als der 16-Jährige daraufhin einen Mitarbeiter des KAD ansprach und ihm die vorangegangene Situation schilderte, ergriffen die Täter die Flucht.

Der Mitarbeiter des KAD verständigte daraufhin die Polizei München über den Notruf 110. Im Rahmen der sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnten alle sieben Tatverdächtigen noch im Nahbereich des Alten Botanischen Gartens festgenommen werden.

Bei ihnen handelt es sich um polnische Staatsangehörige ohne festen Wohnsitz in Deutschland im Alter zwischen 27 und 39 Jahren. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen der räuberischen Erpressung eingeleitet.

Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


364.     Einbruch in Einfamilienhaus – Lerchenau 

Am Donnerstag, 06.03.2025, zwischen 13:00 Uhr und 14:50 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus.

Anschließend durchsuchten der oder die unbekannten Täter sämtliche Räume nach Wertgegenständen. Sie entwendeten schließlich Bargeld und Schmuck im Wert eines fünfstelligen Betrages. Anschließend entfernten sich die Täter unerkannt vom Tatort.

Die Münchner Kriminalpolizei hat umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Grieserstraße, Meineckestraße, Reinachstraße und Lassallestraße (Lerchenau) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.


365.     Raubdelikt – Laim 

Am Dienstag, 04.03.2025, gegen 18:30 Uhr, befand sich ein 20-Jähriger mit Wohnsitz in München zu Fuß im Bereich der Veit-Stoß-Straße. Hier wurde er von einem bislang unbekannten Täter unvermittelt angesprochen. Dieser drohte dem 20-Jährigen Gewalt an und forderte dessen mitgeführtes Bargeld.  

Der 20-Jährige entnahm daraufhin aus seiner Geldbörse Bargeld, versuchte anschließend jedoch zu flüchten. Der Täter holte den 20-Jährgen jedoch ein und schlug ihm mehrfach in dessen Gesicht. Anschließend entriss er dem 20-Jährigen das Bargeld in Höhe eines zweistelligen Betrages und flüchtete in unbekannte Richtung.

Durch die Schläge wurde der 20-Jährige verletzt. Er begab sich erst am übernächsten Tag zu einer Münchner Polizeiinspektion und erstattete Anzeige.

Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

Männlich, ca. 22 Jahre alt, 190 cm groß, schlank, osteuropäische Erscheinung, kurze Haare; bekleidet mit einer dunklen Daunenjacke (enganliegend und gesteppt), vermutlich schwarze Schuhe, blaue Jeans

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Agnes-Bernauer-Straße, Veit-Stoß-Straße, Friedenheimer Straße und Landsberger Straße (Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


366.     Brandfall; eine Person verletzt – Planegg 

Am Mittwoch, 05.03.2025, gegen 11:25 Uhr wurde die Polizei München über einen Brand in einem Reihenhaus informiert.

Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stand die Küche des Reihenhauses in Vollbrand. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Es wurde eine 74-Jährige Bewohnerin verletzt, sie wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Sachschaden beläuft sich ersten Erkenntnissen nach auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.

Die betreffende Straße musste für den Zeitraum der Löscharbeiten gesperrt werden.

Das Kommissariat 13 hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, übernommen.


367.     Brand eines Einfamilienhauses – Unterschleißheim 

Am Mittwoch, 06.03.2025, gegen 18:15 Uhr wurde die Polizei München über einen Brand in einem Einfamilienhaus in Unterschleißheim informiert.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei stand das Haus bereits im Vollbrand. Im Zuge der Löscharbeiten musste das Dach geöffnet und Teile des Hauses abgetragen werden.

Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt. Der Sachschaden beläuft sich nach derzeitigem Kenntnisstand auf einen sechsstelligen Betrag.

Die betreffende Straße musste für den Zeitraum der Löscharbeiten über mehrere Stunden gesperrt werden.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, führt das Kommissariat 13.


368.     Ermittlung eines Tatverdächtigen nach versuchtem Einbruch in Betreuungseinrichtung – Perlach

Am Freitag, 24.01.2025, gegen 17:00 Uhr, verschaffte sich ein zunächst unbekannter Täter gewaltsam Zutritt zu einer Betreuungseinrichtung. Anschließend brach er mehrere Schränke auf und verursachte einen nicht unerheblichen Sachschaden. Zu einer Mitnahme von Gegenständen kam es nicht. Der Täter flüchtete anschließend unerkannt.

Im Rahmen der Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei in Kooperation mit den Fachkräften der Spurensicherungsmaßnahmen und -auswertungen des Bayerischen Landeskriminalamtes konnte ein 26-Jähriger mit Wohnsitz in München, mittels DNA-Abgleich als Tatverdächtiger ermittelt werden.

Der 26-Jährige befindet sich bereits aufgrund eines anderen Delikts in Untersuchungshaft.

Das Kommissariat 52 führt die Ermittlungen fort.


369.     Größerer Polizeieinsatz – Aschheim

Am Freitag, 07.03.2025, gegen 10:30 Uhr, wurde über den Polizeinotruf 110 eine Bedrohung durch Person mit Messer in einer Asylbewerberunterkunft in Aschheim mitgeteilt. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte hinzugezogen.

Vor Ort konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es zu einer Bedrohungssituation eines 38-Jährigen Bewohners gegenüber dem Sicherheitsdienst kam. Hierbei wurden jedoch keine Personen verletzt.

Der 38-Jährige konnte in seinem Zimmer festgestellt und anschließend widerstandslos festgenommen werden. Ein Küchenmesser wurde sichergestellt.

Gegen den 38-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet. 

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 26.


370.     Größerer Polizeieinsatz – Altstadt 

Am Freitag, 07.03.2025, gegen 14:10 Uhr, informierte eine Mitteilerin den Polizeinotruf 110 über einen verdächtigen Gegenstand in der Neuhauser Straße auf Höhe der Hausnummer 12. Sofort begaben sich Polizeikräfte zur Einsatzörtlichkeit.

Bei dem verdächtigen Gegenstand handelte es sich um ein Reisegepäckstück. Da aufgrund der vor Ort festgestellten Gesamtumstände nicht ausgeschlossen werden konnte, dass von dem Gegenstand eine Gefahr ausgeht, sperrten die Polizeibeamten den Einsatzbereich weiträumig ab. Zudem schlossen mehrere anliegende Ladenbesitzer ihre Geschäftsräume.

Speziell ausgebildete Polizeikräfte untersuchten daraufhin, auch mittels eines Polizeihundes, das verdächtige Gepäckstück. Nachdem gegen 15:00 Uhr festgestellt worden war, dass keine Gefahr bestand, wurde die Neuhauser Straße für den Fußgängerverkehr wieder freigegeben.

Es waren mehr als 25 Polizeibeamten im Einsatz.

Hinweis Ihrer Polizei:
Generell sollten Reisegepäckstücke nicht unbeaufsichtigt stehen gelassen werden.