1754. Organisierter Callcenterbetrug; falscher Bankmitarbeiter – Sauerlach
1755. Einbruch in Einfamilienhaus – Straßlach-Dingharting
1756. Einbruch in Reihenhaus – Neuhausen
1757. Einbruch in Einfamilienhaus – Waldperlach
1758. Größerer Polizeieinsatz – Hohenbrunn
1759. Illegaler Welpenhandel – Sendling
1754. Organisierter Callcenterbetrug; falscher Bankmitarbeiter – Sauerlach
Am Freitag, 01.11.2024, gegen 08:30 Uhr, erhielt eine über 70-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München einen Anruf von einer ihr unbekannten männlichen Person. Dieser gab sich als Bankmitarbeiter aus und teilte ihr mit, dass ihr Konto gehackt worden sei. Anschließend übergab er das Gespräch an eine angebliche Sicherheitsberaterin.
Die über 70-Jährige wurde in ein Gespräch verwickelt und dazu gebracht, eine Überweisung über ihre TAN-App freizugeben. Anschließend wurde das Gespräch beendet.
Erst Stunden nach der Tat, als sich die über 70-Jährige mit ihrem Sohn unterhielt, wurde der Betrug erkannt und die Polizei verständigt.
Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61 der Münchner Kriminalpolizei.
1755. Einbruch in Einfamilienhaus – Straßlach-Dingharting
In der Zeit vom Donnerstag, 31.10.2024, gegen 08:30 Uhr, bis Freitag, 01.11.2024, gegen 08:55 Uhr, gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über die Terrassentür in ein Einfamilienhaus. Die Bewohner waren zu dieser Zeit nicht anwesend.
Im Inneren wurden sämtliche Räumlichkeiten durchsucht und schließlich ein Tresor samt Inhalt entwendet. Anschließend flüchteten der oder die bislang unbekannten Täter in unbekannte Richtung.
Es wurden Uhren, Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Euro erbeutet.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 53 der Münchner Kriminalpolizei.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Burgstraße, Frankenstraße, Hugo-Hofmann-Straße und Gotenstraße (Straßlach-Dingharting) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1756. Einbruch in Reihenhaus – Neuhausen
Am Freitag, 01.11.2024, gegen 20:00 Uhr, verschafften sich zwei bislang unbekannte Täter über die Gartenseite Zugang zu einem Reihenhaus. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend.
Im Inneren des Hauses wurden sämtliche Räume durchsucht. Ein Nachbar wurde durch Geräusche aus dem Haus aufmerksam und wollte nach dem Rechten sehen. Als er vor der Haustür stand, bemerkte er Taschenlampenlicht im Haus und verständigte die Polizei.
Währenddessen flüchteten die beiden Täter über den Garten. Der Nachbar konnte noch beobachten, wie sie mit zwei, offensichtlich für die Flucht bereitgestellten, Fahrrädern flüchteten. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen erbrachten keine weiteren Hinweise auf die Täter.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 53 der Münchner Kriminalpolizei.
Die Täter können wie folgt beschrieben werden:
Täter 1: ca. 183 cm, schlank; schwarzer Kapuzenpulli, schwarze Hose, schwarzer Rucksack
Täter 2: ca. 178 cm; grauer Kapuzenpulli, schwarze Jacke, schwarze Hose, schwarzer Rucksack
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Tizianstraße, Magdalenenstraße, Klugstraße, Waisenhausstraße und Wilhelm-Düll-Straße (Neuhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
1757. Einbruch in Einfamilienhaus – Waldperlach
Am Freitag, 01.11.2024, zwischen 12:00 Uhr und 21:00 Uhr, drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus ein. Die Bewohner waren zu dieser Zeit nicht anwesend.
Im Haus wurden sämtliche Räume durchsucht. Im Keller wurde ein Tresor aus der Wand gerissen und gewaltsam geöffnet. Anschließend verließen der oder die bislang unbekannten Täter das Einfamilienhaus und flüchteten mit ihrer Beute im Wert von mehreren zehntausend Euro in unbekannte Richtung.
Als die Bewohner wieder nach Hause kamen und den Einbruch bemerkten verständigten sie umgehend der Polizeinotruf.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 53 der Münchner Kriminalpolizei.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Robinsonstraße, Dornröschenstraße, Rübezahlstraße, Josef-Kyrein-Straße und Nixenweg (Waldperlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Täter nutzen bei den sogenannten „Dämmerungswohnungseinbrüchen“ die tageszeitbedingte Abwesenheit der Bewohner und die früh einsetzende Dunkelheit.
Durch Einbrüche entstehen oftmals nicht nur erhebliche materielle Schäden, sondern oftmals auch große psychische Belastungen für die Bewohner.
In der Regel gelangen Einbrecher auf einfache Art und Weise zum Ziel. Als Tatwerkzeug genügt oftmals ein einfacher Schraubenzieher.
Schon durch das Benützen der vorhandenen Sicherheitstechnik kann das Risiko eines Einbruchs verringert werden:
- Absperren von Haus- und Wohnungsabschlusstüren
- Schließen von Fenstern
- Verstecken Sie niemals Wohnungs- und Haustürschlüssel (z.B. unter der Fußmatte)
- Täuschen Sie auch bei Abwesenheit einen „bewohnten Eindruck“ vor (z.B. mit Licht/Zeitschaltuhren)
- Achten Sie auf Auffälligkeiten in der Nachbarschaft und verständigen Sie bei verdächtigen Feststellungen die Polizei (Notruf 110)
Für eine individuelle und kostenfreie Beratung zum Einbruchschutz stehen Ihnen die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle (Präventions- und Opferschutzkommissariat K 105) gerne zur Verfügung.
Wir bitten Sie, Ihre Anfragen über die E-Mail-Adresse
beratungsstelle-muenchen@polizei.bayern.de zu stellen.
In der Zeit der Dämmerung gibt die Münchner Polizei folgende Tipps:
- Seien Sie wachsam und beobachten Sie aufmerksam Ihr Umfeld!
- Melden Sie verdächtige Fahrzeuge, Personen und Geräusche sofort Ihrer Polizei!
- Nutzen Sie die kostenlose Rufnummer des Polizeinotrufes 110!
- Überlegen Sie nicht lange, ob Sie bei Verdachtsfällen anrufen, sondern tun Sie es einfach!
- Es ist besser, lieber einmal zu viel anzurufen, als einmal zu wenig!
- Rufen Sie insbesondere an, wenn sich bei Ihnen im Treppenhaus oder auch auf dem Grundstück fremde Personen aufhalten, für deren Aufenthalt es keine plausible Erklärung gibt!
- Teilen Sie es sofort mit, wenn Personen z. B. aus einem Fahrzeug heraus, Häuser oder deren Zugänge beobachten!
- Reagieren Sie sofort mit einem Notruf, wenn Personen ein Gartentor, einen Zaun oder eine andere Grundstückeinfriedung überklettern!
- Melden Sie es umgehend der Polizei, wenn fremde Personen bei Ihnen an der Wohnungstüre klingeln, um eventuell lediglich ihre Anwesenheit festzustellen!
Sollten Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrem Wohnbereich feststellen, scheuen Sie sich nicht, die Polizei über die Notrufnummer 110 umgehend zu verständigen.
1758. Größerer Polizeieinsatz – Hohenbrunn
Am Freitag 01.11.2024, gegen 16:15 Uhr, wurde der Polizeinotruf 110 über eine randalierende Person in Hohenbrunn verständigt.
Ein 38-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München soll in einem Mehrfamilienhaus seit über einer Stunde in einer Wohnung randalieren, Fenster beschädigen und Steckdosen aus der Wand reißen. Zudem soll er eine Anwohnerin mit einem Messer bedroht haben.
Daraufhin wurden direkt mehrere Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort wurde von einer psychischen Ausnahmensituation beim 38-Jährigen ausgegangen. Im weiteren Verlauf trat der 38-Jährige unbewaffnet aus der Wohnung heraus und konnte durch die Einsatzkräfte in Gewahrsam genommen werden.
Der 38-Jährige wurde anschließend wegen Bedrohung angezeigt und in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 26 geführt.
1759. Illegaler Welpenhandel – Sendling
Am Freitag, 01.11.2024, gegen 12:45 Uhr, wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München über einen möglichen illegalen Welpenhandel informiert.
Auf einem Tankstellenparkplatz sollen mehrere Welpen von einem moldauischen Kleintransporter in einen Pkw geladen werden.
Vor Ort konnten ein 43-jähriger rumänischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet und ein 31-jähriger moldauischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet sowie eine 49-jährige Frau mit Wohnsitz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen angetroffen werden. Im Pkw der 49-Jährigen konnten zudem zwei Hundewelpen aufgefunden werden. Nach Angaben der 49-Jährigen haben der 43-Jährige und der 31-Jährige die Welpen aus Moldau nach Deutschland gebracht. Sie sollen aus einem Tierheim in der Ukraine stammen und kostenlos nach Deutschland eingeführt worden sein.
Laut Impfdokumenten sind die beiden Welpen erst zwei Monate alt und können demnach nicht in die EU eingeführt werden. Die notwendigen Dokumente für die Einfuhr wurden ebenfalls nicht mitgeführt.
Der 43-Jährige und der 31-Jährige wurden unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Tiergesundheitsgesetz angezeigt. Sie wurden nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wieder entlassen.
Die Welpen wurden im Anschluss dem Tierschutzverein München e.V. übergeben.
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall führt das Kommissariat 65.