23.09.2024, Polizeipräsidium München

1477.   Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw und Fußgängergruppe; fünf Personen verletzt – Großhadern

1478.   Sachbeschädigung an einem Mehrfamilienhaus – Sendling

1479.   Körperverletzung und rassistische Beleidigung – Hadern

1480.   Terminhinweis: Begrüßungsveranstaltung der Neuzugänge des Polizeipräsidiums München 2024

Wiesnbericht:

1481.   Upskirting; Festnahme eines Tatverdächtigen

1482.   Versuchter Taschendiebstahl

1483.   Erfolgreiche Zugangskontrollen zum Oktoberfest


1477.   Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw und Fußgängergruppe; fünf Personen verletzt – Großhadern

Am Sonntag, 22.09.2024, gegen 13:45, fuhr eine 20-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck in einem Pkw, BMW, auf der Fürstenrieder Straße stadteinwärts.

Zur gleichen Zeit befuhr eine 26-Jährige mit Wohnsitz in München mit ihrem Pkw, Mercedes, die Fürstenrieder Straße stadtauswärts.

Zeitgleich standen eine 66-Jährige und ein 75-Jähriger, beide mit Wohnsitz in München, mit ihren Fahrrädern, Pedelec Marke „Liqubike“, vor der Fußgänger- und Radfahrerfurt auf dem Radweg, in der Absicht die Fahrbahn der Fürstenrieder Straße zu überqueren.

An der Kreuzung zur Guardinistraße/Ehrwalder Straße stieß die 20-Jährige BMW-Fahrerin beim Wenden mit der entgegenkommenden 26-Jährigen Mercedes-Fahrerin zusammen. Dadurch wurde das Fahrzeug der 26-Jährigen nach rechts abgelenkt, kam von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen die zwei stehenden Fahrradfahrer sowie ein Verkehrszeichen.

Die 20-Jährige sowie ihre beiden 18- und 19-jährigen Beifahrerinnen wurden leicht verletzt und mussten in ein Münchner Klinikum befördert werden. Die 26-jährige Mercedes-Fahrerin wurde nicht verletzt. Die beiden Fahrradfahrer, die an der Lichtzeichenanlage standen, wurden ebenfalls verletzt und in ein Münchner Klinikum gebracht.

Beide Pkw, die zwei Pedelecs sowie ein Verkehrszeichen wurden beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Während der Unfallaufnahme musste die Fürstenrieder Straße knapp zwei Stunden gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.


1478.   Sachbeschädigung an einem Mehrfamilienhaus - Sendling

Am Sonntag, 22.09.2024, gegen 19:55 Uhr, bemerkte eine Bewohnerin ein lautes Klirren und sah eine zerbrochene Schaufensterscheibe des Nachbaranwesens. Kurz darauf bemerkte sie einen jungen Mann, der mit dem Fahrrad wegfuhr. Im Anschluss verständigte sie die Polizei.

Im Schaufenster befand sich ein Plakat, mit einer Aufschrift, die sich gegen Rechtsextremismus wendet. Eine sofort eingeleitete Fahndung ergab keine Hinweise auf den Täter.

Das Kommissariat 44 (Staatsschutzdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Maindlstraße, Lindenschmitstraße, Plinganserstraße (Sendling) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1479.   Körperverletzung und rassistische Beleidigung - Hadern

Am Freitag, 20.09.2024, gegen 19:45 Uhr, wurde ein 13-Jähriger mit Wohnsitz in München während eines Fußballspiels, während er einen Ball aufnahm, unvermittelt durch einen männlichen, unbekannten Täter mit dem Unterarm gewürgt.

Hierdurch erlitt der 13-Jährige leichte Schmerzen.

Als der 13-Jährige den unbekannten Täter nach Ende des Spiels aufforderte ihn nicht mehr so anzupacken, beleidigte ihn der Mann mit einer rassistischen Äußerung.

Im Anschluss entfernte sich der Täter unerkannt von der Tatörtlichkeit.

Das Kommissariat 44 (Staatsschutzdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, 31 Jahre, ca. 195 cm, blonde Haare, west-/nordeuropäisches Erscheinungsbild, hochdeutsche Sprache

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Ludlstraße, Menaristraße, Ida-Schumacher-Weg (Hadern) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1480.   Terminhinweis: Begrüßungsveranstaltung der Neuzugänge des Polizeipräsidiums München 2024

Die Begrüßungsveranstaltung der Neuzugänge des Polizeipräsidiums München 2024 findet am

Dienstag, 24.09.2024, um 14:00 Uhr

in der Turnhalle der I. BPA, Rosenheimer Straße 130, 81669 München

statt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Polizeipräsident Thomas Hampel begrüßen rund 270 neue Polizeibeschäftigte.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.


Wiesn Bericht

 

1481.   Upskirting; Festnahme eines Tatverdächtigen

Am Sonntag, 22.09.2024, gegen 17:05 Uhr, fotografierte ein 45-jähriger albanischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet mit seinem Mobiltelefon, einer 32-Jährigen mit Wohnsitz in Erfurt in einem Festzelt gezielt unter den Rock.

Die 32-Jährige sprach zusammen mit einer Freundin den Sicherheitsdienst an. Dieser informierte über den Notruf die Polizei und zeigte der eingesetzten Wiesneinsatzgruppe den Tatverdächtigen.

Der 45-Jährige wurde im Festzelt festgenommen und zur Wiesnwache gebracht.

Dieser wurde wegen der Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen angezeigt. Die Bildaufnahmen wurden selbstständig durch den 45-Jährigen gelöscht. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren tausend Euro wurde der Tatverdächtige wieder entlassen.

Das Kommissariat 15 (Sexualdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1482.   Versuchter Taschendiebstahl

Am Sonntag, 22.09.2024, gegen 19:20 Uhr, konnten Taschendiebfahnder aus Köln, München und Prag einen 40-Jährigen mit Wohnsitz in München dabei beobachten, wie er auf dem Oktoberfestgelände augenscheinlich nach Gelegenheiten suchte, um Taschendiebstähle zu begehen.

Der 40-Jährige betrat zunächst suchend den Biergarten eines Festzeltes, wurde dort aber anscheinend nicht fündig. Deswegen begab er sich in der Folge ins Innere eines weiteren Festzeltes. Dort bewegte er sich in der Menschenmenge und griff einem vor ihm gehenden 23-jährigen Touristen aus Italien in die hintere Hosentasche, um ihm seine mitgeführte Geldbörse zu entwenden. Nachdem er hierbei nicht erfolgreich war, wollte sich der 40-Jährige entfernen, wurde jedoch von den beobachtenden Fahndern angehalten.

Der 40-Jährige wurde im Anschluss zur Wiesnwache verbracht. Dort wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.

Er wurde wegen des versuchten Taschendiebstahls angezeigt.

Das Kommissariat 65 (u.a. Taschendiebstahl) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweise der Münchener Polizei:
Tragen Sie Geld und Wertsachen immer eng am Körper und am besten in verschlossenen Taschen

Tragen Sie sowohl Hand- und Umhängetaschen am besten immer vor dem Körper – gerade, wenn es eng her geht

Lassen Sie keine Wertgegenstände in Jacken oder Taschen zurück, die Sie ablegen (z.B. unter Bierbänken)

Achten Sie gerne auch auf die Sachen ihrer Begleitungen und verständigen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen unbedingt die Polizei über den Notruf 110 oder Einsatz- oder Ordnungskräfte in Ihrer Nähe

Damit Sie im Falle den Notruf verständigen können, achten Sie bitte auch darauf, nach dem Erstellen und Teilen Ihrer Wiesneindrücke noch genügend Akkulaufzeit zur Verfügung zu haben. Nach bisherigen Erfahrungswerten fragen viele Personen nach dem Wiesnbesuch unterschiedliche Behörden und Organisationen, wo Sie Ihr Handy laden können, um Freunde oder Taxis zu verständigen


1483.   Erfolgreiche Zugangskontrollen zum Oktoberfest

Fall 1: Verstoß gegen das Waffengesetz

Am Sonntag, 22.09.2024, gegen 15:00 Uhr, wurde im Rahmen der Einlasskontrolle vom Sicherheitsdienst des Veranstalters am Haupteingang zum Oktoberfest bei einem 32-Jährigen aus den Vereinigten Staaten von Amerika ein Einhandmesser durch den Einsatz eines Metalldetektors aufgefunden.

Das Einhandmesser befand sich in seiner Hosentasche. Dieses wurde durch die hinzugerufenen Polizeibeamten sichergestellt. Anschließend wurde der 32-Jährige zur Wiesnwache gebracht. Er wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz angezeigt. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren hundert Euro wurde der 32-Jährige anschließend wieder entlassen.

Fall 2: Drogendealer festgenommen

Am Sonntag, 22.09.2024, gegen 20:00 Uhr, löste ebenfalls bei der Einlasskontrolle am Haupteingang zum Oktoberfest der vom Sicherheitsdienst des Veranstalters eingesetzte Metalldetektor bei einem 16-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis München aus.

Bei der anschließenden Durchsuchung durch die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten unter anderem mehrere Plomben mit Betäubungsmittel, sowie eine Feinwaage aufgefunden und sichergestellt werden. Der 16-Jährige wurde zur Wiesnwache gebracht und wegen des illegalen Handelns mit Betäubungsmitteln angezeigt. Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Kriminalfachdezernat 8 (Rauschgiftkriminalität) geführt.