Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und der Stadt Kaufbeuren.
KAUFBEUREN. Bereits Ende April kamen Oberbürgermeister Stefan Bosse und Polizeivizepräsident Dr. Dominikus Stadler zum jährlichen Sicherheitsgespräch im Rathaus Kaufbeuren zusammen.
Neben den Behördenleitungen nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter der Schutz- und Kriminalpolizei Kaufbeuren sowie die zuständigen Referats- bzw. Abteilungsleitungen der Kommunalverwaltung zum Informations- und Erfahrungsaustausch teil.
Sicherheitsgespräche sind ein regelmäßiges Zusammenkommen der Sicherheitsbehörden, um sich gemeinsam ein Bild über die Kriminalitätsentwicklung zu machen, mögliche gemeinsame Strategien dagegen zu entwickeln und aktuelle Problemstellungen zu erörtern.
Oberbürgermeister Bosse bedankte sich zu Beginn für das Zusammenkommen und unterstrich die Bedeutung und den Mehrwert des jährlichen Sicherheitsgespräches.
Polizeivizepräsident Dr. Stadler:
„Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und der Stadt Kaufbeuren ist seit vielen Jahren von gegenseitigem Vertrauen geprägt und fördert nachhaltig das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger.“
Gemeinsam wurde die vorliegende Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für den Bereich der Kreisfreien Stadt Kaufbeuren erörtert. Der Abwärtstrend der Fallzahlen aus dem Vorjahr hält weiterhin an. Mit 1.887 erfassten Straftaten wurden nochmals 291 Fälle weniger registriert als im Jahr 2022. Dies entspricht einem Rückgang von 13,4 %.
Ergänzt durch eine nochmals verbesserte Aufklärungsquote von 73,2 % im Jahr 2022 auf 74,4 % im Jahr 2023 kann man feststellen, dass man in einer der sichersten kreisfreien Städte Bayern lebt. Das gesamtbayerische Niveau liegt bei 68,7 %, was den Spitzenwert noch verdeutlicht. Dies wird ebenfalls sichtbar bei der Häufigkeitszahl, die bei 4.121 liegt. Die sogenannte Häufigkeitszahl beschreibt das Verhältnis der bekannt gewordenen Straftaten pro hunderttausend Einwohnern.
Polizeivizepräsident Dr. Stadler zu den diesjährigen PKS-Zahlen der Stadt Kaufbeuren:
„Die Zahlen der Polizeiliche Kriminalstatistik verdeutlichen die hohe Qualität der polizeilichen Arbeit im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und insbesondere in der Stadt Kaufbeuren. Nicht umsonst ist die Stadt Kaufbeuren die zweitsicherste kreisfreie Stadt in Bayern“
Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigte sich auch mehr als zufrieden:
„Die weiterhin positive Entwicklung der Kriminalstatistik zeigt, was für eine großartige Arbeit unsere Sicherheitsbehörden Tag für Tag leisten. Sie ist auch ein Beleg dafür wie sicher unsere schöne Stadt für die Bürgerinnen und Bürger ist. Ich bedanke mich herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizeiinspektion und Kriminalpolizeistation Kaufbeuren im Namen aller Bürgerinnen und Bürger für die gute Zusammenarbeit und das ausgezeichnete Miteinander.“
Anschließend stellte die Polizei die Verkehrsstatistik für das Jahr 2023 vor. Demnach stieg die Zahl der Verkehrsunfälle von 1.115 im Jahr 2022 auf 1.237 im Jahr 2023. Auch gab es eine Steigerung der dabei verletzten Personen von 192 auf 229 in 2023. Glücklicherweise gab es im Jahr 2023 keine Verkehrstoten im Stadtgebiet von Kaufbeuren zu beklagen.
Ein weiteres Thema im Sicherheitsgespräch war die Umsetzung des inzwischen in Kraft getretenen Cannabisgesetzes (CanG). Hier ist in einigen Bereichen die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden gefragt und erforderlich. Die Umsetzung des Gesetzes, gerade im Bereich der Verkehrssicherheit, ist auch für die Polizei eine neue Herausforderung.
Zum Abschluss bedankten sich die Beteiligten für den offenen Austausch und betonten die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und der Polizei.
Medienkontakt:
Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu), Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).