Inhalt:
694. Übung der Münchner Polizei – Westend
695. Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw; zwei Personen verletzt – Ottobrunn
696. Verkehrsunfall zwischen Polizeifahrzeug und Pkw; zwei Personen verletzt – Haidhausen
697. Versuchter Einbruch in Kiosk – Giesing
698. Raubdelikt – Haidhausen
699. Körperverletzungsdelikt; ein Tatverdächtiger festgenommen – Schwabing
700. Sexualdelikt; ein Tatverdächtiger festgenommen – Haidhausen
701. Kleinkind wird durch Hundeangriff verletzt – Neuaubing
In der Zeit von Montag, 06.05.2024, bis Mittwoch, 08.05.2024, und am Montag, 13.05.2024, findet in der Zeit von 08:00 - 12:00 Uhr eine großangelegte Übung der Münchner Polizei in der Siegenburger Straße in München statt.
Hierbei agieren die Einsatzkräfte u.a. mit Schutzausrüstung und Platzpatronen.
Es wird die Einsatztaktik und das Vorgehen in sog. „Lebensbedrohlichen Einsatzlagen“ in einem Rahmen trainiert, der durch das regelmäßig stattfindende Polizeiliche Einsatztraining nicht dargestellt werden kann.
Während der Übungsdurchgänge kann es dazu kommen, dass Knallgeräusche und Schreie zu hören sind. Durch die Übung besteht keine Gefahr für Unbeteiligte.
Sollten Sie aufgrund von Wahrnehmungen verunsichert sein, kann jederzeit die Polizei über den Notruf 110 verständigt werden.
Am Sonntag, 05.05.2024, gegen 22:10 Uhr, fuhr eine 36-Jährige mit Wohnsitz in München mit einem Audi Pkw auf der sogenannten „Alte Landstraße“ (M12) in westliche Fahrtrichtung. An der Einmündung zur Westumfahrung (St 2078) wollte die 36-Jährige nach links in Fahrtrichtung Unterhaching abbiegen.
Zur gleichen Zeit fuhr eine 53-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit einem VW Pkw auf der Straße an der Westumfahrung in nördliche Fahrtrichtung, Richtung Neuperlach. An der Einmündung zur „Alte Landstraße“ wollte die 53-Jährige weiter geradeaus fahren. Die Vorfahrtsregelung war an dieser Örtlichkeit zu diesem Zeitpunkt durch Verkehrszeichen geregelt.
Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Hierbei wurden beide Fahrzeugführerinnen leicht verletzt. Die 36-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die 53-Jährige begab sich selbst zum Arzt.
An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Straße an der Westumfahrung wurde in beide Fahrtrichtungen für ca. eineinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet. Hier kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Am Freitag, 03.05.2024, gegen 04:00 Uhr, fuhr ein 28-jähriger Polizeibeamter mit einem dienstlichen VW Pkw auf der Rosenheimer Straße stadtauswärts. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine 23-jährige Polizeibeamtin.
Zeitgleich fuhr ein 31-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Erding mit einem Opel Pkw auf der Orleansstraße von der Balanstraße kommend in Richtung Rosenheimer Straße.
Die Vorfahrtsregelung in dem Kreuzungsbereich ist an dieser Stelle durch eine Ampelanlage geregelt.
Beide Fahrzeuge stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Hierbei wurde die 23-jährige Polizeibeamtin sowie der 31-Jährige leicht verletzt. Eine medizinische Behandlung vor Ort war nicht erforderlich.
An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zur Schaltung der Ampel zum Unfallzeitpunkt, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.
Am Montag, 06.05.2024, gegen 03:30 Uhr, versuchte ein bislang unbekannter Täter in einen Kiosk in Giesing einzubrechen.
Die 58-jährige Ladeninhaberin mit Wohnsitz in München konnte den Täter vor Ort antreffen. Als er sie wahrnahm, flüchtete er. Die daraufhin verständigte Polizei fahndete mit mehreren Streifen. Bislang erbrachte die Fahndung keine Hinweise auf den flüchtigen Täter.
Am Objekt konnten Hebelspuren an der Tür festgestellt werden. Hier wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.
Das Kommissariat 52 (Einbruchsdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 20-30 Jahre alt, 170-180 cm groß, schlank und war komplett schwarz bekleidet
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Weißenseestraße, Schwanseestraße und Chiemgaustraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Am Samstag, 04.05.2024, gegen 12:00 Uhr, betrat ein bislang unbekannter Mann die Verkaufsräume eines Supermarktes in Haidhausen. Er stellte sich an die Kasse und gab einer Kassiererin einen Pfandbon. Als diese daraufhin die Kasse öffnete, sprühte er ihr unvermittelt mit einem Spray ins Gesicht. Anschließend griff er in die Kasse und entnahm mehrere hundert Euro Bargeld. Nach der Tat flüchtete der Täter aus dem Supermarkt.
Die Kassiererin wurde dadurch leicht verletzt. Durch die Mitarbeiter wurde die Polizei über den Notruf 110 verständigt. Daraufhin fuhren mehrere Streifen der Münchner Polizei zum Einsatzort. Eine Fahndung erbrachte bislang keine Hinweise auf den Täter.
Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 170-175 cm groß, leicht dunkler Teint, krauses Haar und Bart; bekleidet mit orange-roter Jacke, heller blauer Jeans und weißen Sportschuhen
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Orleansplatzes (Haidhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Am Sonntag, 05.05.2024, gegen 07:40 Uhr, gerieten ein 44-Jähriger mit Wohnsitz in München und ein 37-jähriger Bulgare ohne festen Wohnsitz in Deutschland am U-Bahnhof Münchner Freiheit in Streit.
Im Zuge dessen griff der 44-Jährige den 37-Jährigen mit einer Glasflasche an, traf ihn hierbei am Kopf und verletzte ihn. Der 37-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht werden.
Der 44-jährige Tatverdächtige entfernte sich mit der U-Bahn und konnte im Rahmen der polizeilichen Fahndung am U-Bahnhof Sendlinger Tor angetroffen und festgenommen werden. Die Glasflasche konnte noch in der U-Bahn aufgefunden und sichergestellt werden. Der 44-Jährige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Gegen den 44-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.
Das Kommissariat 24 (Körperverletzungsdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Am Sonntag, 05.05.2024, gegen 20:50 Uhr, wurde von einem Passanten über den Notruf 110 mitgeteilt, dass es am Orleansplatz auf einer Parkbank zu sexuellen Handlungen zwischen zwei Personen kommen würde. Daraufhin fuhren mehrere Streifen der Münchner Polizei unter anderem auch Kräfte der Bundespolizei zum Einsatzort.
Vor Ort konnte ein 40-jähriger Pole ohne festen Wohnsitz in Deutschland stark alkoholisiert angetroffen werden. Zudem wurde eine ebenfalls alkoholisierte 55-jährige Polin, ohne festen Wohnsitz in Deutschland, vor Ort angetroffen.
Im Rahmen der Befragungen vor Ort und Vernehmungen von mehreren Zeugen konnte festgestellt werden, dass der 40-Jährige gegen den Willen der 55-Jährigen mit ihr Geschlechtsverkehr hatte. Der 40-Jährige wurde festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung eingeleitet. Er wird im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Die 55-Jährige wurde bei dem Vorfall verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Kommissariat 15 (Sexualdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Am Samstag, 04.05.2024, gegen 15:00 Uhr, befand sich ein einjähriges Kind im Beisein seiner Eltern in einer Grünanlage an der Wiesentfelser Straße. Eine 29-Jährige mit Wohnsitz in München befand sich mit ihrem mittelgroßen Hund unmittelbar neben dieser Familie.
Schließlich kam es dazu, dass der angeleinte Hund das Kleinkind attackierte und es am Kopf verletzte. Das Kind musste daraufhin mit einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die 29-jährige Hundehalterin muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.