20.03.2024, Polizeipräsidium München

447.     Versuchter Diebstahl aus Automat – Hohenbrunn

448.     Trickdiebstahl – Altstadt

449.     Trickbetrug; falscher Bankmitarbeiter – Harlaching

450.     Gemeinsame Verkehrskontrollen mit dem Kreisverwaltungsreferat München zur Verkehrssicherheit von Schulbussen – Ludwigsvorstadt

451.     Festnahme eines Tatverdächtigen nach Rollerdiebstahl – Untersendling

452.     Festnahme zweier Tatverdächtiger nach versuchtem Rollerdiebstahl – Freimann

453.     Terminhinweis: Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023 der Münchner Polizei


447.     Versuchter Diebstahl aus Automat – Hohenbrunn

Am Montag, 18.03.2024, gegen 18:15 Uhr, kam es in der Weidenstraße zu einer Sprengung eines Zigarettenautomaten. Der Zigarettenautomat befand sich offen zugänglich auf der Straße.

Ein Anwohner teilte dies, nachdem er zuvor ein lautes Knallgeräusch wahrgenommen hatte, dem Polizeinotruf 110 mit.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit über fünf Streifen ergaben bislang keine Hinweise auf die Täter.

Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Nach jetzigem Ermittlungsstand wurde die Tat möglicherweise mit illegaler Pyrotechnik durchgeführt. Es wurde nichts entwendet. Die genaue Schadenshöhe ist noch Teil der Ermittlungen.

Das Kommissariat 52 (Einbruchsdelikte) führt in diesem Fall die weiteren Ermittlungen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Weidenstraße in Hohenbrunn Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


448.     Trickdiebstahl – Altstadt

Am Dienstag, 19.03.2024, gegen 12:15 Uhr, befand sich ein 62-Jähriger mit Wohnsitz in München im „Tal“. Er hatte eine Tasche mit Schmuck und Münzen sowie Bargeld bei sich. Als er in seinen geparkten Pkw VW einstieg und die Tasche auf dem Beifahrersitz abstellte, wurde er unvermittelt von einem bislang unbekannten Mann angesprochen. Dieser lockte ihn unter einem Vorwand vom Fahrzeug weg. Währenddessen trat vermutlich ein weiterer Täter an das Fahrzeug heran und entwendete unbemerkt die auf dem Beifahrersitz befindliche Tasche.

Die Tat wurde erst verspätet zur Anzeige gebracht. Nach Angaben des 62-Jährigen wird die Tatbeute auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 55 der Münchner Kriminalpolizei.

Einer der beiden Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 35 – 40 Jahre alt, bekleidet mit einem weißen Hemd, hellblaues Cap mit gelbem Logo, südländisches / osteuropäisches Aussehen, sprach gebrochen Deutsch mit osteuropäischem Akzent

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des Tals (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


449.     Trickbetrug; falscher Bankmitarbeiter – Harlaching

Am Dienstag, 19.03.2024, gegen 15:00 Uhr, erhielt eine über 80-Jährige mit Wohnsitz in München einen Anruf von einer weiblichen Person. Die Anruferin gab sich als Mitarbeiterin eines Kreditinstituts aus und informierte die über 80-Jährige über eine vermeintlich betrügerische Geldabhebung auf ihrem Girokonto. Durch geschickte Gesprächsführung brachte sie die über 80-Jährige im Nachgang dazu, zwei Online-Überweisungen in Höhe von mehreren tausend Euro durchzuführen.

Die Anzeigenerstattung erfolgte im Nachgang durch die über 80-Jährige.

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 64 der Münchner Kriminalpolizei.


450.     Gemeinsame Verkehrskontrollen mit dem Kreisverwaltungsreferat München zur Verkehrssicherheit von Schulbussen – Stadtgebiet

Das Kreisverwaltungsreferat München führte eine gemeinsame Kontrollaktion mit der Münchner Verkehrspolizei durch. Bei dieser Aktion wurden gezielt Schulbusse ganzheitlich kontrolliert.

Fall 1 - Ludwigsvorstadt:
Am Dienstag, 19.03.2024, gegen 15:30 Uhr, wurde ein Kraftomnibus Mercedes Sprinter, welcher als Schulbus gekennzeichnet war, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass keine vorgeschriebenen Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten geführt wurden.

Bei der Fahrerin des Schulbusses handelt es sich um eine 67-Jährige mit Wohnsitz in München, welche zum Kontrollzeitpunkt zudem keine gültige Erlaubnis zur Personenbeförderung vorweisen konnte. Gegen die 67-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstößen nach dem Fahrpersonalgesetz eingeleitet.

Die Verantwortlichen des Unternehmens, in dessen Auftrag die 67-Jährige unterwegs war, wurden ebenso wegen des Ermächtigens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Zum Kontrollzeitpunkt befanden sich keine Schulkinder oder andere Personen im Fahrzeug. Die Weiterfahrt des Busses wurde unterbunden. Für die wartenden Kinder wurde ein alternativer Transport von der Schule nach Hause organisiert.

Die Ermittlungen in diesem Fall führt die Münchner Verkehrspolizei.

Fall 2 - Ludwigsvorstadt:
Am Mittwoch, 20.03.2024, gegen 07:50 Uhr, wurde vor einer Grundschule in der Ludwigsvorstadt ein 53-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Pkw, welcher als Schulbus gekennzeichnet war, kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich acht Schulkinder.

Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass ein Schüler, welcher direkt neben dem Fahrer saß, keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Zudem fehlte bei einem weiteren Schüler eine vorgeschriebene Sitzerhöhung.

Bei der Kontrolle konnte zudem Alkoholgeruch beim Fahrer festgestellt werden. Ein vor Ort durchgeführter Atem-Alkoholtest verlief positiv.

Gegen den Fahrer wurde ein entsprechendes Bußgeldverfahren zu diesen Verstößen eingeleitet. Die Weiterfahrt des Schulbusses wurde unterbunden.

Die Münchner Verkehrspolizei hat hier ebenfalls die Ermittlungen übernommen.


451.     Festnahme von Tatverdächtigen nach Rollerdiebstahl – Untersendling

Am Dienstag, 19.03.2024, gegen 02:45 Uhr, beobachtete ein Zeuge, wie zwei männliche Personen ein Kleinkraftrad kurzschlossen und anschließend entwendeten. Er verständigte daraufhin den Polizeinotruf.

Die eingesetzten Beamten konnten kurze Zeit später im Rahmen der Fahndung zwei Personen auf dem entwendeten Roller antreffen und vorläufig festnehmen. Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich um einen 22-Jährigen mit Wohnsitz in München und einen 16-Jährigen mit Wohnsitz in Königsbrunn. Bei dem 22-Jährigen, der als Fahrzeugführer des entwendeten Kleinkraftrades angetroffen wurde, bestand der Verdacht, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Des Weiteren war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Wie sich herausstellte, haben die beiden Tatverdächtigen kurz zuvor ein weiteres Kleinkraftrad entwendet. Dieses konnte im Anschluss im Nahbereich aufgefunden werden. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden Beide wieder entlassen. Bei dem 22-Jährige wurde zudem eine Blutentnahme durchgeführt.

Das Kommissariat 54 der Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


452.     Festnahme zweier Tatverdächtiger nach versuchtem Rollerdiebstahl – Freimann

Am Dienstag, 19.03.2024, gegen 14:40 Uhr, beobachtete ein Zeuge, wie zwei Männer mehrere abgestellte Motorroller begutachteten und anschließend zwei Fahrzeuge zu entwenden versuchten. Der Zeuge verständigte daraufhin den Polizeinotruf.

Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte entfernten sich die beiden Tatverdächtigen bereits von der Tatörtlichkeit. Die angegangenen Fahrzeuge ließen die Tatverdächtigen beschädigt zurück.

Kurze Zeit später konnte der Zeuge erneut die beiden Tatverdächtigen sehen und verständigte erneut den Notruf der Polizei.

Diesmal konnten die Einsatzkräfte die beiden Tatverdächtigen antreffen und nach einem Fluchtversuch vorläufig festnehmen. Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich um einen 15-Jährigen und einen 16-Jährigen (beide mit Wohnsitzen in München). Die Beiden wurden nach den polizeilichen Maßnahmen ihren jeweiligen Erziehungsberechtigten übergeben.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 54 der Münchner Kriminalpolizei.


453.     Terminhinweis: Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023 der Münchner Polizei

Münchens Polizeipräsident Thomas Hampel stellt am kommenden Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2023 des Polizeipräsidiums München vor.

Der Termin findet am

            Donnerstag, 21.03.2024, um 11:30 Uhr

im Medienzentrum des Polizeipräsidiums München (Eingang Augustinerstr. 2) statt. Der Redner steht im Anschluss für Originaltöne (O-Töne) zur Verfügung.

Alle Medienvertreter sind herzlich zu dieser Pressekonferenz eingeladen. Um eine Voranmeldung per E-Mail wird gebeten.