328. Auffinden einer verletzten Person – Pasing
329. Gefährliche Körperverletzung und antisemitische Beleidigung – Altstadt
330. Raub einer Kette – Olympiapark
331. Einbruch in Wohnung; Festnahme von zwei Tatverdächtigen – Schwabing
332. Räuberische Erpressung – Untergiesing
333. Verkehrsunfall zwischen Motorrad und Pkw; eine Person verletzt – Marsfeld
334. Pkw mit stark überhöhter Geschwindigkeit gestoppt – Sendling
328. Auffinden einer verletzten Person – Pasing
Am Sonntag, 25.02.2024, gegen 12:20 Uhr, verständigten Zeugen den Notruf darüber, dass auf dem Gehweg der Landsberger Straße auf Höhe Nr. 414 im Bereich einer Einfahrt zu einem dortigen Verbrauchermarkt eine verletzte Person mit Kopfverletzungen liegen würde. Die Person, ein 43-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck, wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und danach zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei wurde später über den Vorfall informiert. Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergaben sich bislang keine Hinweise, die die Umstände des Vorfalls erklären könnten. Insbesondere ob es sich um einen Verkehrsunfall, einen möglichen strafrechtlich relevanten Vorfall, um einen selbstverschuldeten Unglücksfall oder auch um ein medizinisches Problem, was danach zu der Verletzung führte, ist bisher unbekannt.
Der 43-Jährige konnte bislang auch keinen Angaben machen, die den Vorfall erklären.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Landsberger Straße 414 Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere zwei weibliche Personen, die nach Angaben von Zeugen vor Ort Erste Hilfe geleistet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Polizeiinspektion 41 (Laim) Tel. 089/54652-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
329. Gefährliche Körperverletzung und antisemitische Beleidigung – Altstadt
Am Freitag, 23.02.2024, gegen 22:45 Uhr, bemerkte ein 43-jähriger mit Wohnsitz in München, wie sich zwei 17-Jährige mit Wohnsitzen in München auf dem St.-Jakobs-Platz in unmittelbarer Nähe der Synagoge aus bislang nicht geklärter Ursache anschrien. Der 43-Jährige sprach die beiden 17-Jährigen auf ihr Verhalten an.
Nun richtete sich die Aggression der beiden 17-Jährigen gegen den 43-jährigen. Einer der 17-Jährigen führte Krücken mit sich und schlug damit dem 43-Jährigen gegen den Kopf. Der andere 17-Jährige schlug ebenfalls auf den 43-Jährigen ein. Dazu wurde der 43-Jährige verbal als „Scheiß-Jude“ beleidigt. Der 43-Jährige ist tatsächlich Anhänger des jüdischen Glaubens. Nach dem momentanen Erkenntnisstand war diese Religionszugehörigkeit optisch nicht erkennbar und der 43-Jährige war lediglich zufällig an diesem örtlichen Bereich. Die Polizei wurde über den Vorfall informiert und mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zur Örtlichkeit.
Der 43-Jährige war leicht verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der Fahndung wurden beide 17-Jährige in der Nähe angetroffen. Einer der Beiden verhielt er sich äußerst aggressiv und leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Beide Jugendliche wurden auf die Polizeiinspektion 11 (Altstadt) gebracht.
Sie wurden wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung angezeigt. Der aggressive 17-Jährige verblieb über Nacht im Sicherheitsgewahrsam in der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Er wurde auch wegen des Widerstands angezeigt. Der andere 17-Jährige konnte die Dienststelle nach der Sachbearbeitung wieder verlassen.
Die weitere Sachbearbeitung erfolgt nun durch das Kriminalfachdezernat 4 (Staatsschutzdelikte).
330. Raub einer Kette – Olympiapark
Am Samstag, 24.02.2024, in den Abendstunden befand sich ein 17-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München bei einem Hip-Hop-Konzert in der Olympiahalle.
Gegen 20:35 Uhr spürte der 17-Jährige einen Schlag gegen den Hinterkopf, während gleichzeitig von hinten an seiner um den Hals getragenen Kette gezogen wurde. Durch den starken Zug zerriss die Kette und wurde von einer unbekannten mit einer weißen Sturmhaube maskierten Person entwendet. Diese verschwand in der Menschenmenge des stark frequentierten Konzerts.
Der 17-Jährige strauchelte nach dem Schlag und wurde von seinen anwesenden Freunden aufgefangen. Er wurde jedoch nicht sichtlich verletzt.
Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum beim Konzert in der Olympiahalle Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
331. Einbruch in Wohnung; Festnahme von zwei Tatverdächtigen – Schwabing
Am Sonntag, 25.02.2024, gegen 02:45 Uhr, befand sich eine 54-Jährige mit Wohnsitz in München im Schlafzimmer, als sie durch Geräusche in ihrer Wohnung erwachte. Die Frau vermutete, dass sich Einbrecher in ihrer Wohnung befinden würden und verließ über ihr Schlafzimmer die Erdgeschosswohnung, um bei einer Nachbarin die Polizei zu verständigen.
Die eintreffenden Polizeibeamten bemerkten zwei männliche Personen, die gerade über ein versperrtes Tor der Gebäudeumfriedung stiegen. Beide Männer flüchteten sofort, konnten aber nach wenigen Metern gestellt und festgenommen werden. Hierbei wurde auch unmittelbarer Zwang angewendet.
Die beiden Tatverdächtigen (37 und 39 Jahre alt, beide mit georgischer Staatsangehörigkeit, jeweils ohne festen Wohnsitz in Deutschland) führten Einbruchswerkzeug mit sich. Dies wurde sichergestellt. Sie hatten sich über die Terrassentür Zugang zur Wohnung der 54-Jährigen verschafft und die Wohnung wurde nach Diebesgut durchsucht. Ob etwas aus der Wohnung entwendet wurde, bedarf noch weiterer Ermittlungen.
Die Tatverdächtigen befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Das Kommissariat 53 (Einbruchsdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
332. Räuberische Erpressung – Untergiesing
Am Sonntag, 25.02.2024, gegen 17.10 Uhr, befand sich ein 14-Jähriger mit Wohnsitz in München vor einem Schnellrestaurant in der Tegernseer Landstraße. Dort wurde er unvermittelt unter einem fadenscheinigen Vorwand von drei unbekannten männlichen Personen angesprochen. Einer der Männer zeigte ein Messer und die drei dirigierten den 14-Jährigen zu einer abgelegenen Örtlichkeit in einem Innenhof im Bereich des Candidplatzes.
Dort wurde der 14-Jährige dazu aufgefordert, seine Taschen zu leeren und alle seine mitgeführten Wertsachen auszuhändigen. Nachdem die Täter dem 14-Jährigen sein Bargeld abgenommen hatten, sprühte einer der Täter ihm mit einem derzeit noch unbekannten Spray ins Gesicht. Im Anschluss flüchteten die Täter zu Fuß.
Mit Hilfe von Passanten verständigte der 14-Jährige den Polizeinotruf. Eine sofort eingeleitete umfangreiche Fahndung ergab keine weiteren Hinweise auf die Täter.
Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1: (Sprach den 14-Jährigen an)
Männlich, ca. 15-16 Jahre alt, ca. 170 cm groß, leicht dunkler Hautton, schwarze Haare, gegelter Seitenscheitel; schwarze Daunenweste, drunter rote Trainingsjacke mit dunklen Streifen am Arm entlang, schwarze Kapuze, Jeans, weiße Schuhe, dunkler Schlauchschal, Umhängetasche und zusätzlich Bauchtasche, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent ("Straßenslang"), nannte den 14-Jährigen wiederholt "Tamam" (türkischer Ausdruck für "Okay, in Ordnung")
Täter 2: (Messer, Spray):
Männlich, ca. 15-16 Jahre alt, ca. 175 - 180 cm groß, heller Teint, hellbraune wuschelige Haare, Bartflaum, schwarze Kapuzenjacke mit weißem Reißverschluss und weißen Streifen am Arm entlang (Marke Nike), dunkle Jogginghose, weiße Schuhe, schwarzes Basecap, Deutsch ohne erkennbaren Akzent ("Straßenslang"), schwarzen Tuch mit weißem Aufdruck (vmtl. Totenköpfe)
Täter 3:
Männlich, ca. 15-16 Jahre alt, ca. 175 cm groß, heller Teint, braune Haare, starke Akne im Gesicht, dunkelblaue Trainingsjacke mit rot-orangenen Streifen (FC Barcelona Marke Nike), blaue Kapuze, schwarze Jogginghose mit weißen Streifen (Marke Adidas), weiße Schuhe, schwarzes Basecap, dunkler Schlauchschal, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent ("Straßenslang")
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Candidplatz (Untergiesing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
333. Verkehrsunfall zwischen Motorrad und Pkw; eine Person verletzt – Marsfeld
Am Montag, 26.02.2024, gegen 07:15 Uhr, fuhr ein 19-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Kawasaki Motorrad auf der Marsstraße stadtauswärts und beabsichtigte von dieser nach links in die Deroystraße abzubiegen.
Zeitgleich fuhr ein 33-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck mit einem Lynk&CO Pkw auf der Marsstraße in entgegengesetzter Richtung.
Während des Abbiegevorgangs kollidierte der 19-jährige Motorradfahrer mit der Front des entgegenkommenden Pkw. Durch den Zusammenstoß stürzte der 19-Jährige auf die Fahrbahn und wurde verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 33-Jährige blieb unverletzt.
Die beiden Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 7.000 Euro.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
334. Pkw mit stark überhöhter Geschwindigkeit gestoppt – Sendling
Am Dienstag, 27.02.2024, gegen 02:00 Uhr, führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion München eine Geschwindigkeitsüberwachung im Brudermühltunnel in München durch. Im Zuge dessen konnte durch die Beamten ein Pkw, BMW, mit einer Geschwindigkeit von 176 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen werden.
Da eine Anhaltung des Fahrzeuges aus Aspekten der Eigensicherung an der Kontrollörtlichkeit nicht möglich war, nahmen die Beamten in einem Streifenwagen die Nachfahrt auf, um das Fahrzeug anzuhalten.
Die Beamten versuchten den Fahrer des Pkw mittels Blaulicht und Martinshorn zu einer Anhaltung zu bewegen. Dieser setzte jedoch ungeachtet seine Fahrt mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet fort. Auf Grund der späten Uhrzeit und des damit verbundenen geringen Verkehrsaufkommens kam es glücklicherweise zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Schließlich gelang es im Bereich Grünwalder Straße an der Kreuzung zur Candidstraße das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.
Bei der Anhaltung gab sich der 20-jährige Fahrer mit Wohnsitz in München unwissend und konnte den Grund der Anhaltung nur schwer nachvollziehen.
Der Fahrzeugführer wurde wegen einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen angezeigt. Er muss nun mit einem Entzug der Fahrerlaubnis sowie einer Geldstrafe oder Haftstrafe rechnen. Da es sich bei dem Fahrer außerdem um einen Fahranfänger handelt, werden außerdem noch Folgemaßnahmen seitens der Fahrerlaubnisbehörde auf den 20-Jährigen zukommen.
Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt.