306. Pressekonferenz zur Verkehrssicherheitsarbeit und Verkehrsunfallentwicklung 2023 im Bereich des Polizeipräsidiums München
307. Staatsschutzrelevante Schmierschrift – Untergiesing
308. Betriebsunfall – Solln
309. Tätlicher Angriff – Forstenried
310. Brandstiftung – Berg am Laim
311. Kontrollaktion im Rotlichtmilieu – Stadtgebiet München
312. Zusammenstoß von zwei Pkw; zwei Personen verletzt – Isarvorstadt
306. Pressekonferenz zur Verkehrssicherheitsarbeit und Verkehrsunfallentwicklung 2023 im Bereich des Polizeipräsidiums München
Im Medienzentrum im Polizeipräsidium stellte Polizeivizepräsident Michael Dibowski am Freitag, 23.02.2024 die jährlichen Zahlen zur Verkehrsunfallentwicklung und zur Verkehrssicherheitsarbeit der Münchner Polizei vor. Bei den Unfallzahlen in der Stadt und im Landkreis München gab es auch 2023 Veränderungen. Gerade die Zahl der Verkehrstoten ging deutlich zurück und auch die Anzahl der Unfälle mit E Scootern verringerte sich.
Alle weiteren Zahlen und die Botschaften des Polizeipräsidiums München finden Sie in unserer heutigen Sonderbeilage
307. Staatsschutzrelevante Schmierschrift – Untergiesing
Am Mittwoch, 21.02.2024, meldete ein Zeuge, dass ein Klettergerüst auf einem Spielplatz in einem Hinterhof beschmiert wurde. Das Klettergerüst ist in Form einer Lokomotive. Auf dieses wurde mittels schwarzer Farbe eine staatsschutzrelevante Aufschrift angebracht (ein antisemitischer Inhalt mit Bezug zur NS-Zeit).
Die Entfernung des Schriftzugs wurde veranlasst.
Die Ermittlungen hat das Kommissariat 44 (Staatsschutzdelikte) übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im Zeitraum von Montag, 19.02.2204, 23:00 Uhr, bis Mittwoch, 21.02.2024, 13:50 Uhr, im Bereich der Soyerhofstraße (Untergiesing-Harlaching) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
308. Betriebsunfall – Solln
Am Mittwoch, 21.02.2024, gegen 09:00 Uhr, kam es zu einem Betriebsunfall in einem zweistöckigen Mehrfamilienhaus. Ein 54-Jähriger mit Wohnsitz in München verrichtete dort Reparaturarbeiten an einem defekten Rollladen im zweiten Obergeschoss. Während der Reparatur stürzte der Mann etwa sechs Meter in die Tiefe. Da sich der 54-Jährige bei dem Sturz schwer verletzte, wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Das Kommissariat 13 (u.a. Betriebsunfälle) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
309. Tätlicher Angriff – Forstenried
Am Mittwoch, 21.02.2024, gegen 18:00 Uhr, wurde eine uniformierte Streifenbesatzung der Münchner Polizei nach Forstenried zur Schlichtung einer verbalen Streitigkeit gerufen.
Der Anlass der Streitigkeit ist noch nicht genau geklärt. Möglicherweise gab es eine Meinungsverschiedenheit aufgrund der jeweiligen Teilnahme am Straßenverkehr.
Vor Ort konnte ein 24-jähriger Mann sowie eine 48-jährige Frau, jeweils mit Wohnsitzen in München, angetroffen werden. Als der Streit scheinbar geschlichtet war, schrie der 24-Jährige die 48-Jährige an und wollte sie daran hindern, in ihr Auto zu steigen. Als sich daraufhin die 23-jährige Polizeibeamtin in den Weg stellte, wurde diese durch den 24-Jährigen zur Seite gestoßen. Der 27-jährige Polizeibeamte konnte den 24-Jährigen schließlich aufhalten, wobei dieser aber anfing, mit den Fäusten auf den Polizeibeamten einzuschlagen. Der Beamte wurde hierbei mehrfach im Bereich des Kopfes und des Oberkörpers getroffen.
Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung fielen der 24-Jährige und der Polizeibeamte zu Boden. Hier versuchten die beiden Beamten den 24-Jährigen unter Kontrolle zu bringen, während dieser heftig um sich trat. Plötzlich ließ der 24-Jährige nach, schloss die Augen und war scheinbar nicht mehr ansprechbar. Daraufhin lösten die Beamten den Griff, um den Mann eventuell medizinisch versorgen zu können. Dieser schrie die Beamten aber unvermittelt an, beleidigte sie verbal, zog die Polizeibeamtin an den Haaren und begann wieder mit den Fäusten um sich zu schlagen. Erst nach dem Eintreffen weiterer Polizeibeamter konnte der 24-Jährige gefesselt werden.
Beide Polizeibeamte erlitten bei dem Vorfall diverse Schürfwunden im Gesicht sowie an Händen und Knien. Der Beamtin wurden auch Haare ausgerissen. Die Beamten waren aufgrund der Verletzungen vorläufig nicht mehr dienstfähig. Der 24-Jährige blieb unverletzt.
Der 24-Jährige wurde am Folgetag vorgeführt und von der zuständigen Richterin entlassen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, eines Angriffs auf Polizeibeamte und einer Beleidigung übernommen.
310. Brandstiftung – Berg am Laim
Am Dienstag, 20.02.2024, gegen 16:00 Uhr, brannte ein Müllraum mit den darin befindlichen Müllcontainern in der Berg-am-Laim-Straße. Der Müllraum brannte komplett aus und es kam zu einer massiven Rauchentwicklung. Das Feuer konnte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht werden.
Nach den ersten Ermittlungen vor Ort der Münchner Kriminalpolizei besteht der Verdacht, dass der Brand im Zusammenhang mit der Benutzung von Pyrotechnik stehen könnte.
Die Ermittlungen wergen Verdachts der Brandstiftung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion führt das Kommissariat 13 (Branddelikte).
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Berg-am-Laim-Straße, Dornbergstraße und Freisinger Straße (Berg am Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis der Münchner Polizei:
Es wird in den nächsten Tagen einen Aushang bei den Anwesen im benachbarten und betroffenen Bereich erfolgen.
311. Kontrollaktion im Rotlichtmilieu – Stadtgebiet München
Am Mittwoch, 21.02.2024, wurde im Verlauf des Nachmittags und des Abends eine Kontrollaktion im Rotlichtmilieu durchgeführt. Hintergrund waren Mitteilungen aus der Bevölkerung sowie eigene Internetrecherchen, die auf mehrere Fälle von illegaler Wohnungs- und Hotelprostitution hindeuteten. Das Kommissariat 35 des Polizeipräsidiums München führte diesbezüglich einen entsprechenden Schwerpunkteinsatz durch. Im Stadtgebiet München wurden daraufhin fünf Objekte überprüft.
Hierbei konnten letztendlich fünf Frauen zwischen 24 und 36 Jahren wegen verbotener Prostitutionsausübung überführt werden. Sie wurden in der Folge entsprechend angezeigt.
An einem Objekt in Trudering konnte letztendlich in einem Wohnanwesen eine illegale Prostitutionsstätte entdeckt werden. Hier waren in einer Wohnung die Zimmer milieutypisch eingerichtet. Insgesamt waren dort drei Frauen sowie der Wohnungsmieter anwesend. Bei einer dieser Frauen konnte die Prostitution direkt nachgewiesen werden. Der 52-jährige Wohnungsmieter wurde wegen des Betriebs einer Prostitutionsstätte ohne Erlaubnis angezeigt.
312. Zusammenstoß von zwei Pkw; zwei Personen verletzt – Isarvorstadt
Am Donnerstag, 22.02.2024, gegen 17:55 Uhr, fuhr ein 80-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem Mercedes Pkw auf der Fraunhoferstraße stadteinwärts. Vor ihm stockte verkehrsbedingt der Straßenverkehr. Er fuhr daraufhin nach links auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs.
Dort fuhr zur selben Zeit ein 74-Jähriger mit Wohnsitz in München mit einem BMW Pkw. Es kam zu einem frontalen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß wurde der BMW auf einen sich dort befindlichen Seat Pkw geschoben, mit dem ein 55-Jähriger mit Wohnsitz in München fuhr.
Bei dem Unfall wurden der BMW- und der Mercedes-Fahrer verletzt. Sie wurden zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Der Seat-Fahrer blieb unverletzt.
Alle Fahrzeuge wurden beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von über 50.000 Euro. Ausgelaufene Betriebsstoffe der Fahrzeuge mussten von der Feuerwehr gebunden werden.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Unfallablaufs und der Unfallursache übernommen. Der 80-Jährige wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.