281. Bedrohung; Festnahme von zwei Tatverdächtigen – Ludwigsvorstadt
282. Raubdelikt – Pasing
283. Computerbetrug – Neuhausen
284. Betrügerisches Wohnungsangebot – Schwabing
285. Einbruch in Wohnung – Neuhausen
286. Einbruch in Wohnung; Festnahme eines Tatverdächtigen – Freimann
287. Raubdelikt – Obersendling
288. Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Ramersdorf
289. Missbrauch von Notrufen – Forstenried
290. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin; eine Person verletzt; Pkw entfernt sich – Feldmoching
281. Bedrohung; Festnahme von zwei Tatverdächtigen – Ludwigsvorstadt
Am Montag, 19.02.2024, um 21:10 Uhr, kam es im Hinterhof einer Sozialeinrichtung in der Bayerstraße zu einer Bedrohungssituation. Eine 15-Jährige mit Wohnsitz in München, die sich in Begleitung eines 18-Jährigen mit Wohnsitz in München befand, bedrohte eine 16-Jährige sowie eine 14-Jährige (beide mit Wohnsitzen in München) mit einem gezogenen Einhandmesser. Zusätzlich bedrohte sie die beiden noch verbal.
Als ein Betreuer der dortigen Sozialeinrichtung dazwischen ging, verließen alle Beteiligten fluchtartig den Hinterhof.
Wie sich im Nachhinein herausstellte, kam es innerhalb der gleichen Personengruppe kurze Zeit zuvor in einer Grünanlage zu einer ähnlichen Bedrohungssituation. Hierbei gingen die Bedrohungshandlungen von dem 18-Jährigen aus. Ob hier ebenfalls ein Messer gezogen wurde, ist bislang noch Gegenstand der Ermittlungen.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten die 15- und der 18-Jährige im Bereich der Hackerbrücke gestellt und widerstandslos festgenommen werden. Bei der Festnahmeaktion wurde von den eingesetzten Beamten die Dienstwaffe gezogen, um die Tatverdächtigen zu Boden zu dirigieren. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde bei der 15-Jährigen das Einhandmesser aufgefunden. Dieses wurde sichergestellt. Auch bei dem 18-Jährigen konnten ein kleines Taschenmesser aufgefunden werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall keiner.
Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Beendigung der Sachbearbeitung entlassen. Sie wurden wegen der Bedrohung angezeigt und die 15-Jährige erhielt noch eine Anzeige wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
282. Raubdelikt – Pasing
Am Sontag, 18.02.2024, gegen 07:15 Uhr, verließ ein 31-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen eine Tanzveranstaltung nahe der Hildachstraße. Unmittelbar vor der Veranstaltungsörtlichkeit wurde der 31-Jährige von ca. drei bis sechs unbekannten Personen von hinten zu Boden geschlagen. Am Boden liegend wurde der Mann weiter mehrfach geschlagen und getreten. Hierbei wurde ihm das Mobiltelefon und die Geldbörse mit einem dreistelligen Bargeldbetrag entwendet.
Als die Täter von ihm abließen, konnte er sich aufrichten und zurück zur Veranstaltung fliehen. Von dort aus begab er sich zu einer Polizeidienststelle, um eine Anzeige zu erstatten.
Da der 31-Jährige am Boden liegend sein Gesicht mit den Händen schützte, konnte er die Anzahl der Angreifer nur vage schätzen und angeben, dass die Stimmen männlich klangen sowie, dass die Täter deutsch sprachen. Der 31-Jährige wurde bei dem Überfall leicht verletzt.
Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Hildachstraße (Pasing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
283. Computerbetrug – Neuhausen
Im November letzten Jahres wurde der Geschäftsführer einer sozialen Einrichtung von seiner Buchhaltung darüber informiert, dass im Zeitraum von Freitag, 06.10.2023 bis zum
Montag, 06.11.2023 elf unberechtigte Überweisungen in einem insgesamt mittleren fünfstelligen Eurobetrag erfolgten.
Die Transaktionen wurden auf verschiedene Konten in Deutschland und Litauen transferiert. Am Dienstag, 07.11.2023 wurde der Sachverhalt bei einer Münchner Polizeiinspektion angezeigt und daraufhin hat das Kommissariat 122 (Cybercrime) die Ermittlungen aufgenommen. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Geld an verschiedenen Geldautomaten im Münchner Stadtgebiet abgehoben oder zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen von den Tatverdächtigen verwendet wurde.
Die Zugangsdaten zu dem betroffenen Online-Banking-Konto wurden von den Tatverdächtigen in Erfahrung gebracht und danach für den Betrug genutzt.
Im weiteren Verlauf konnten fünf Tatverdächtige ermittelt werden (im Alter von 29 bis 57 Jahren mit Wohnsitzen in Deutschland und Rumänien). Zwei Wohnungsdurchsuchungen wurden in Deutschland am Mittwoch, 14.02.2024 vollzogen (in Bayern und Baden-Württemberg). Ein Tatverdächtiger wurde in Untersuchungshaft genommen.
Die weiteren Ermittlungen wegen Computerbetrug, Ausspähen von Daten und Datenveränderung führt das Kommissariat 122 (Cyber-Crime).
284. Betrügerisches Wohnungsangebot – Schwabing
Eine 34-jährige türkische Staatsangehörige ohne festen Wohnsitz in Deutschland mietete unter falschen Personalien eine Wohnung Schwabing an und inserierte diese anschließend bei diversen Immobilienportalen als Mietwohnung.
Seit Dienstag, 13.02.2024, organisierte die 34-Jährige zahlreiche Besichtigungen der Wohnung mit Interessenten, welche alle nach einer Zusage eine Kaution in Höhe von mehreren tausend Euro auf ein deutsches Bankkonto leisten sollten.
Da einem Wohnungsinteressenten Ungereimtheiten auffielen, verglich er die Wohnung im Internet mit Angeboten für kurzfristige Vermietungen, entdeckte dort die betroffene Wohnung und wurde so auf den Betrugsversuch aufmerksam. Er erstattete eine Anzeige bei der Polizei.
Durch zivile Beamte der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) konnte die Tatverdächtige bei einer Besichtigungsaktion festgenommen werden. Es wurden außerdem Falschgeld (gefälschte Euro-Banknoten) sowie Wertgegenstände (Schmuck und eine Uhr) und Unterlagen von potentiellen Geschädigten aufgefunden. Alle Gegenstände wurden sichergestellt.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass die 34-Jährige nicht allein handelte, sondern hierbei mehrere Personen beteiligt waren und alles professionell organisiert war. Die Immobilienanzeigen wurden in den diversen Portalen kurz nach der Festnahme gelöscht.
Die 34-Jährige wegen versuchten Betrugs und wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld angezeigt. Es wurde vom zuständigen Ermittlungsrichter ein Haftbefehl gegen die 34-Jährige erlassen.
Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 64 (Betrugsfälle) übernommen.
Zeugenaufruf:
Es ist nach jetzigem Kenntnisstand von einer sehr hohen Anzahl an Geschädigten auszugehen. Deshalb werden alle Personen, die ein Immobilienangebot in der Kurfürstenstraße 20 im Zeitraum von Dienstag, 13.02.2024, bis Donnerstag, 15.02.2024 angenommen haben gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 64, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
285. Einbruch in Wohnung – Neuhausen
Am Montag, 19.02.2024, zwischen 08:00 Uhr und 17.30 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Nach Durchsuchung sämtlicher Räume nach Diebesgut wurde eine hochwertige Uhr sowie Münzen entwendet. Der oder die Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.
Das Kommissariat 53 (Einbruchsdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Arnulfpark, Marlene-Dietrich-Straße und Arnulfstraße (Neuhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
286. Einbruch in Wohnung; Festnahme eines Tatverdächtigen – Freimann
Am Montag, 19.02.2024, gegen 02:45 Uhr, wachte eine 65-Jährige mit Wohnsitz in München durch Geräusche in ihrer Wohnung auf und fand auf der Suche nach der Ursache einen unbekannten Mann schlafend auf der Couch vor.
Die daraufhin hinzugerufenen Polizeibeamten mussten den Mann, welcher wohl aufgrund seines alkoholisierten Zustandes eingeschlafen war, wecken. Es handelte sich dabei um einen 39-jährigen Ukrainer, welcher auf bislang unbekannte Art und Weise in die Wohnung gelang war. Da der 39-Jährigen keinen festen Wohnsitz in Deutschland besitzt und bereits wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten war, wurde vom Ermittlungsrichter ein Haftbefehl erlassen. Er wurde wegen eines versuchten Einbruchsdiebstahls und eines Hausfriedensbruchs angezeigt.
Das Kommissariat 53 (Einbruchsdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
287. Raubdelikt – Obersendling
Am Freitag, 16.02.2024, gegen 21:30 Uhr, befanden sich vier Jugendliche mit Wohnsitzen im Landkreis München im Alter zwischen 15 und 16 Jahren am S-Bahnhof Siemenswerke und warteten auf eine Bahn. Dort wurden sie von einer Gruppe von acht bislang unbekannten jüngeren Personen angesprochen und unter Drohungen aufgefordert, Geldbörsen und Bargeld zu übergeben. Durch die verbale Aggressivität eingeschüchtert übergab einer der Jugendlichen einen Bargeldbetrag. Einem weiteren Jugendlichen fasste einer aus der Gruppe der Täter in die Hosentasche und entnahm dessen Geldbörse. Anschließend flüchteten die Täter vom Bahnsteig. Die Polizei wurde informiert. Fahndungsmaßnahmen brachten keine Hinweise auf die Täter.
Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Drei der acht Täter konnten genauer beschrieben werden:
Täter 1:
Männlich, ca. 18 Jahre alt, ca. 180-185 cm groß, kurze dunkle Haare, südeuropäisches Aussehen, auffällig große Nase, sprach Deutsch; bekleidet mit einem grauen Jogginganzug
Täter 2:
Männlich, ca. 18-20 Jahre alt, lange, dunkle, gegelte und zu einem Zopf gebundene Haare, Schnurrbart, südeuropäisches Aussehen
Täter 3:
Männlich, ca. 18-20 Jahre alt, kurze, dunkelbraune Haare, Seitenscheitel, schlanke Statur, Bart, südeuropäisches Aussehen; bekleidet mit schwarzem Anorak mit Pelzkragen und silberfarbenem Logo am linken Ärmel, darunter ein grau-weißes Oberteil; heller Hose
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des S-Bahnhofes Siemenswerke (Obersendling) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
288. Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Ramersdorf
Am Montag, 19.02.2024, gegen 18.50 Uhr, befanden sich mehrere Fahrgäste in einer U-Bahn, als ein Mann seine Hose herunterzog und erkennbar sexuelle Handlungen an sich vollzog. Unter den Fahrgästen, die dies beobachteten, befand sich ein 18-Jähriger und eine 14-Jährige (beide mit Wohnsitzen in München).
Der 18-Jährige verständigte daraufhin die Polizei. Bis zum Eintreffen der verständigten Polizei konnte der Tatverdächtige (40-jähriger Deutscher, ohne festen Wohnsitz in Deutschland) durch Passanten festgehalten werden.
Der 40-Jährige wurde anschließend in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Er wird im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt.
Das Kommissariat 15 (Sexualdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
289. Missbrauch von Notrufen – Forstenried
Am Montag, 19.02.2024, gegen 13:30 Uhr, wählte ein 25-Jähriger mit Wohnsitz in München den Polizeinotruf 110 und er teilte mit, dass er von seinen Mitbewohnern (er gab an in einer Wohngemeinschaft zu wohnen) soeben mit einem Messer und einer Schusswaffe bedroht worden wäre. Er würde sich mittlerweile außerhalb der Wohnung befinden. Daraufhin wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei sofort zur Örtlichkeit geschickt, um diese möglicherweise gefährliche Situation zu klären.
Die Beamten konnten die Wohnung betreten und die beiden dortigen Bewohner sichern. Im Rahmen der ersten Abklärung stellte sich heraus, dass sich die drei Personen miteinander in einer Auseinandersetzung befinden, die einen Kontext mit dem Zusammenwohnen hat. Dabei wurde der 25-Jährige am Vortag der Wohnung verwiesen und er hatte keinen Schlüssel mehr.
Daraufhin wurde der 25-Jährige von den Beamten als Tatverdächtiger eines Vortäuschens einer Straftat und eines Missbrauchs von Notrufen belehrt und angezeigt. Daraufhin beleidigte der 25-Jährige die eingesetzten Beamten verbal mit sittlich abwertenden Bezeichnungen. Er wurde wegen der Beleidigung angezeigt und erhielt danach einen Platzverweis.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
290. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgängerin; eine Person verletzt; Pkw entfernt sich – Feldmoching
Am Montag, 19.02.2024, gegen 05.15 Uhr, befand sich eine 53-Jährige mit Wohnsitz in München als Fußgängerin auf dem Gehweg der Dachauer Straße. Auf Höhe mit der Kreuzung zur Karlsfelder Straße wollte sie die Dachauer Straße zu Fuß überqueren. Die Fußgängerampel zeigte für sie zu diesem Moment grünes Licht.
Zur gleichen Zeit kam ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer mit einem Pkw aus der Karlsfelder Straße. An der Kreuzung mit der Dachauer Straße bog das Fahrzeug in diese ab und fuhr Richtung stadtauswärts weiter.
Bei dem Abbiegevorgang kam es zu einer Kollision mit der Fußgängerin. Diese wurde durch den Unfall verletzt. Zeugen alarmierten daraufhin den Rettungsdienst und die Polizei. Die Frau wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der unbekannte Pkw-Fahrer entfernte sich nach dem Unfall mit seinem Fahrzeug vom Unfallort, ohne seinen gesetzlichen Verpflichtungen als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.