222. Zusammenstoß von zwei Pkw - Neuperlach
223. Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Einsatzfahrzeuges der Polizei - Milbertshofen
224. Jagdwilderei - Riem
225. Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohungssituation - Grasbrunn
226. Größerer Polizeieinsatz - Berg am Laim
227. Kontrollen von mehreren Fahrzeugen und Personen der Autoposer-Szene - Brunnthal
228. Widerstandshandlungen nach Verkehrskontrolle, drei Polizeibeamt verletzt - Haidhausen
229. Terminhinweis: Pressekonferenz zum Polizeieinsatz anlässlich der 60. Münchner Sicherheitskonferenz
222. Zusammenstoß von zwei Pkw - Neuperlach
Am Freitag, 09.02.2024, gegen 19:30 Uhr, fuhr eine 40-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Toyota Pkw auf dem Karl-Marx-Ring.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 32-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Ebersberg mit einem VW- Pkw auf der Kurt-Eisner-Straße. Er wollte von dort in den Karl-Marx-Ring einbiegen.
Im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Bei dem Unfall wurde die 40-Jährige verletzt und sie musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Von der Münchner Berufsfeuerwehr mussten ausgelaufene Betriebsstoffe der Fahrzeuge gebunden und die Fahrbahn gereinigt werden. Während dieser Maßnahmen und der Unfallaufnahme durch die Münchner Verkehrspolizei kam es zu Absperrungen im Unfallbereich. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von über 5.000 Euro. Der 32-Jährige wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.
Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.
223. Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Einsatzfahrzeuges der Polizei - Milbertshofen
Am Freitag, 09.02.2024, gegen 06:10 Uhr, fuhr ein 22-jähriger Polizeibeamter des Polizeipräsidiums München mit einem Streifenwagen auf der Knorrstraße. Er benutzte die Sondersignale und war auf dem Weg zu einer Alarmmeldung in einem Wohnhaus in Freimann. Der Einsatz wurde später als Fehlalarm beendet.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 30-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem BMW-Pkw auf dem Frankfurter Ring.
Im Kreuzungsbereich der beiden Straßen kam es daraufhin zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Nach den ersten Ermittlungen der Münchner Verkehrspolizei fuhr der Polizeibeamte in den Kreuzungsbereich ein, während die Ampel für ihn rotes Licht zeigte. Bei dem Unfall wurden beide Fahrer leicht verletzt. Sie gingen selber zum Arzt.
Es entstand ein Gesamtschaden von über 50.000 Euro.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung des Unfallablaufs aufgenommen.
224. Jagdwilderei - Riem
Am Freitag, 09.02.2024, gegen 23:00 Uhr, bemerkte ein Zeuge, wie ein Mann am Riemer See mit einer Harpune auf Wildenten zielte und schoss. Der Zeuge alarmierte sofort den Polizeinotruf 110.
Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zur Einsatzörtlichkeit und trafen dort einen 56-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis München. Der Mann führte eine Harpune mit sich und weitere Gegenstände, die für eine Jagdtätigkeit geeignet sind. Diese Gegenstände wurden sichergestellt. Ein verletztes oder getötetes Tier konnte nicht aufgefunden werden.
Der 56-Jährige wurde zu einer Polizeiinspektion mitgenommen und dort wegen einer Jagdwilderei angezeigt. Eine Jagdberechtigung konnte er nicht vorweisen.
Nach der Anzeigenerstattung und weiteren Sachbearbeitung wurde er wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 65.
225. Größerer Polizeieinsatz nach Bedrohungssituation - Grasbrunn
Am Freitag, 09.02.2024, gegen 08:00 Uhr, wurde die Polizei darüber informiert, dass sich ein Bewohner einer Unterkunft in Grasbrunn auffällig verhalten würde. Er war nackt, machte den Eindruck, dass er unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte und er machte drohende verbale Äußerungen.
Die Polizei fuhr mit mehreren Streifen und Einsatzkräften von geschlossenen Einheiten zur Einsatzörtlichkeit. Sie trafen dort auf den Mann (ein 32-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger), dieser hatte ein längeres Küchenmesser in der Hand. Der Mann wirkte auf die Beamten auch psychisch auffällig.
Die Umgebung um den Wohncontainer, indem sich der Mann aufhielt, wurde von der Polizei abgesperrt. Daraufhin wurde der 32-Jährige von den Einsatzkräften überwältigt. Dabei wurde er leicht verletzt. Er wurde zur ambulanten Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Nach der medizinischen Versorgung dort wurde er zur weiteren Behandlung in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
226. Größerer Polizeieinsatz - Berg am Laim
Am Samstag, 10.02.2024, gegen 17.10 Uhr, wurde die Polizei über Notruf 110 von einer Anwohnerin der Neumarkter Straße informiert, dass sich mehrere Personen in einem leerstehenden Gebäudekomplex aufhalten würden. Die Mitteilerin gab an, das Klirren von eingeschlagenen Fensterscheiben gehört zu haben. Mehrere Personen hatten zudem mit einem Feuerlöscher herumgesprüht.
Daraufhin fuhren mehrere Streifenwagen zum Einsatzort. Zunächst konnten zwei Personen festgestellt werden, die sich beim Anblick der Einsatzkräfte auf ein angrenzendes Bahngelände entfernten. Sofort wurde die Bundespolizei informiert und der Zugverkehr gedrosselt. Die weitere Fahndung nach den beiden Personen führte nicht zu deren Ergreifung. Der Zugverkehr in diesem Bereich wurde zeitnah wieder komplett freigegeben.
Bei der Durchsuchung des leerstehenden Gebäudes konnten drei Personen festgestellt und kontrolliert werden. Dabei handelte es sich um einen 28-Jährigen aus dem Landkreis Starnberg, einen 19-Jährigen aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und einen 16-Jährigen aus dem Landkreis Miesbach.
Gegen die drei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet, da sich mehrere zerbrochene Fensterscheiben festgestellt wurden. Die Drei erhielten einen Platzverweis und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
An den Fahndungsmaßnahmen waren über zehn Streifen des Polizeipräsidiums München sowie Kräfte der Bundespolizei beteiligt.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Kriminalpolizei geführt.
227. Kontrollen von mehreren Fahrzeugen und Personen der Autoposer-Szene - Brunnthal
Am Samstag, 10.02.2024, gegen 20:50 Uhr, stellte eine Streife der Polizeiinspektion 28 (Ottobrunn) im Bereich Brunnthal auf einem Gewerbeparkplatz zirka 70 Jahrzeuge mit etwa 100 Personen fest, die sich hier trafen. Den ersten Eindrücken nach handelte es sich um Fahrzeuge und Personen aus der Autoposerszene. In der Vergangenheit waren solche Treffen von Autoposern oft Anlass für Sicherheitsstörungen wie beispielsweise illegale Fahrzeugrennen, Lärmbelästigungen und verkehrsgefährdendem Verhalten.
Es wurde beschlossen, die Fahrzeuge und Personen einer Kontrolle zu unterziehen. Hierzu wurden mehrere Streifen zusammengezogen, unter anderem Kräfte der Münchner Einsatzhundertschaft sowie mehrere Verkehrsstreifen aus dem Polizeipräsidium Oberbayern-Nord.
Während die Streifen noch auf Anfahrt waren, entfernte sich bereits ein Großteil der Fahrzeuge und Personen von der Örtlichkeit. Vor Ort konnten über 20 Fahrzeuge samt Insassen kontrolliert werden. Hier wurden die Personalien und Fahrzeugdaten erhoben. Die Anwesenden erhielten einen Platzverweis. Die Personen mit den Fahrzeugen kamen den Platzverweisen entsprechend nach.
Bei einem Pkw BMW konnten durch eine Streife mehrere technische Veränderungen festgestellt werden, welche den Verdacht des Erlöschens der Betriebserlaubnis nahelegten. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt und ein technisches Gutachten folgt. Gegen den 23-Jährigen mit Wohnsitz im Landkreis München wurde ein entsprechendes Bußgeldverfahren eingeleitet.
228. Widerstandshandlungen nach Verkehrskontrolle, drei Polizeibeamte verletzt - Haidhausen
Am Freitag, 09.02.2024, gegen 22:00 Uhr, führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 21 (Au) eine Verkehrskontrolle in der Rosenheimer Straße durch. Dabei wurde ein 40-Jähriger, wohnhaft in München, mit seinem Pkw VW kontrolliert und einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Bei der Kontrolle konnte im Fahrzeug ein sogenanntes „Blitzerwarngerät“ festgestellt werden. Dieses Gerät ist in Deutschland nicht zugelassen und erfüllte den Anfangsverdacht einer Ordnungswidrigkeit.
Der Fahrer wurde darüber belehrt. Während der Kontrolle verhielt sich der Fahrer gegenüber den kontrollierenden Beamten äußerst aggressiv. Eine Durchsuchung lehnte er ab. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens entschlossen sich die Beamten, den 40-Jährigen zu fesseln. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen. Durch diese wurden die drei Polizeibeamten verletzt. Einer der Polizeibeamten musste vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die beiden anderen Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen, die vor Ort nicht behandelt werden mussten.
Eine Gruppe der 3. Einsatzhundertschaft (USK) des Polizeipräsidiums München übernahm den 40-Jährigen und führte mit ihm die weiteren polizeilichen Maßnahmen durch.
Gegen den 40-Jährigen wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Die Ermittlungen in diesem Fall führt die Münchner Kriminalpolizei.
229. Terminhinweis: Pressekonferenz zum Polizeieinsatz anlässlich der 60. Münchner Sicherheitskonferenz
Anlässlich des polizeilichen Großeinsatzes zur Münchner Sicherheitskonferenz in diesem Jahr führt der Einsatzleiter Polizeivizepräsident Michael Dibowski am
Dienstag, 13.02.2024, um 11:30 Uhr
im Medienzentrum des Polizeipräsidium München (Eingang Augustinerstr. 2) eine Pressekonferenz durch, bei der der diesjährige Polizeieinsatz der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen. Um eine Voranmeldung per E-Mail wird gebeten.