24.01.2022, Polizeipräsidium Unterfranken

ROTHENBUCH, LKR. ASCHAFFENBURG. Bereits am Freitagabend war ein 29-Jähriger alleinbeteiligt mit einem Kleinkraftrad auf der B26 gestürzt. Bei der Unfallaufnahme entdeckten die Polizeibeamten mehrere hundert Gramm Marihuana im Gepäck des Mannes. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den Verunfallten wegen des Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln.
 
Am Freitagabend ereignete sich gegen 22.30 Uhr auf der B26 ein Verkehrsunfall, bei dem ein 29-Jähriger ohne Fremdbeteiligung von einem Kleinkraftrad zu Sturz kam. Der Zweiradfahrer kam aus Richtung Laufach und war in Richtung Lohr unterwegs. Infolge des Unfalls verletzte sich der Mann leicht im Gesicht. Behandeln lassen wollte sich der Zweiradfahrer nicht und tat die Sache als Kleinigkeit ab. Die hinzugerufene Polizeistreife fand bei dem Mann schließlich mehrere hundert Gramm Marihuana. Eine Fahrerlaubnis konnte er nicht vorweisen. Zudem steht der Fahrer in Verdacht unter Betäubungsmitteleinfluss gefahren zu sein. Ob das Kleinkraftrad ordnungsgemäß zugelassen war, ist auch noch fraglich. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Aschaffenburg gegen den 29-Jährigen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie der im Raum stehenden Verkehrsdelikte.
 
Die Betäubungsmittel wurden sicherstellt. Auch das Kleinkraftrad befindet sich noch in polizeilicher Verwahrung.