19.01.2022, Polizeipräsidium Mittelfranken

ROTHENBURG OB DER TAUBER. (89) Am Dienstagabend (18.01.2022) bedrohte ein Unbekannter eine Frau im Stadtgebiet Rothenburg ob der Tauber mit einer Waffe. Möglicherweise wurde derselbe Mann auch im Bereich des Dombühler Bahnhofs (Lkrs. Feuchtwangen) gesehen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.


Gegen 21:15 Uhr teilte ein Passant mit, dass er eine männliche Person am Bahnhof in Dombühl gesehen hätte, die womöglich ein Gewehr bei sich trug. Der Mann soll die Gleise entlang gelaufen sein und hatte sich bis zum Eintreffen einer Polizeistreife unerkannt entfernt.

Gegen 21:55 Uhr erhielt die Polizei über Notruf eine ähnliche Mitteilung aus dem von Dombühl etwa 20 Kilometer entfernten Rothenburg ob der Tauber. Ein Mann bedrohte eine Frau in der Ansbacher Straße und forderte unter Vorhalt einer Langwaffe die Herausgabe von Bargeld. Die Frau fing daraufhin an zu Schreien und schaffte es, den Täter ohne Beute in die Flucht zu schlagen. Sie selbst blieb unverletzt.

Der Unbekannte flüchtete zu Fuß in die Erlbacher Straße und rannte von dort aus in den Daßdorfweg.

Täterbeschreibung (in beiden Fällen):
männlich, dunkel gekleidet (Lederjacke) und Sturmhaube, welche er über den Kopf gezogen hatte. Er führte vermutlich eine Langwaffe mit sich.

Der Räuber in Rothenburg o. d. Tauber kann zusätzlich noch als etwa 185 Zentimeter groß und etwa 25 Jahre alt beschrieben werden.

Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief bislang ohne Erfolg. Neben mehreren Streifenbesatzungen der Polizeiinspektionen Rothenburg o. d. Tauber und Feuchtwangen war auch ein Hundeführer mit Diensthund in die Fahndung eingebunden. Zudem unterstützte ein Hubschrauber die Fahndungsmaßnahmen der Einsatzkräfte am Boden.

Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei prüft derzeit einen Zusammenhang der beiden Fälle und hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Raubüberfalls gegen den Unbekannten eingeleitet. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333  in Verbindung zu setzten.

Zeugen, die eine tatverdächtige Person antreffen, werden aufgefordert, sofort den Polizeinotruf 110 zu wählen und sich äußerst vorsichtig zu verhalten - der Täter soll bewaffnet sein!


Erstellt durch: Mirjam Werner