07.12.2021, Polizeipräsidium Oberbayern Süd

KREUTH, LKR. MIESBACH. Am Dienstag, den 07.12.2021, kam es gegen 06.50 Uhr auf der Bundesstraße 307 zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei welchem ein 20-Jähriger tödlich verletzt wurde. Die Polizeiinspektion Bad Wiessee hat noch vor Ort unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Die Bundesstraße war über einen längeren Zeitraum in diesem Bereich komplett gesperrt.

Am Dienstag, den 07.12.2021, fuhr ein 20-jähriger Kreuther gegen 06.50 Uhr mit seinem Pkw von Kreuth in Richtung Rottach-Egern. In der leichten Rechtskurve der Bundesstraße 307 auf Höhe des Ortsteils Scharling kam der junge Kreuther mit seinem Pkw, vermutlich aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse, ins Schleudern. Der junge Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit der Beifahrerseite gegen einen entgegen kommenden Lkw. 

Der junge Kreuther wurde bei dem Verkehrsunfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag. Der 52-jährige Lkw-Fahrer aus Krefeld und sein 51-jähriger Beifahrer blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt.

Die sachleitende Staatanwaltschaft München II ordnete ein unfallanalytisches Gutachten sowie weitere Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache an.

Der geschätzte Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt 10.000€. Die Bundesstraße war für insgesamt knapp fünf Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde über Schärfen/Scharling umgeleitet. Im Einsatz waren die Feuerwehren Kreuth und Rottach-Egern, ein Notarzt und der Rettungsdienst sowie die Notfallseelsorge. An der Unfallstelle waren zudem mehrere Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Bad Wiessee und der Autobahnpolizeistation Holzkirchen eingesetzt.