30.11.2021, Polizeipräsidium Oberfranken

COBURG. Im Rahmen einer Personenkontrolle am Coburger Bahnhofsplatz stießen die Polizisten auf einen überraschenden Fund. Ein 18-Jähriger hatte knapp ein Kilo Marihuana in seinem Rucksack versteckt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

Zunächst hielt sich der Heranwachsende aus dem Raum Lichtenfels fußläufig in der Bahnhofsunterführung auf, als die Coburger Ordnungshüter auf ihn aufmerksam wurden. Die Beamten zeigten richtiges Gespür. Bei der Inaugenscheinnahme des Reisegepäcks fanden sie einen Beutel mit Marihuana, der fast den gesamten Rucksack ausfüllte. Zudem befand sich darin eine Haschischplatte im niedrigen dreistelligen Grammbereich. Für den 18-Jährigen folgte darauf die vorläufige Festnahme. Den Inhalt seines Rucksacks musste er den Polizisten überlassen, die das Rauschgift beschlagnahmten.

Die Kriminalpolizei Coburg führt die weiteren Ermittlungen in dem Fall. Der 18-Jährige muss sich nun wegen mehrerer Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten.