25.11.2021, Bayerisches Landeskriminalamt

München/Füssen – Mit etwa 20 Kilogramm Heroin im Kofferraum haben Beamte der Grenzpolizeistation (GPS) Pfronten einen 48-Jährigen auf der Autobahn 7 vor dem Grenztunnel Füssen erwischt. Die Drogen im Wert von mehr als einer halben Million Euro lagen in einem nachträglich in den Wagen eingebauten professionellen Schmuggelversteck. Der Mann kam in Untersuchungshaft.

Der 48-Jährige war am Montag, 22. November 2021, gegen 19 Uhr Richtung Süden gefahren, als die Polizisten ihn stoppten und kontrollierten. Im Bereich des Kofferraums stellten sie bauliche Unregelmäßigkeiten fest. Bei genauerer Untersuchung stießen die Beamten auf das nachträglich eingebaute Versteck, in dem sich das in 20 einzelnen Paketen verpackte Rauschgift befand.

Die Polizisten der GPS Pfronten stellten die mutmaßliche Schmuggelware sicher und nahmen den 48-Jährigen mit Wohnsitz in Rostock vorläufig fest. Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Kempten erließ Haftbefehl. Der Beschuldigte steht unter dringendem Verdacht, dass er das Heroin von den Niederlanden aus über Deutschland Richtung Italien schmuggeln wollte.

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Südbayern (GER Südbayern) des Bayerischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts München hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten die weiteren Ermittlungen übernommen.