07.11.2021, Polizeipräsidium Schwaben Nord

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Lage entfallen die Termine der Mobilen Wache bis auf weiteres!

Auch der Fernfahrerstammtisch kann bis auf weiteres nicht stattfinden.



2268 - Diebstahl eines E-Scooters

Innenstadt - Am Samstag (06.11.2021), im Zeitraum von ca. 17:30 Uhr bis 19:45 Uhr, parkte eine Fahrzeughalterin ihren E-Scooter vor der City-Galerie in Augsburg (Willy-Brandt-Platz) und versperrte ihn an den dortigen Fahrradständern mit einem Zahlenschloss. Als die Halterin wieder zu ihrem E-Scooter gehen wollte, stellte sie fest, dass sich der Roller nicht mehr am Fahrradständer befand. Das Schloss wurde nicht aufgebrochen, sondern lediglich der Zahlencode 8888 geknackt und vor Ort wieder versperrt belassen. Der Beuteschaden beläuft sich auf rund 300 Euro.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Augsburg Süd, unter der Telefonnummer 0821/323-2710, entgegen.


2269 - Unfallfluchten

Hochzoll - Im Zeitraum von Freitag (05.11.2021), ca. 22:45 Uhr, bis Samstag (06.11.2021), ca. 11:00 Uhr, wurde ein in der Rubihornstraße geparkter Pkw BMW angefahren. Am Pkw entstand an der hinteren Stoßstange ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro.

Hinweise bitte an die PI Augsburg Ost unter der Telefonnummer 0821/323-2310.

Oberhausen - Am Samstag (06.11.2021) wurde in der Zeit von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr in der unbeschrankten Kaufland-Tiefgarage (Feldstraße), auf einem Behindertenparkplatz ein berechtigt geparkter Pkw Opel angefahren. Am Pkw entstand an der linken Fahrzeugseite ein enormer Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.

Hinweise bitte an die PI Augsburg 5 unter der Telefonnummer 0821/323-2510.


2270 - Fahren ohne Fahrerlaubnis

Innenstadt - Am Samstag (06.11.2021), gegen 21:30 Uhr, führten Einsatzkräfte der Polizei bei einem Pkw in der Ulmer Straße eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Im Zuge der Kontrolle zeigte der 34-Jährige einen ungarischen Führerschein vor. Zum Zeitpunkt als das Dokument ausgestellt wurde, wohnte der 34-Jährige jedoch nachweislich in Deutschland. Daher konnte er keine gültige, ungarische Fahrerlaubnis erwerben. So soll der sogenannte Führerscheintourismus verhindert werden. Dem 34-Jährigen erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.


2271 - Gefährliche Körperverletzung

Innenstadt - Am Samstag (06.11.2021), gegen 23:00 Uhr, befanden sich ein 31-Jähriger und ein 34-Jähriger aus Augsburg in der Herrenbachstraße. Als sie sich drei Jugendlichen näherten, bemerkten sie, wie sich einer in der Gruppe einen Joint drehte. Der 31-Jährige und der 34-Jährige sprachen daraufhin die Gruppe an. Es kam zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Streit eskalierte und einer aus der Gruppe schlug unvermittelt dem 34-Jährigen ins Gesicht.  Der 34-Jährige stürzte daraufhin rücklings zu Boden. Durch den Sturz wurde er leicht verletzt.  Die Gruppe flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung. Die Jugendlichen waren zwischen 18 - 20 Jahre alt und schlank. Der Täter trug ein weißes Hemd. Eine Fahndung im Nahbereich mit mehreren Einsatzkräften verlief ohne Ergebnis.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Augsburg Süd, unter der Telefonnummer 0821/323-2710, entgegen.



2272 - Traktor gegen Pkw - Traktorfahrer tödlich verletzt

Glött - Am Freitag (05.11.2021), gegen 16:05 Uhr, kam es auf der Kreisstraße 24, zwischen Altenbaindt und Glött, zu einem Verkehrsunfall. Ein 85-jähriger Traktorfahrer aus dem Landkreis wollte die Kreisstraße 24 von einem Feldweg aus geradeaus überqueren. Hierbei übersah er die von links kommende 66-jährige Pkw-Fahrerin, die von Altenbaindt in Richtung Glött unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurden der Traktor und der Pkw von der Fahrbahn geschleudert. Der Traktor kippte anschließend zur Seite um. Der 85-jährige Traktorfahrer musste vor Ort reanimiert werden, er verstarb aber infolge seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die Pkw Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beträgt insgesamt rund 28.000 Euro. Die Kreisstraße 24 musste im Bereich der Unfallstelle gesperrt werden.


2273 - Brand in einer Küche

Holzheim - Am Samstag (06.11.2021), gegen 16:00 Uhr, wollte eine 73-Jährige in ihrer Küche selber Kerzen herstellen. Hierzu brachte sie Wachs in einem Kochtopf zum Schmelzen. Nachdem das Wachs aus ungeklärter Ursache zu brennen begann, wollte die 73-Jährige das Feuer löschen, was jedoch nicht gelang. Eine Nachbarin, die den Feuermelder hörte, begab sich unverzüglich zu der Dame um ihr zu helfen. Sie schlossen die Küchentüre und entfernten sich unverletzt aus der Wohnung. Die Feuerwehren Bergheim und Mödingen, die mit 15 Einsatzkräften vor Ort waren, konnten das Feuer löschen. Das Küchenmobiliar wurde beschädigt und die Küche verrußt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro.


2274 - Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Harburg - Am Samstag (06.11.2021), gegen 23:50 Uhr, wurde ein 47-jähriger Pkw-Fahrer am Ortsausgang Mündling zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. Mit im Fahrzeug befanden sich ein 45-Jähriger, sowie der 52-jährige Fahrzeughalter. Im Rahmen der Kontrolle sollte der Fahrer hinsichtlich Alkohol überprüft werden, da die Polizeistreife leichten Alkoholgeruch wahrgenommen hatte. Der Halter des Fahrzeugs mischte sich dabei vehement in die Kontrolle ein und versuchte den Atemalkoholtest, dem der Fahrer zuvor selbst zugestimmt hatte, zu verhindern. Der Halter des Pkw stellte sich jetzt zwischen die kontrollierenden Beamten und dem Fahrer. Außerdem wollte er den Fahrer und den 45-Jährigen dazu bewegen ins Fahrzeug einzusteigen und weiterzufahren.

Schließlich drückte er einen Polizeibeamten weg. Der aufgebrachte Fahrzeughalter ließ sich nicht beruhigen, er verweigerte die Angabe seiner Personalien sowie die Prüfung seiner Dokumente. Bei der Durchsuchung wehrte er sich, worauf er letztendlich nach Androhung fixiert und gefesselt werden musste. Im seinem Pkw konnte schließlich sein Personalausweis aufgefunden werden. Nach erfolgter Feststellung seiner Identität wurde der Beschuldigte vor Ort wieder auf freien Fuß gesetzt. Sowohl der Fahrer als auch der andere Beifahrer verhielten sich kooperativ und waren sogar zunehmend genervt vom Verhalten ihres Begleiters. Gegen den 52-Jährigen wird nun unter anderem wegen eines Vergehens des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich ermittelt.

Dillingen - Am Samstagabend (06.11.2021) fiel einem Polizeibeamten der PI Dillingen eine Personengruppe, bestehend aus 4 männlichen, jugendlichen Dillingern, auf einem Supermarktparkplatz in der Großen Allee auf. Da aus der Gruppe starker Cannabisgeruch wahrgenommen wurde, sollte die Gruppe einer Kontrolle unterzogen werden. Nachdem die vier jungen Männer angesprochen wurden, warf einer von ihnen einen Joint auf den Boden und flüchtete. Er wurde von einem Polizeibeamten verfolgt und eingeholt. Gegen die Festhaltung leistete er anschließend massiven Widerstand, unter anderem trat er nach dem Beamten. Durch weitere Beamte konnte der 17-Jährige anschließend unter Kontrolle gebracht werden. Gegen ihn wird nun aufgrund von Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und einem Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Der Polizeibeamte wurde dabei leicht verletzt.


2275 - Schäden nach Wildschweinjagd

Gundelsdorf - Am Samstag (06.11.2021) flüchteten bei Gundelsdorf mehrere Schweine aus einem Maisfeld, als dieses abgeerntet wurde und im Zuge dessen durch die örtliche Jägerschaft eine Drückjagd stattfand. Vier Schweine flüchteten dabei in Gärten und Häuser in Gundelsdorf. Ein Wildschwein geriet dabei in einen umschlossenen Garten und konnte sich daraus nicht mehr befreien. Es richtete dort Schäden an und verletzte die Hunde der Grundstücksbesitzer leicht. Einige andere Grundstücke wurden ebenfalls durch die anderen Schweine beschädigt, die panisch durch Gundelsdorf flohen. Das im Grundstück gefangene Wildschwein konnte erlegt werden. Die Bilanz war eine leicht verletzte Person, drei leicht verletzte Hunde und mehrere Sachschäden an Grundstücken und Häusern. Sachschäden, die durch die Schweine verursacht wurden, können beim örtlichen Jagdpächter gemeldet werden.