21.10.2021, Polizeipräsidium München

1588.   Einbruchsdiebstahl nach Spurenauswertung geklärt – Ludwigsvorstadt
           -siehe Medieninformation vom 19.09.2021, Nr. 1382

1589.   Staatsschutzrelevantes Delikt – Pasing

1590.   Brand in Wohnung; eine Person verstorben – Schwabing


1588.   Einbruchsdiebstahl nach Spurenauswertung geklärt – Ludwigsvorstadt

-siehe Pressebericht vom 19.09.2021, Nr. 1382

Wie bereits berichtet, kam es am Freitag, 17.09.2021, im Laufe des Vormittags, in der Ludwigsvorstadt zu einem Einbruchdiebstahl in eine Privatwohnung. Im Rahmen der Spurensicherung wurden tatrelevante Fingerspuren gesichert, welche nun, mit der Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamtes, zweifelsfrei einer Person zugeordnet werden konnten.

Da der Aufenthaltsort des Tatverdächtigen, ein 37-jähriger Inder, unbekannt ist, wurde der Erlass eines nationalen Haftbefehls beantragt.

Das Kommissariat 52 führt weiterhin die Ermittlungen.

 
1589.   Staatsschutzrelevantes Delikt – Pasing

Am Montag, 18.10.2021, gegen 22:00 Uhr, warf ein 39-jähriger Münchner am Pasinger Bahnhofsplatz mehrere Mülltonnen um. Währenddessen schrie er lautstark Äußerungen mit Bezug zur NS-Zeit heraus.

Die Person wurde aufgrund ihrer hohen Alkoholisierung in Ausnüchterungsgewahrsam genommen.

Das Kommissariat 44 führt hierzu die kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

 
1590.   Brand in Wohnung; eine Person verstorben – Schwabing 

Am Dienstag, 19.10.2021, gegen 08:00 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Münchner Polizei über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus informiert.

Eine Person solle sich noch in der brennenden Wohnung befinden.

Sofort rückten mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Polizei zur Einsatzörtlichkeit aus. Die Feuerwehr löschte den Brand und die Polizei unterstützte mit Absperrmaßnahmen.

Im Rahmen des Einsatzes wurde eine Person, ein 65-Jähriger mit Wohnsitz in München, schwer verletzt aus der Wohnung geborgen und in ein Krankenhaus gebracht.  Er verstarb im Laufe des Tages infolge einer Rauchgasintoxikation.

Nach den kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich einer Brandursache, wurde bekannt, dass der 65-Jährige in seiner stark vermüllten Wohnung großflächig Benzin verschüttet und dieses angezündet hatte.

Durch den Brand entstand ein Sachschaden in einer Höhe im unteren sechsstelligen Bereich.

Nach Ableben des 65-Jährigen werden keine weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung durch das Kommissariat 13 durchgeführt.