21.10.2021, Polizeipräsidium Unterfranken

UNTERFRANKEN. In Unterfranken kommt es in den letzten Monaten immer wieder  zu Fällen, bei denen Betrüger verschiedene Messenger-Dienste nutzen. Sie täuschen hierbei eine Notsituation vor und versuchen hierdurch an Bargeld zu gelangen. Die Polizei warnt vor dieser neuen Betrugsmasche.

Eine Vielzahl von Fällen in den letzten Monaten nimmt das Polizeipräsidium Unterfranken zum Anlass, um vor einem neuen Betrugsphänomen zu warnen.

Die Betrüger schreiben hierbei von einer unbekannten Nummer und geben sich als Kind oder Enkel des Empfängers aus. Die bisherige Nummer soll nicht mehr existieren, da das Handy beispielsweise kaputt gegangen ist. Es folgt meist ein längerer Chat, um Vertrauen aufzubauen. Die Täter täuschen dann eine Notsituation vor und bitten das Opfer, ihnen Geld zu überweisen. Häufig gibt der Absender vor, dass von dem neuen Handy noch kein Online-Banking möglich ist, jedoch dringend eine Überweisung getätigt werden müsse, etwa weil man in einen Unfall verwickelt war.

Das Polizeipräsidium Unterfranken gibt die folgenden Tipps:

  • Kontaktieren Sie den Absender unter seiner alten, Ihnen bekannten Nummer und fragen, ob es stimmt, dass er eine neue Handynummer hat.
  • Speichern Sie neue Nummern nicht als neuen Kontakt ab, ehe Sie sicher sein können, wem diese Nummer gehört.
  • Wenn Sie von einer unbekannten Nummer zu Geldzahlungen aufgefordert werden, sollten Sie doppelt misstrauisch werden.
  • Überprüfen Sie auch die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen Ihres Messenger-Anbieters.
  • Blockieren Sie verdächtige Nummern für weitere Kontaktversuche.