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14.03.2014, Polizei Bayern


Reform der Polizeiorganisation

Im Zuge der Organisationsreform der Bayer. Polizei wurden die Polizeidirektionen mit den bisherigen Polizeipräsidien verschmolzen. Aus dem bisherigen vierstufigen Aufbau entstand die neue dreistufige Organisation, bestehend aus


- Bayerisches Staatsministerium des Innern
- Zehn neuen Polizeipräsidien, Bayerisches Landeskriminalamt, Bayerisches Polizeiverwaltungsamt, Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei und
- Inspektionen als unmittelbare Ansprechpartner für die
Bürgerinnen und Bürger.


Dienstsitze der Polizeipräsidien


Im Zuge der Umsetzung der neuen Organisationsstruktur wurden für die neuen Polizeipräsidien folgende Standorte festgelegt


  • Mittelfranken: Nürnberg
  • München: Landeshauptstadt München
  • Niederbayern: Straubing
  • Oberbayern Nord: Ingolstadt
  • Oberbayern Süd: Rosenheim
  • Oberfranken: Bayreuth
  • Oberpfalz: Regensburg
  • Schwaben Nord: Augsburg
  • Schwaben Süd/West: Kempten
  • Unterfranken: Würzburg

Wesentliche Neuerungen


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Standortkarte der Führungsdienststellen der Bayerischen Polizei

Herzstück jedes Polizeipräsidiums ist eine neue, für den gesamten Präsidialbereich zuständige Einsatzzentrale. Unsere Strategie heißt, Einsätze zentral zu steuern, sie aber durch die örtlichen Polizeikräfte zu bewältigen. Die Polizei bleibt in der Fläche unverändert präsent. Durch die Zentralisierung der Notrufannahme sowie sämtlicher Überfall- und Einbruchmeldeanlagen in der neuen Einsatzzentrale wurden die Dienststellen vor Ort entlastet.

Die Dienstsitze der örtlichen Polizeiinspektionen und Kriminalpolizeidienststellen blieben grundsätzlich unverändert.

In den teilweise aus dem Synergiegewinn neu geschaffenen Kriminalpolizeiinspektionen mit Zentralen Aufgaben wurden in jedem Polizeipräsidium (neu) die Sachbearbeitung in den Deliktsbereichen Organisierte Kriminalität, Bandenkriminalität sowie qualifizierte Staatsschutzdelikte gebündelt.


Zum 01.10.2008 wurde der Kriminaldauerdienst (KDD) bayernweit flächendeckend eingeführt. Damit wurde die Schutzpolizei im Einsatz entlastet und eine weitere Qualitätssteigerung insbesondere beim kriminalpolizeilichen Erstangriff konnte erreicht werden. Zudem stehen damit schneller, rund um die Uhr kompetente kriminalpolizeiliche Ansprechpartner zur Verfügung.

Einheiten wie Einsatzzüge, Zivile Einsatzgruppen, Diensthundeführer werden auch künftig dezentral vorgehalten.

Mit der Neustrukturierung des Polizeipräsidiums Oberfranken und Umsetzung der Organisationsmaßnahmen beim Bayerischen Landeskriminalamt wurde die Organisationsreform der Bayerischen Polizei Ende 2009 abgeschlossen.


Evaluation der Polizeireform


Auf Grundlage eines Beschlusses des Bayerischen Landtages wurde im August 2011 eine externe Expertenkommission mit der Evaluation der Polizeireform beauftragt. Nach Auswertung der zahlreichen Fachgespräche, Interviews und Fragebögen stellte die Kommission am 28. November 2012 ihre Ergebnisse im Bayerischen Landtag vor. Die Experten kamen zu dem Schluss, dass die Ziele der Polizeireform im Wesentlichen erreicht worden sind und sprachen einige Empfehlungen aus.

Die neue Organisationsstruktur der Bayerischen Polizei funktioniert und ist erfolgreich. Dennoch gilt es nun zu prüfen, ob auf Grundlage der Evaluationsergebnisse die bereits jetzt hervorragende Arbeit der Bayerischen Polizei noch weiter verbessert werden kann. Es ist ein stetiges Ziel, möglichst optimale Voraussetzungen für eine professionelle Arbeit unserer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu schaffen und dabei auch die Belange unserer Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen.


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