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30.09.2016, PP Unterfranken



Polizeiinspektion Schweinfurt


Dienstgebäude
Mainberger Straße 14a
97422 Schweinfurt

Telefon: 09721/202-0
Fax: 09721/202-2009

Der Zugang zum Besucherbereich ist barrierefrei erreichbar
Ein Parkplatz für Behinderte ist vorhanden

Kontakt


Anfahrtshilfe mit freundlicher Unterstützung von BayernInfo und BayernAtlas



Zuständigkeitsbereich


Der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Schweinfurt umfasst die freie Kreisstadt Schweinfurt sowie den Landkreis Schweinfurt (ohne den Altlandkreis Gerolzhofen). Im Zuge der bayernweiten Polizeireform wurden im Jahr 2006 zunächst die Polizeiinspektionen Schweinfurt-Stadt und -Land zu einer gemeinsamen PI Schweinfurt verschmolzen. Im weiteren Verlauf der Organisationsreform wurde darüber hinaus die Wasserschutzpolizeistation Schweinfurt als WSP-Gruppe in die PI Schweinfurt integriert. Damit erweiterte sich der Zuständigkeitsbereich auf den Main im Bereich von der Schleuse Limbach bis zur Schleuse Gerlachshausen sowie auf verschiedene Gewässer in der Region Main-Rhön. Auch schwerwiegende Umweltdelikte in der Region Main-Rhön werden bei Bedarf zentral von der Polizeiinspektion Schweinfurt bearbeitet.

Der Zuständigkeitsbereich der PI Schweinfurt umfasst die Städte und Gemeinden:

Bergrheinfeld, Dittelbrunn, Euerbach, Geldersheim, Gochsheim, Grafenrheinfeld, Niederwerrn, Poppenhausen, Röthlein, Schonungen, Schwanfeld, Schwebheim, Schweinfurt, Sennfeld, Stadtlauringen, Üchtelhausen, Waigolshausen, Wasserlosen, Werneck, Wipfeld
Hier leben rund 140.000 Einwohner auf einer Fläche von 656 Quadratkilometern.
Die ehemals freie Reichsstadt Schweinfurt war bis zum Jahr 2013 Heimat von etwa 10.000 US-Streitkräften und ihrem zivilem Gefolge. Seit dem 01.10.14 sind nun alle US-Einrichtungen geschlossen und die Soldaten auf andere Stützpunkte verteilt.


Weitere Informationen


Weitere Infos

Die Stadt Schweinfurt ist mit knapp 53.000 Einwohnern wirtschaftlicher, kultureller und bildungsmäßiger Mittelpunkt für ein weites Umland. Bekannte Großunternehmen standen Pate für den Beinamen: "Kugellagerstadt".

Mit der Ansiedlung mittlerer und kleinerer Betriebe ist die Stadt bestrebt die Monostruktur der Metallverarbeitung, welche in der Vergangenheit in Zeiten wirtschaftlicher Rezessionen große soziale Probleme verursachte, aufzubrechen. Ziel ist eine Ausweitung auf produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsunternehmen.

Große überörtliche Behörden sind das Landessozialgericht, eine Zweigstelle des Bayer. Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung sowie die Bundespolizei, Abteilung Zoll mit verschiedenen Aufgabenbereichen (Schwarzarbeit, Zollabfertigung etc.).

Mit ca. 47.000 Arbeitsplätzen nimmt die Stadt bundesweit eine Spitzenstellung ein. 38.000 Arbeitnehmer und Schüler aus dem Umland pendeln täglich in die Stadt, was eine entsprechende Verkehrsbelastung zur Folge hat. Mit den BAB 7, BAB 70 und BAB 71 verfügt Schweinfurt über eine hervorragende Verkehrsanbindung. Neben Industrieansiedlungen verfolgt Schweinfurt auch den Ausbau seiner Bildungseinrichtungen. So ist ein I-Campus für internationale Studierende nach dem Abzug der US-Streitkräfte auf innenstadtnahen Flächen im Entstehen.

Ebenfalls auf dem Areal der ehemaligen US-Liegenschaft Ledward Barracks ging Mitte des Jahres 2015 eine Erstaufnahmeeinrichtung des Freistaates Bayern für Flüchtlinge und Asylbewerber in Betrieb. Dort finden bis zu 3.000 Menschen Schutz und Zuflucht.

Die Zusammenarbeit von Polizei Schweinfurt und der Stadt Schweinfurt im Projekt „gern daheim in Schweinfurt“ ist ein Erfolgsmodell, das auf unbestimmte Zeit fortgesetzt wird. Das Projekt widmet sich seit 2003 der Integration und Prävention in der Stadt Schweinfurt und wurde bereits im Jahr 2004 mit dem Deutschen Förderpreis Kriminalprävention ausgezeichnet.

Mit dem Bau eines Hotel- und Konferenzzentrums wurde Schweinfurt auch touristisch attraktiver. Historische Bauten wie das Rathaus, Heilig-Geist- und Johanniskirche werden von den sanierten Wall- und Grünanlagen hervorgehoben. Das Museum Georg-Schäfer bietet neben seinen architektonischen Reizen die wohl bedeutendste private Gemäldesammlung des deutschsprachigen Raums des 19. Jahrhunderts, was der Sammelleidenschaft der Industriellen-Familie Schäfer zu verdanken ist . Weitere Ausstellungen von bedeutendem Rang in der Kunsthalle Ernst-Sachs-Bad und Aufführungen im Theater setzen ebenso kulturelle Highlights.

Dem berühmten Dichter Friedrich-Rückert setzte man auf dem Marktplatz seiner Geburtsstadt ein Denkmal, von dem aus er nachdenklich das Markttreiben beobachtet.

Daneben sorgt ein reges Vereinsleben in und um Schweinfurt für öffentliche Aufmerksamkeit in Form der jährlichen Faschingsveranstaltungen mit Umzug oder der Teilnahme an höheren Spielklassen im Fußball, Eishockey u. a. Dies gilt gleichfalls für die alle zwei Jahre stattfindende Unterfranken-Messe (UFRA). Passionsspiele in Sömmersdorf -nach Oberammergau die zweitgrößten- stehen alle 5 Jahre auf dem Spielplan.

Im Umland verbinden sich immer mehr Gemeinden zu überregionalen Tourismus-Zentren (beispielhaft seine erwähnt: Schweinfurt 360 °, Schweinfurter Mainbogen, Tourismusverband Franken, Allianz Oberes Werntal, Interkommunale Allianz Schweinfurter Oberland), um ihre Highlights einer großen Öffentlichkeit bekannt zu machen und besser zu vermarkten.

Flusskreuzfahrt-Schiffe, Wasserwanderer auf der "Gelben Welle" und Radwanderer (Main- und Wern-Radweg) legen gerne einen Stopp in Schweinfurt ein. Gäste und Einwohner erleben z. B. im Silvana-Bad, am öffentlichen Baggersee oder am kostenfreien Wildpark „An den Eichen“ und am Ellertshäuser See erholsame Stunden.


Die Stadt ist wirtschaftlicher, kultureller und bildungsmäßiger Mittelpunkt für ein weites Umland. Bekannte Großunternehmen gaben der Stadt den Beinamen "Kugellagerstadt".

Die Stadt ist bestrebt, durch die Ansiedlung mittlerer und kleiner Betriebe die Monostruktur der Metallverarbeitung, die in der Vergangenheit zu Zeiten wirtschaftlicher Rezession große soziale Probleme verursachte, aufzubrechen.

Inzwischen ist Schweinfurt auch Sitz des Landessozialgerichtes und einer Zweigstelle des Bayer. Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung.


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