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14.03.2011, PP Oberfranken
Manipulationen an Geldausgabeautomaten
Vorsicht an Geldausgabeautomaten. Raffinierte Betrüger entwickeln immer wieder neue Vorgehensweisen, um betrügerisch an Kartendaten und an die persönliche Geheimzahl zu gelangen - wie z.B. das sogenannte "Skimming": Vorsatzgeräte werden am Karteneinzugsschaft, um die Kartendaten auszuspionieren.

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| Dieses elektronisches Vorsatzgerät kleben die Täter auf den Kartenschlitz |
Die Kriminalpolizei mahnt zu besonderer Vorsicht an Geldausgabeautomaten. Immer häufiger versuchen dreiste Computerbetrüger durch Ankleben spezieller technischer Vorrichtungen auf den Karteneinschubschacht, die auf den Magnetstreifen der Scheckkarten gespeicherten Daten auszulesen und gleichzeitig die Eingabe der PIN zu filmen. Mit den so ausgespähten Daten können dann "Ersatzkarten" hergestellt werden, die problemlos beim widerrechtlichen Geldabheben funktionieren. Nachdem Unbekannte bereits in Igensdorf den Geldautomaten eines Geldinstitutes manipuliert hatten, wurden die Betrüger in der Bamberger Straße in Zapfendorf aktiv. Innerhalb von zwei Stunden tätigten insgesamt neun Kunden ihre Bankgeschäfte. Sieben der Geldabheber registrierten, allerdings ohne weiter darüber nachzudenken, die etwas ungewöhnliche Handhabung. Einer weiteren Frau fielen zwei vor der Bank ständig mit einem Handy telefonierende Männer auf. Doch keiner der Kunden informierte zu diesem Zeitpunkt die Mitarbeiter des Geldinstitutes oder die Polizei.
| UNSER RAT |
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Die Kripo weist nochmals darauf hin, dass bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei, zumindest aber die Mitarbeiter des jeweiligen Geldinstitutes, informiert werden müssen. Sollte sich die EC-Karte nur unter leichten Widerstand in den Kartenschlitz einführen lassen, oder aber etwas schwerer herausziehen lassen, so könnte dies ein erstes Anzeichen für einen manipulierten Geldautomaten sein. |
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