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29.03.2016, PP Unterfranken


Nach Einsatzgeschehen am Ostersonntag – Ermittlungskommission eingerichtet - Kripo sucht Zeugen und bittet um Hinweise

ASCHAFFENBURG. Nach dem Einsatzgeschehen rund um die Versammlung „Gemeinsam gegen den Terror – gegen PKK und ISIS“ an den Osterfeiertagen laufen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. Die Aschaffenburger Polizei hat hierzu eigens eine Ermittlungskommission eingerichtet. Außerdem bitten die Beamten um weitere Hinweise.


Die mehrköpfige Ermittlungskommission (EKO) besteht unter Federführung der Kriminalpolizeiinspektion Aschaffenburg und aus Ermittlern der Kripo und der Polizeiinspektion Aschaffenburg. Bei der Arbeit der EKO wird es in der Folgezeit unter anderem darum gehen, das umfangreiche Bild- und Videomaterial auszuwerten. Dies dient insbesondere der Identifizierung von Tatverdächtigen, die sowohl an den Geschehnissen im Bereich des Dammer Steges, als auch in der Ottostraße und bei den Stein- oder Feuerwerkskörperwürfen auf Personen beteiligt waren.

Wie bereits berichtet waren am Ostersonntagabend insgesamt 36 Personen im Alter von 15-40 Jahren in einem Anwesen in der Ottostraße vorläufig festgenommen worden. Dabei handelte es sich um 33 Personen, die nicht aus dem Raum Aschaffenburg stammen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wird jetzt ermittelt, ob und wie die Festgenommenen konkret beteiligt waren.

Die Polizei steht im Kontext des Einsatzgeschehens auch in ständigem und engem Kontakt mit der Stadt Aschaffenburg.


Die Ermittlungskommission bittet jetzt um Hinweise von Teilnehmern und aus der Bevölkerung, die Bild- und Videomaterial von dem Vorfall am Dämmer Steg gefertigt haben oder namentlich Beteiligte kennen. Sachdienliche Hinweise jeglicher Art bitte unter Tel. 06021/857-1732.


Im Rückblick auf den Einsatz ist aus polizeilicher Sicht besonders das herausragende Engagement der zahlreichen Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu würdigen. Die in der Mehrzahl Ehrenamtlichen unterstützten die polizeiliche Einsatzbewältigung sowohl logistisch (u.a. mit Strom und Zelten) als auch bei der Versorgung der Einsatzkräfte mit Essen und Getränken.


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