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01.03.2016, PP Unterfranken


Nach tödlichem Verkehrsunfall auf A3 – Polizei sucht weitere Zeugen

THEILHEIM, LKR. WÜRZBURG. Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A3, bei dem ein Audi-Fahrer tödliche Verletzungen erlitt, liegen jetzt nähere Details zum Unfallhergang vor. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried sucht weiter nach potentiellen Zeugen, die wohl nach dem Unfall auch auf dem Standstreifen angehalten hatten und vor dem Eintreffen der Polizei weggefahren sind.


Wie bereits berichtet, war es kurz nach 13:00 Uhr zu dem folgenschweren Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Frankfurt gekommen. Den aktuellen Ermittlungsergebnissen zufolge war eine 29-jährige Honda-Fahrerin auf dem mittleren der drei Fahrstreifen unterwegs. In diesem Bereich der A3, kurz nach der Anschlussstelle Rottendorf, besteht keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Die Lenkerin des Hondas wechselte aus bislang unklaren Gründen nach links, wo der 34 Jahre alte Audi-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Bei diesem Vorgang kam es zu einer Berührung der linken Front des Hondas und dem rechten Heck des Audis. Der Audi touchierte die mittlere Betonleitwand. Danach schleuderte das Fahrzeug in das Heck eines schwarzen Lkw, der zuvor von der A7 auf die A3 gewechselt war.

Auch der Honda der Frau aus Mainz brach aus und schleuderte gegen die linke Seite eines weiteren, ungarischen Lkw in roter Farbe, der auf der rechten Fahrspur unterwegs war. Die beiden Lkw-Fahrer und die Frau aus dem Honda blieben unverletzt. Der 34-Jährige Audifahrer aus dem Landkreis Kitzingen erlag noch in dem komplett zerstörten Wagen seinen schweren Verletzungen.


Im Rahmen von Vernehmungen stellte sich heraus, dass direkt nach dem Unfall mehrere Pkw und Lkw auf dem Standstreifen angehalten hatten. Bis zum Eintreffen der Polizei hatten sich diese Fahrzeuge teilweise wieder entfernt. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Personen Zeugen des Unfallgeschehens waren und somit auch wichtige Beobachtungen zum genauen Hergang gemacht haben könnten. Diese Fahrzeugführer werden deshalb dringend gebeten, sich unter der Tel. 09302/910-0 zu melden.


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